Bettenhaus der Charité

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Das Bettenhaus der Charité (2016)
Das Bettenhaus der Charité vor der Sanierung
Das Hochhaus im Jahr 1982

Das Bettenhaus der Charité ist der zentrale Gebäudekomplex der Charité-Kliniken in Berlin.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gebäude befindet sich im Ortsteil Berlin-Mitte und wurde in den Jahren 1977 bis 1982 von dem Architekten Karl-Ernst Swora im internationalen Stil entworfen und gebaut. Das Bettenhochhaus ist eines der höchsten Klinikgebäude weltweit und ragt aus dem umgebenden Stadtteil hervor. Es bildet dabei eine weit sichtbare und städtebauliche Landmarke aus. Zur Gesamthöhe des Gebäudes mit Technikaufbauten gibt es unterschiedliche Angaben, die von 72[1] bis 86[2] m reichen. Die Anzahl der Etagen wird mit 23 angegeben. Ursprünglich stand es nahe dem Grenzstreifen zu Westberlin und erfüllte mit seiner überdurchschnittlichen Dimensionierung jene staatliche Vorzeigefunktion, die die Charité in der DDR innehatte.[3]

Seit Januar 2014 wird das Hochhaus aufwändig saniert. Die Generalplanung übernahm dazu das Planungsbüro Ludes Generalplaner GmbH aus Berlin. Zu den Baumaßnahmen gehört auch die Neugestaltung der Fassade, welche als Subunternehmer von den Architekten Schweger und Partner übernommen wurde. Nach der Generalsanierung soll das Bettenhochhaus wieder zu den modernsten Klinikhäusern Europas gehören. Ende Oktober 2015 wurde bereits eine neue Glasbrücke eingeweiht, die das Bettenhaus über die Luisenstraße mit der übrigen Charité verbindet. Dafür musste eine alte, zu niedrige Brücke abgerissen werden.[4]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Charité-Bettenhochhaus – Sammlung von Bildern

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Auslobung Nichtoffener Wettbewerb Fassadengestaltung des Bettenhochhauses und des OP-/ITS-Neubaus der Charité, S. 35 Bauliche Substanz
  2. https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Charit%C3%A9-Bettenhochhaus?uselang=de#mediaviewer/File:Bundesarchiv_Bild_183-1982-0614-038,_Berlin,_Krankenhaus,_Charit%C3%A9,_Hochhaus.jpg
  3. https://www.charite.de/die_charite/campi/campus_charite_mitte/historie_des_campus_charite_mitte/
  4. Lisa Steiner: Bahn frei selbst für Doppeldecker: Charité: Dank dieser Brücke rollt es wieder. In: Berliner-Kurier.de. Abgerufen am 20. April 2016.

Koordinaten: 52° 31′ 35,8″ N, 13° 22′ 47″ O