Besim Kabashi

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Besim Kabashi Boxer
Daten
Geburtsname Besim Kabashi
Gewichtsklasse Superschwergewicht (102 kg)
Nationalität deutsch
Geburtstag 27. Februar 1976
Geburtsort Istok, Kosovo
Todestag 4. Dezember 2011
Todesort München
Stil Linksauslage
Kampfstatistik
Kämpfe 36
Siege 35
K.-o.-Siege 28
Niederlagen 1
Unentschieden 0
Keine Wertung 0
WKA-Weltmeister Florian Pavic mit Besims Porträt auf seinem T-Shirt (bei Steko’s Fight Night am 16. Dezember 2011)

Besim Kabashi (* 27. Februar 1976 in Istok, Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien; † 4. Dezember 2011 in München) war ein deutsch-kosovarischer Kickbox Weltmeister.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Angaben ohne ausreichenden Beleg könnten demnächst entfernt werden. Bitte hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst.

Besim begann im Alter von 17 Jahren mit dem Kickboxen im Sportclub Klein in Augsburg. Die Monatsbeiträge finanzierte er mit seinem Lehrlingsgehalt. Hier trainierte er ausschließlich Semikontakt. Aufgrund seiner harten Schläge kam er jedoch zur Erkenntnis, dass dies nicht das Richtige für ihn sei, da er immer wieder disqualifiziert wurde. 1996 wechselte er in das Kampfsportstudio Augsburg, hier wechselte er auch zum Vollkontakt-Kickboxen. Damit konnte er auch seine ersten Erfolge erzielen. Ab dem Jahr 2002 folgten dann zwei weitere Kampfsportschulen, mit denen er aber nicht die erwünschten großen Erfolge feiern konnte. Er machte daher zunächst eine Pause von fünf Jahren.

Im Jahr 2006 machte Kabashi einen Neuanfang in der Münchner Kampfsportschule Steko. Dort trainierten ihn die Brüder Pavlica und Mladen Steko. Nach einem Jahr Training konnte er nach vier Kämpfen vier Siege und einen Europameistertitel vorweisen. Seine größten sportlichen Erfolge waren die vier gewonnenen WKA-Weltmeisterschaften zwischen 2008 und 2011.

Kurz vor einer geplanten Titelverteidigung im Circus Krone wurde Kabashi in der Nacht vom 3. auf den 4. Dezember 2011 nach einem Suizidversuch regungslos in seiner Münchner Wohnung aufgefunden und verstarb wenig später in einem Krankenhaus.[1] Gegen Kabashi war zum Zeitpunkt seines Todes ein Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eines Wiesnkellners anhängig.[2]

Die WKA-Weltmeisterschaft (Steko´s Fight Night) am 16. Dezember 2011 im Münchner Zirkus Krone wurde Besim Kabashi gewidmet. Christine Theiss (WKA-Weltmeisterin), Florian Pavic (WKA-Weltmeister) und alle anderen Kämpfer widmeten ihm ihre Siege.[3]

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei seinen Weltmeisterschaftskämpfen lief als Einlaufmusik Ata Po Flejnë der albanisch-kosovarischen Rockband Troja.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1997: Deutscher Meister (WKA) 79 kg
  • 1998: Deutscher Meister (WKA) 83 kg
  • 2001: Deutscher Meister (WKA) 81 kg
  • 2007: WKA Europameister 95 kg
  • 2008: WKA Europameister 95 kg
  • 2008: WKA Weltmeister -95 kg
  • 2009: WKA Weltmeister -95 kg
  • 2010: WKA Weltmeister -Superschwergewicht
  • 2011: WKA Weltmeister -Superschwergewicht

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Florian Fuchs: Kickbox-Weltmeister tot. In: Süddeutsche Zeitung, 5. Dezember 2011
  2. Christian Rost: Besim Kabashi vor Gericht. Kickbox-Weltmeister verprügelt Kellner. In: Süddeutsche Zeitung, 23. November 2011
  3. ran.de/boxen/ran SAT 1 abgerufen am 17. Dezember 2011