Besagung

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Die Besagung war ein entscheidendes Element der frühneuzeitlichen Hexenprozesse.

Durch peinliche Befragung bzw. Folter wurden die der Hexerei bezichtigten Frauen und Männer gezwungen, andere Hexen zu besagen, d.h. zu denunzieren und damit weitere Hexenprozesse auszulösen.

Die Praxis der Besagung hing eng mit der Vorstellung vom Hexensabbat zusammen, an dem nach dem Glauben der Zeitgenossen jede Hexe teilnahm und auf der sie folglich andere Hexen gesehen haben musste.

Nur selten wurde ein Hexenprozess beendet, bevor die angeklagte Person nicht weitere Hexen besagt hatte.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Wolfgang Behringer: Hexen. Glaube, Verfolgung, Vermarktung, München 1998.
  • Johannes Dillinger: Hexen und Magie, Frankfurt a. M 2007.