Betriebliche Krankenversicherung

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Eine betriebliche Krankenversicherung (bKV) ist in Deutschland eine Krankenzusatzversicherung in der Form einer Gruppenversicherung. Ist sie ausschließlich arbeitgeberfinanziert, spricht man von einer obligatorischen bKV. Bei der arbeitnehmerfinanzierten Variante, spricht man von einer fakultativen betrieblichen Krankenversicherung.

Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vom Arbeitgeber bzw. Arbeitnehmer können verschiedene Leistungsbausteine angeboten, gewählt und kombiniert werden, z. B.:

Steuerliche Behandlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Versicherungsbeiträge zur betrieblichen Krankenversicherung gelten seit dem 1. Januar 2014 als Barlohn (BMF Schreiben vom 10. Oktober 2013, GZ IV C 5 - S 2334/13/10001). Die "44 EUR-Grenze" für Sachbezüge ist damit nicht anzuwenden. Neben der individuellen Versteuerung – Beiträge gelten als Nettoentgelt – können die Beiträge auch im Rahmen der Pauschalversteuerung als sonstige Bezüge nach § 40 Abs. 1 EStG versteuert werden. Die Pauschalversteuerung muss beim zuständigen Betriebsstättenfinanzamt beantragt werden. Für den Arbeitgeber sind Aufwendungen für die bKV als Betriebsausgaben steuerlich abzugsfähig.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]