Bettendorf (Taunus)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Bettendorf
Bettendorf (Taunus)
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Bettendorf hervorgehoben
Koordinaten: 50° 14′ N, 7° 52′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Rhein-Lahn-Kreis
Verbandsgemeinde: Nastätten
Höhe: 310 m ü. NHN
Fläche: 3,24 km2
Einwohner: 334 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 103 Einwohner je km2
Postleitzahl: 56355
Vorwahl: 06772
Kfz-Kennzeichen: EMS, DIZ, GOH
Gemeindeschlüssel: 07 1 41 012
Adresse der Verbandsverwaltung: Bahnhofstraße 1
56355 Nastätten
Webpräsenz: www.bettendorf.eu
Ortsbürgermeister: Arnd Witzky
Lage der Ortsgemeinde Bettendorf im Rhein-Lahn-Kreis
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Über dieses Bild

Bettendorf ist eine Ortsgemeinde im Rhein-Lahn-Kreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Nastätten an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bettendorf liegt zwischen Rhein und Lahn im Taunus (westlicher Hintertaunus). Zu Bettendorf gehören auch die Wohnplätze Aspenhof und Sonnenhof.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort wurde 1163 erstmals urkundlich erwähnt. Funde lassen aber bereits auf eine Besiedlung durch die Kelten schließen.

Bettendorf gehörte zur Niedergrafschaft Katzenelnbogen (Amt Reichenberg), die von 1648 bis 1806 landesherrlich den Landgrafen von Hessen-Kassels zugeordnet war. Von 1806 bis 1813 stand die Region und damit auch Bettendorf unter französischer Verwaltung (pays réservé). Im Jahr 1816 kam der Ort in den Besitz des Herzogtums Nassau, das 1866 infolge des sogenannten Deutschen Krieges vom Königreich Preußen annektiert wurde.

Am 27. März 1945 wurde Bettendorf von US-Truppen eingenommen.

Seit 1946 ist Bettendorf Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz. Die Einwohnerzahl hat sich seit Anfang der 1970er Jahre deutlich erhöht.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Bettendorf, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3][1]

Jahr Einwohner
1815 139
1835 177
1871 181
1905 244
1939 219
1950 250
Jahr Einwohner
1961 234
1970 272
1987 291
1997 328
2005 363
2016 334

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Bettendorf besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[4]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1988 führt die Gemeinde Bettendorf ihr heutiges Wappen. In der Wappenbegründung findet sich folgende Info: „Die Farben sind die Nassauischen Farben. Die Eichel steht für den ursprünglichen Standort am Eichenwald. Die Ähren für die dorfbildprägende Landwirtschaft. Schlägel und Eisen sind das Sinnbild für die in früherer Zeit hier vorhandenen Gruben.“

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bettendorf ist Sitz des Kult-Ur-Instituts für interdisziplinäre Kulturforschung.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bettendorf (Taunus) – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistisches Bundesamt – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2016 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: 1. Januar 2017[Version 2018 liegt vor.], S. 44 (PDF; 1,9 MB).
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen