Bettwanze

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Bettwanze
Bettwanze (Cimex lectularius)

Bettwanze (Cimex lectularius)

Systematik
Klasse: Insekten (Insecta)
Ordnung: Schnabelkerfe (Hemiptera)
Unterordnung: Wanzen (Heteroptera)
Familie: Plattwanzen (Cimicidae)
Gattung: Cimex
Art: Bettwanze
Wissenschaftlicher Name
Cimex lectularius
Linnaeus, 1758

Die Bettwanze (Cimex lectularius), auch Hauswanze, ist eine Wanze aus der Familie der Plattwanzen (Cimicidae). Diese sind darauf spezialisiert, in den Schlafplätzen von endothermen (warmblütigen) Lebewesen – vor allem Menschen – zu leben und sich von deren Blut zu ernähren. Bettwanzen sind Zivilisationsfolger und gelten als klassische Parasiten. Das mit typischen Hauterscheinungen und Symptomen einhergehende Krankheitsbild, das durch den Stich von Bettwanzen hervorgerufen wird, bezeichnet man als Cimikose.

Merkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erwachsenen Tiere sind anfänglich papierdünn und erreichen Körperlängen zwischen 3,8 und 5,5 Millimeter, im vollgesogenen Zustand bis zu 9 Millimeter. Die Wanzen sind behaart und von rotbrauner Farbe. Die Hinterflügel fehlen völlig; die Vorderflügel sind zu kleinen Schuppen zurückgebildet. Der Halsschild ist vorne halbkreisförmig ausgeschnitten. Die Facettenaugen sind sehr klein, Punktaugen (Ocellen) fehlen.

Bettwanzen haben eine durchschnittliche Lebenserwartung von 6 bis 12 Monaten.[1]

Verbreitung und Lebensräume[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bettwanze ist ein Kosmopolit. Sie ist im Norden bis etwas über den 65. Breitengrad beheimatet. In den Alpen kann sie bis fast 2000 m vorkommen. In den Tropen und Subtropen kommen Populationen einer Unterart vor, die vormals als eigene Art C. hemipterus angesehen wurde.

Bettwanzen sind weitgehend an den Menschen und die ihn umgebenden Tiere gebunden. Sie leben in Städten, zum Teil in Wohnungen, die an die Brutplätze verwilderter Tauben angrenzen. Ferner halten sie sich in Ställen sowie in Säugerbauten und Vogelbruthöhlen im Freiland auf.

Lebensweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ernährung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bettwanzen sind Blutsauger und suchen ihre Nahrung beim Menschen, an Haustieren, Fledermäusen und Vögeln. Sie sind nachtaktiv. Sie halten sich tagsüber in trockenen, spaltenförmigen Verstecken auf. Mittels Geruchsstoffen (Aggregationspheromone), die den Wehrdrüsen entstammen, locken sie sich gegenseitig an und bilden größere Ansammlungen. Erwachsene Tiere sind unempfindlich gegen Kälte und können bis zu 40 Wochen ohne Nahrung auskommen. Sie erzeugen bei Beunruhigung einen süßen Geruch, der als Alarm-Pheromon ein fluchtartiges Zerstreuen der Wanzenansammlungen bewirkt. Die Wanze benötigt bis zu zehn Minuten, um ihre Nahrung aufzunehmen, deren Menge das Siebenfache des Ausgangsgewichts des Insekts erreichen kann.

Fortpflanzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie bei allen Arten der Familie Plattwanzen erfolgt die Paarung der Bettwanzen in außergewöhnlicher Weise. Das Weibchen wird gewissermaßen vom Männchen überfallen, wobei es von rechts hinten an das Weibchen herankriecht und es sofort begattet. Ein vorheriges Werbeverhalten wurde bislang nicht beobachtet.

Traumatische Insemination bei Cimex lectularius

Die Weibchen der Bettwanzen verfügen wie alle Plattwanzen auf der Bauchseite unter der Haut über ein spezielles Organ ohne Öffnung nach außen, das Ribagasche Organ (englisch spermalege). Dieses taschenförmige, von außen als kleine Schwellung sichtbare Organ liegt zwischen dem 4. und 5. Sternit und dient während der Begattung allein der Spermienaufnahme und nicht als eine Geschlechtsöffnung. Die Männchen, in der Regel zielgeführt durch dieses weibliche Organ, führen über ein hakenförmiges Kopulationsorgan (Aedeagus) nach Durchstechen der Haut an dieser Stelle die Spermien in die Tasche ein.[2][3] Ein derartiger Begattungsablauf, der gelegentlich auch mit einem Durchstechen der Weibchenhaut an beliebiger Stelle des Abdomens verbunden ist, wird als „traumatische Insemination“ bezeichnet.

Anschließend gelangen die Spermien über die Hämolymphe der Leibeshöhle zunächst in die Receptaculum seminis, welche sich nahe der Ovarien befinden, und befruchten schließlich die Eier. Jedes Weibchen legt durch eine Geschlechtsöffnung, die allein für die Eiablage benutzt wird, etwa ein bis zwölf Eier täglich und während seiner Lebenszeit etwa 200. Sie werden auf raue Oberflächen an Raststellen der Tiere, also an versteckten Orten wie beispielsweise in Möbelritzen, hinter Bildern, Tapeten, in Steckdosen, an Kleidung oder Gardinen, in Bettgestellen, Matratzen oder deren Nähten, geklebt[4] und enthalten bei der Ablage bereits mehr oder weniger weit entwickelte Embryonen. Aus den Eiern schlüpfen innerhalb von 14 Tagen die Larven, die sich in etwa sechs Wochen über fünf Stadien zum adulten Insekt entwickeln. Die Larve der Bettwanze ist dem erwachsenen Tier in der Form, aber nicht in der Farbe ähnlich. Die Larven müssen in jedem der fünf Entwicklungsstadien mindestens einmal Blut saugen. Das Wärmebedürfnis ist vergleichsweise hoch, unter 13 bis 15 °C findet keine Entwicklung mehr statt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Man vermutet, dass die Bettwanze ursprünglich aus Asien stammt, oder auch aus Höhlen des mittleren Ostens, in denen sich damals zugleich sowohl Menschen wie auch Fledertiere aufhielten.[5] Zusammen mit den Menschen hat sie dann von dort aus die Welt besiedelt. Die Bettwanze ist seit dem Altertum im Mittelmeerraum bekannt. Ins Innere Europas gelangte sie erst, als die Menschen sich Wohnungen zu bauen begannen, in denen Temperatur und Luftfeuchtigkeit wanzengerecht waren. Dies geschah erst im 17. Jahrhundert. Seitdem hat sich die Bettwanze stark verbreitet. Als der angesehene schottische Historiker und Essayist Thomas Carlyle und seine Ehefrau Jane Welsh Carlyle 1834 in London ein neues Haus bezogen, hielt Jane Carlyle fest, dass ihr Haus unter all ihren Bekannten das einzige sei, das frei von Bettwanzen sei.[6]

Medizinische Bedeutung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ihr Speichel ruft bei den meisten Menschen für länger als eine Woche sehr starken Juckreiz hervor, der allerdings nicht sogleich beginnen muss. Einige Stichstellen liegen oft in einer Reihe.[7] Wegen örtlich betäubender Wirkstoffe im Speichel wird der Stich aber nicht sofort bemerkt. Bei empfindlicheren Menschen kann es zu großflächigen Hautentzündungen, Unbehagen und Sehstörungen kommen.

Wanzen werden nur selten und nur bei gezielter Suche entdeckt; jedoch herrscht in von Wanzen befallenen Zimmern meist ein charakteristischer, süßlicher Geruch.[8] Der Geruch von Bettwanzen wird mit dem der Korianderpflanze und ihren frischen Früchten verglichen.[9][10]

Insgesamt wurden schon 28 verschiedene Krankheitserreger in den Bettwanzen nachgewiesen, unter anderem auch das Hepatitis-B-, das Hepatitis-C- und das HI-Virus. Insbesondere gelten Wanzen als Überträger des Q-Fiebers. Für eine Übertragung von Hepatitis B, Hepatitis C und HIV[11][12] fehlen jedoch wissenschaftliche Belege.[13]

Eine Infektion, insbesondere mit Hepatitis B, ist allerdings nicht auszuschließen. Da das Hepatitis-B-Virus sich jedoch nicht in der Wanze vermehrt, könnte es nur auf mechanischem Wege weitergegeben werden (siehe auch Virusinfektion). Drei Übertragungswege sind denkbar: Töten der Tiere durch Zerquetschen mit der Hand bei Verletzungen der Haut, Kontakt mit den tierischen Ausscheidungen und Unterbrechung des Saugvorganges, bei der halbverdautes Material wieder herausgewürgt werden kann.[14]

Bekämpfung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bettwanzenbekämpfung ist beratungs- und arbeitsintensiv und hat viele Komponenten. Sie beginnt mit einer sorgfältigen Befallsermittlung, sowohl qualitativ als auch quantitativ.

Vorbeugung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ebenso wie Mücken werden Bettwanzen von dem erhöhten Kohlendioxidgehalt der Atemluft von Menschen und Tieren angezogen. Zusätzlich scheinen auch weitere von Säugetieren ausgeschiedene Stoffe (Kairomon) von den Wanzen detektierbar zu sein. Es wurde festgestellt, dass sich die Wanzen häufiger in bereits benutzter, als in frisch gewaschener Kleidung aufhalten.[15]

Physikalische Verfahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgrund der gesundheitsschädlichen Wirkung und des Resistenzproblems bei der Verwendung von Insektiziden kommt der Wanzenbekämpfung mit physikalischen Mitteln neuerdings wieder eine größere Bedeutung zu.

In Räumen ohne Spalten und Ritzen, die sich leicht kontrollieren lassen und Bettwanzen wenige Verstecke bieten, ist es möglich, die Wanzen manuell zu entfernen.

Möbel können mit den Füßen in Gefäße mit glatter Wandung oder mit Wasserfüllung gestellt werden, um den Befall festzustellen und die Mobilität der Tiere einzuschränken. Kommerziell erhältliche Gefäße ähneln Aschenbechern, die um die mittlere Mulde herum noch einen umlaufenden, vertieften Ring (ähnlich einem Burggraben) besitzen. Die äußeren Wandungen des Rings sind weniger steil geneigt oder besitzen eine rauhere Oberfläche, so dass die Tiere in den Ring hinein, aber nicht wieder heraus gelangen können. Um den Effekt zu verstärken, können die inneren Wandungen leicht mit Talkum bestäubt werden. [16] [17] [18]

Zur sogenannten Wärmeentwesung kann die Zimmertemperatur mit einem speziellen Ofen über eineinhalb Tage auf ca. 55 °C erhöht werden, was zum Absterben der Insekten führt.

Auch das Waschen oder Trocknen von Textilien bei Temperaturen von über 55 °C tötet Wanzen und Eier. Eine Wäsche bei 40 °C tötet die Wanzen, jedoch nur rund ein Viertel der Eier ab. Bei Nutzung eines Wäschetrockners sollte die Temperatur über 30 Minuten gehalten werden.

Alternativ können Kleidung und Bettwäsche im Tiefkühlschrank oder im Winter außerhalb des Hauses für mindestens 2 Stunden Temperaturen von wenigstens −17 °C ausgesetzt werden, um Wanzen und Eier zu töten. Wenn mehrere Kilogramm Wäsche auf einmal tiefgekühlt werden sollen, dann kann es bis zu acht Stunden dauern, bis die gesamte Menge auch im Inneren genügend abgekühlt ist. Unter Umständen müssen die Gegenstände daher 10 Stunden im Tiefkühlschrank belassen werden.[19] Teilweise wird auch ein Zeitraum von drei Tagen empfohlen.[17]

Traditionelle Verfahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein anderes Verfahren wird schon seit Jahrhunderten auf dem Balkan, vor allem in Bulgarien und Serbien, angewendet.[20] Hierbei werden abends rund um das Bett Blätter der Bohnenpflanze ausgestreut. Die in der Nacht in Richtung Bett wandernden Bettwanzen bleiben an den Blättern hängen und sammeln sich dort an. Am Morgen werden die Blätter dann eingesammelt und zusammen mit den daran anhaftenden Insekten verbrannt.[21] Seit langem schon vermutet man, dass die mikroskopisch kleinen Pflanzenhärchen (Trichomen) auf der Blattoberfläche für den erstaunlichen Effekt verantwortlich sind, indem sie sich mit den Beinen der Tiere verhaken.[22] Elektronenmikroskopische Untersuchungen offenbarten, dass die häkchenartigen Trichome das Festhalten der Tiere offenbar durch zwei unterschiedliche Mechanismen bewirken. Bei dem ersten, eher kurzfristigen und reversiblen Festhaltemechanismus legen sich die Härchen lediglich um die Beine der Tiere, vergleichbar mit der Mechanik eines Klettverschlusses. Zwar können sich die Tiere hier wieder befreien, nach wenigen weiteren Schritten bleiben sie dann jedoch endgültig hängen. Der Grund ist, dass die scharfen Spitzen der Trichomen wie winzige Spieße durch die Füße der Wanzen dringen – die Bohnenblätter stellen für die Tiere somit eine Falle dar, aus der sie sich nicht mehr befreien können. Basierend auf dem Vorbild des Bohnenblattes versuchen Forscher derzeit einen künstlichen Wanzenfänger zu entwickeln.[23]

Insektizide[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die primäre Strategie zur Bekämpfung von Bettwanzen beruhte viele Jahre lang hauptsächlich auf dem Einsatz von Insektiziden und Pestiziden. Nach dem Zweiten Weltkrieg führte der weitverbreitete Einsatz von Dichlordiphenyltrichlorethan (DDT) und anderen synthetischen Insektiziden – heute werden hauptsächlich Pyrethroide eingesetzt – zu einem massiven Rückgang des Bettwanzenbefalls sowohl in Europa, als auch in den Vereinigten Staaten.[24] Auch ist es aufgrund verbesserter hygienischer Bedingungen – Wohnungen werden auch in eher versteckten Ecken häufiger und gründlicher gesäubert – für die Bettwanzen schwerer geworden, geschützte Orte für ihre Eiablage zu finden.

Dennoch gelang es den Parasiten in den letzten Jahren, ihre Population zu steigern. Vor allem in den Vereinigten Staaten, aber auch in anderen Ländern werden sie heute immer häufiger beobachtet, besonders betroffen scheinen dabei öffentliche Gebäude in Großstädten wie Hotels, Kinos und Krankenhäuser zu sein.[25][26][27] Als entscheidender Grund für das weltweite Wiederaufflammen von Bettwanzen wird angenommen, dass die Insekten mittlerweile vielfach Resistenzen gegen die gängigen Insektizide entwickelt haben.[28][29][23]

Als weiterer Grund für das gehäufte Wiederauftreten der Parasiten kommen zudem die veränderten Behandlungsmethoden in Frage.[30] Bis in die 1990er Jahre hinein wurde z. B. bei einer Schabenbekämpfung der gesamte Raum mit Insektiziden begast. Eventuell sich im selben Raum befindende Bettwanzen wurden somit gleichzeitig abgetötet. Heute werden Schaben mit Fraßködern bekämpft, auf die Bettwanzen nicht reagieren.

In einer Bekanntmachungen führt das Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV) die für die Bekämpfung von Bettwanzen genehmigten Mittel auf:

  • Mittel mit Sofort- aber ohne Langzeitwirkung (d. h. Tilgungswirkung hält in der Regel nur bis zu 2 Wochen vor) zur Vernebelung mit Kaltnebelgeräten mit dem Wirkstoff Pyrethrum mit Piperonylbutoxid: Handelsnamen Detmolin P sowie Detia Professional Raumnebel XL, jeweils in einer Dosierung von 6 ml/m³.
  • Mittel mit Langzeit- sowie gegebenenfalls Sofortwirkung in Druckzerstäuberdosen mit dem Wirkstoff Beta-Cyfluthrin: Handelnamen Responsar SC, Konzentration, 0,2 %, Anwendungsmenge 50–200 ml/m² sowie Responsar SC 2.5, Konzentration 0,6 %, Anwendungsmenge 50–100 ml/m²; beide besonders zur Abtötung versteckt lebender Schädlinge geeignet sind, deren Schlupfwinkel und Anlaufwege gezielt aus kurzer Entfernung besprüht werden.
  • Stäubemittel mit Wirkstoff Propoxur: Handelsnamen Blattanex oder Baygon Staub.[31]

Bis in die 90er Jahre kam unter anderem Chlorpyrifos als Mittel mit Langzeitwirkung zur Anwendung, welches jedoch gemäß der EG-Biozid-Richtlinie 98/8/EG[32] ab August 2008 nicht mehr in Verkehr gebracht werden durfte.[33]

In den USA wird unter anderem Sulfurylfluorid zur Vernebelung eingesetzt[34]. Es verflüchtigt sich rückstandsfrei. Jedoch kam es zu Gesundheitsschäden, wenn Bewohner die behandelten Räume wieder betraten, bevor diese ausreichend gelüftet waren.[35]
Eine Untersuchung im Jahre 2008 an drei Bettwanzen-Populationen aus Hühnerzuchtanlagen im US-Staat Arkansas untersuchte verschiedene Insektizide und listete sie in absteigender Reihenfolge entsprechend ihrer Wirksamkeit folgendermaßen auf: λ-Cyhalothrin, Bifenthrin, Carbaryl, Imidacloprid, Fipronil, Permethrin, Diazinon, Spinosyn, Dichlorvos, Chlorfenapyr und DDT.[36] λ-Cyhalothrin gehört zu den Pyrethroiden und wurde bislang vorwiegend zur Behandlung von Baumwoll-Plantagen eingesetzt, so dass Bettwanzen, im Gegensatz zu DDT und anderen bereits zu ihrer Bekämpfung verwendeten Mitteln, ihm gegenüber noch keine Resistenz entwickelt haben.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • E. Wachmann, A. Melber, J. Deckert: Wanzen. Band 1: Dipsocoromorpha, Nepomorpha, Gerromrpha, Leptopodomorpha, Cimicomorpha (Teil I). Neubearbeitung der Wanzen Deutschlands, Österreichs und der deutschsprachigen Schweiz, Goecke & Evers, Keltern 2006, ISBN 3-931374-49-1.
  • Ekkehard Wachmann: Wanzen beobachten – kennenlernen. Neumann, Neudamm/ Melsungen 1989, ISBN 3-7888-0554-4.
  • Hermann Levinson, Anna Levinson: Die Bettwanze, ein Ektoparasit der Fledermaus und des Menschen in eiszeitlichen Höhlen und zeitgemäßen Wohnstätten. In: Forschungsarbeiten über Insekten und andere Gliedertiere sowie deren Kulturgeschichte. Seewiesen 5. November 2004, überarbeitet am 6. Juli 2008; Auf: hermann-levinson.de.
  • Klaus Reinhardt, Michael T. Siva-Jothy: Biology of the Bed Bugs (Cimicidae). In: Annual Review of Entomology. Januar 2007, Bd. 52, S. 351–374, doi:10.1146/annurev.ento.52.040306.133913, Volltext (PDF).
  • Bettwanzen erobern New York: First they take Manhattan. In: FAZ. vom 7. Dezember 2006.
  • Sibylle Rahlenbeck, Jochen Utikal, Stephen W. Doggett: Cimikose: Bettwanzen – Weltweit auf dem Vormarsch. In: Deutsches Ärzteblatt. Band 112, Nr. 19, 2015, S. A870–871 ([1] und PDF-Datei; 318 kB).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bettwanze – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Jerome Goddard, Richard deShazo: Bed Bugs (Cimex lectularius) and Clinical Consequences of Their Bites. In: Journal of the American Medical Association. (JAMA) 2009, Bd. 301, Nr. 13, S. 1358–1366, doi:10.1001/jama.2009.405.
  2. M. T. Siva-Jothy: Trauma, disease and collateral damage: conflict in cimicids. In: Philosophical Transactions of The Royal Society Biological Sciences. (Phil. Trans. R. Soc. B) 2006, Bd. 361, Nr. 1466, S. 269–275, doi:10.1098/rstb.2005.1789.
  3. E. H. Morrow, G. Arnqvist: Costly traumatic insemination and a female counter-adaptation in bed bugs. In: Proceedings. Biological sciences / The Royal Society. (Proc. R. Soc. B) 2003, Bd. 270, Nr. 1531, S. 2377–2381, PMID 14667354, doi:10.1098/rspb.2003.2514.
  4. WHO, Vector Biology and Control Division, 1982, VI: Bed Bugs. Document WHO/ VBC/ 82.857
  5. Gary R. Mullen, Lance A Durden (Hrsg.): Medical and Veterinary Entomology. Second Edition, Academic Press, Boston 2009, ISBN 0-12-372500-3, S. 80.
  6. Judith Flanders: The Victorian House: Domestic Life from Childbirth to Deathbed. Harper Perennial, London 2003, ISBN 0-00-713189-5, S. 13.
  7. C. Bernardeschi: Bed bug infestation. In: BMJ. 2013, Nr. 346, doi:10.1136/bmj.f138.
  8. Von Bettwanzen und Haarbalgmilben. (Hörbeitrag) Aus: CME-Premium-Fortbildung f. d. med. Praxis. Nr. 2, 2010, Springer, Heidelberg 2010.
  9. Otto Geßner: Die Gift- und Arzneipflanzen von Mitteleuropa (Pharmakologie, Toxikologie, Therapie). Carl Winter Universitätsverlag, Heidelberg 1953, S. 437. Zitat: „Die Frucht riecht frisch wanzenartig, getrocknet dagegen angenehm aromatisch und ...“
  10. Hans-Jürgen Hoffmann: Ernstes und Kurioses über Wanzen – ein heteropterologisches Panoptikum. In: Biologiezentrum Linz/Austria. Digitale Literatur, Denisia, zugleich Kataloge der OÖ. Landesmuseen, 2006; abgerufen am 6. Dezember 2015.
  11. P. G. Jupp, S. F. Lyons: Experimental assessment of bedbugs (Cimex lectularius and Cimex hemipterus) and mosquitoes (Aedes aegypti formosus) as vectors of human immunodeficiency virus. In: AIDS. Sep. 1987, Bd. 1, Nr. 3, S. 171–174, PMID 2450552: „… unlikely to occur in bedbugs under natural conditions.“
  12. P. A. Webb, C. M. Happ, G. O. Maupin u. a.: Potential for insect transmission of HIV: experimental exposure of Cimex hemipterus and Toxorhynchites amboinensis to human immunodeficiency virus. In: The Journal of infectious diseases. (J Infect Dis) Dezember 1989, Band 160, Nummer 6, S. 970–977. "... The persistence of HIV in an insect or on its mouthparts is one of many factors necessary for mechanical transmission in nature. The risk of insect transmission of HIV appears to be extremely low or nonexistent."
  13. Schädlingsexpertin Karolin Bauer-Dubau zitiert in Claudia Fromme: Wanzen, der Feind in meinem Bett. In: Süddeutsche Zeitung. 25. Februar 2007. Von Bettwanzen und Haarbalgmilben. In: CME-Premium-Fortbildung f. d. med. Praxis. Nr. 2, 2010, Springer, Heidelberg 2010.
  14. P. G. Jupp, S. E. McElligott, G. Lecatsas: The mechanical transmission of hepatitis B virus by the common bedbug (Cimex lectularius L.) in South Africa. In: South African medical journal. 15. Januar 1983, Bd. 63, Nr. 3, S. 77–81, PMID 6849170 (englisch).
  15. Dr. William Hentley: Bed bugs attracted to dirty laundry, study finds, 28.9.2017, "Department of Animal and Plant Sciences" der Universität Sheffield
  16. Insects in the city: What is a bed bug interceptor? - Darstellung und Erläuterung der Gefäße zum Erkennen des Befalls und Auffangen der Wanzen in englischer Sprache, Texas A&M AgriLife Research and Extension Center
  17. a b John Gedeon: What’s New? - A Bed Bug Research Update, Cuyahoga County Bed Bug Conference, November 15th, 2012
  18. Benjamin A. Hottel, Rebecca W. Baldwin, Roberto M. Pereira, and Philip G. Koehler: How to Make a Bed Bug Interceptor Trap out of Common Household Items, IFAS extension, University of Florida. Anleitung in englischer Sprache zur Herstellung geeigneter Gefäße zum Einfangen von Bettwanzen: Ein kleines wird in ein größeres Gefäß gestellt und gegebenenfalls mittig fixiert. Zu glatte Wandungen werden auf der Außenseite des größeren Gefässes und der Innenseite des kleineren Gefässes mit Kreppklebeband versehen, um den Wanzen den Einstieg zu erleichtern. Um das Entkommen der Wanzen zu verhindern, werden die Wände des Zwischenraums zwischen den Gefäßen mit Talkum, Babypuder oder Lackpolitur behandelt. Die gefangenen Wanzen können in Wasser mit 10%igem Zusatz von Spülmittel getötet werden.
  19. Insects in the city: Guidelines for killing bed bugs in laundry - Anleitung in englischer Sprache zum Töten von Wanzen, die sich in Textilien aufhalten, 3.3.2010, Texas A&M AgriLife Research and Extension Center
  20. M. F. Potter: The history of bed bug management—with lessons from the past. In: Amer. Entomol.. Bd. 57, 2011, S. 14–25.
  21. Felicity Barringer: How a Leafy Folk Remedy Stopped Bedbugs in Their Tracks. In: The New York Times. vom 9. April 2013; Auf:nytimes.com ; zuletzt abgerufen am 13. April 2014.
  22. H. H. Richardson: The action of bean leaves against the bedbug. In: Journal of Economic Entomology (J. Econ. Entomol.). Bd. 36, Nr. 4, 1943, S. 543–545.
  23. a b M. W. Szyndler et al.: Entrapment of bed bugs by leaf trichomes inspires microfabrication of biomimetic surfaces. In: Journal of the Royal Society Interface. Bd. 10, Nr. 83, 2013. doi:10.1098/rsif.2013.0174.
  24. C. J. Boase: Bedbugs-back from the brink. In: Pesticide Outlook. Bd. 12, Nr. 4, 2001, S. 12, 159–162. doi:10.1039/B106301B.
  25. V. L. Saenz: Genetic analysis of bed bug populations reveals small propagule size within individual infestations but high genetic diversity across infestations from the eastern United States. In: J Med Entomol.. Bd. 49, Nr. 4, 2012, S. 865–875. PMID 22897047.
  26. J. H. Harlan: Bed bug control: challenging and still evolving. In: J Med Entomol.. Bd. 18, 2007, S. 57–61. doi:10.1564/18apr04.
  27. M. F. Potter et al.: Bugs without borders: defining the global bed bug resurgence. In: Pest World. September/ Oktober 2010, S. 8–20.
  28. A. Romero et al.: Insecticide resistance in the bed bug: a factor in the pest’s sudden resurgence?. In: J. Med. Entomol.. Bd. 44, 2007, S. 175–178.
  29. K. S Yoon. et al.: Biochemical and molecular analysis of deltamethrin resistance in the common bed bug (Hemiptera: Cimicidae). In: J. Med. Entomol.. Bd. 45, Nr. 6, 2008, S. 1092–1101. PMID 19058634.
  30. Claudia Imfeld: Wanzen auf dem Vormarsch. In: Tages-Anzeiger. vom 29. November 2006.
  31. Bekanntmachung der geprüften und anerkannten Mittel und Verfahren zur Bekämpfung von tierischen Schädlingen nach §10c Bundes-Seuchengesetz, ab 1.1.2001. Gesetz zur Neuordnung seuchenrechtlicher Vorschriften (Seuchenrechtsneuordnungsgesetz – SeuchRNeuG), Artikel 1 Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz – IfSG), Bundesgesundheitsblatt Teil A: Gliedertiere (Arthropoden) (Entwesung), 17. Ausgabe, Stand 20.10.2000
  32. RICHTLINIE 98/8/EG (PDF) DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 16. Februar 1998 über das Inverkehrbringen von Biozid-Produkten, veröffentlicht am 24.April 1998 (PDF)
  33. Erklärung der Frowein GMBH & Co. Kg zur Einstellung der Produktion von chlorpyrifos-haltigen Mitteln, abgerufen im September 2016
  34. Datenblatt Vikane des Herstellers Dow Agrochemicals, abgerufen im September 2016
  35. Siehe den entsprechenden Artikel der englischen Wikipedia
  36. C. Dayton Steelman, Allen L. Szalanski, Rebecca Trout, Jackie A. McKern, Cesar Solorzano und James W. Austin: Susceptibility of the Bed Bug Cimex lectularius L. (Heteroptera: Cimicidae) Collected in Poultry Production Facilities to Selected Insecticides. In: Journal of Agricultural and Urban Entomology. Bd. 25, Nr. 1, S. 41–51. Abgerufen am September 2016.