Betty White

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Betty White bei der Time 100 Gala im Jahr 2010

Betty Marion White (* 17. Januar 1922 in Oak Park, Illinois) ist eine US-amerikanische Schauspielerin und Moderatorin, die hauptsächlich für ihre Rollen in komödiantischen Fernsehserien bekannt ist. Dazu gehören die Darstellung der „Rose Nylund“ in Golden Girls und die der „Sue Ann Nivens“ in der Mary Tyler Moore Show. Als eine der ersten weiblichen Produzenten hat White neben Lucille Ball den Weg für Frauen im Film- und Fernsehgeschäft hinter der Kamera und in leitenden Positionen geebnet.

Privatleben[Bearbeiten]

Familie[Bearbeiten]

Betty White wurde als einziges Kind von Horace Lawrence White und Tess Curtis Cachikis in Oak Park, Illinois, geboren. Einen Großteil ihrer Kinder- und Jugendzeit verbrachte sie jedoch in einem Vorort von Los Angeles. Whites Mutter Tess Curtis (geborene Cachikis) war griechischer, englischer und walisischer Abstammung, ihr Vater Horace Lawrence White hatte dänische und englische Vorfahren.[1]

Sie war dreimal verheiratet. Von ihrem ersten Ehemann Frederick R. „Dick“ Barker ließ sie sich noch im Jahr der Eheschließung 1945 scheiden.[2] In zweiter Ehe war Betty White von 1947 bis 1949 mit Lane Allen verheiratet. Im Jahr 1963 heiratete sie den Moderator Allen Ludden. Die beiden lernten sich bei der Show Password kennen, die Ludden moderierte. Ludden starb im Jahr 1981.

Betty White hat keine leiblichen Kinder, sie ist jedoch die Stiefmutter der drei Kinder ihres letzten Ehemanns.

Tierschutz[Bearbeiten]

Die Schauspielerin engagiert sich seit vielen Jahren für den Tierschutz.[3] Ihre Eltern hatten bei ihr früh die Liebe zu Tieren und vor allem zu Hunden gefördert. Sie war einige Jahre im Vorstand der Morris Animal Foundation und nutzt bis heute ihre eigene Bekanntheit, um die Organisation und deren Projekte zu bewerben.[4]

Zusammen mit ihrem damaligen Mann Allen Ludden begann sie auch, den Los Angeles Zoo zu unterstützen, sowohl finanziell als auch durch praktische Hilfe beim Aufbau verschiedener Projekte und als prominente Sprecherin.[5] Zu Ehren von Ludden befindet sich in dem Zoo eine Gedenktafel. Das Paar entwickelte auch gemeinsam eine Tiersendung. In The Pet Set waren Prominente wie James Stewart, Eddie Albert oder Doris Day mit ihren Haustieren zu Gast, um den Zuschauern die Pflege, Aufzucht und Haltung näher zu bringen.[6] Auch in ihren anderen Serien hat Betty White immer wieder versucht, Themen rund um den Tierschutz und die verschiedensten Tiere als Gastdarsteller zu integrieren. In einer Episode von Golden Palace wird zum Beispiel das Schicksal von Windhunden thematisiert.

Betty White ist außerdem Autorin und Co-Autorin mehrerer Bücher zum Thema Tierpflege und Tierschutz.

Für ihren langjährigen erfolgreichen Einsatz zum Schutz der Tiere wurde die Schauspielerin 2009 vom Jane Goodall Institute mit dem Leadership Award für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. White ist die erste Person, die mit diesem Preis ausgezeichnet wurde.[7]

Karriere[Bearbeiten]

Anfänge[Bearbeiten]

Wenn Betty White heute bei Talkshows oder Preisverleihungen auftritt, wird sie meist mit folgenden Worten angekündigt:

„… und hier kommt Betty White, die Frau, die seit einer Ewigkeit beim Fernsehen ist.[8]

Dies spiegelt die Tatsache wider, dass Whites Anfänge im Fernsehen auf das Jahr 1939 zurückgehen. Während ihrer Schulzeit wurde sie und einer ihrer Klassenkameraden für eine Testvorführung von Die lustige Witwe ausgewählt. Da es zu der Zeit noch keine Möglichkeit zur Aufnahme von Filmen gab, wurde die Vorstellung der Jugendlichen in Echtzeit auf ein Fernsehgerät in einem anderen Stockwerk übertragen.

Nach ihrem Abschluss an der Beverly Hills High School hatte White das Ziel, Schauspielerin zu werden. Sie sammelte Erfahrung als Theaterschauspielerin bei der Bliss-Hayden Little Theater Group und begann Werbespots für das Radio zu sprechen. 1949 wurde die junge Schauspielerin von Radio-Diskjockey Al Jarvis für seine Fernsehsendung engagiert. White war damit der erste weibliche Diskjockey in Los Angeles.[9][10]

Hollywood on Television[Bearbeiten]

Die Talkshow Hollywood on Television ging im November 1949 auf Sendung und war zunächst eine Fernsehversion von Al Jarvis Radioshow. Während die Musik gespielt wurde, sah das Publikum, wie die beiden Moderatoren miteinander sprachen.[11] Aufgrund von Zuschauerwünschen wurden die Unterhaltungen von Al und Betty jedoch bald Hauptbestandteil der Sendung, und das Format entwickelte sich zu einer Talkshow mit aufstrebenden Talenten aus dem Musikgeschäft wie zum Beispiel Sarah Vaughn, Peggy Lee oder Nat King Cole. Aber auch etablierte Stars und Freunde von Jarvis wie Buster Keaton waren zu Gast. So kann man Hollywood on Television als Vorläufer des modernen Musikfernsehens betrachten.

Betty White (1989)

Die junge Moderatorin wurde bei den Zuschauern schnell bekannt und erhielt zusätzlich eine eigene Sendung mit dem Titel The Betty White Show, die direkt im Anschluss an Hollywood on Television lief.

Der Erfolg von Hollywood on Television führte zum Ausbau der Sendung um Gesangseinlagen und Sketche von White und Jarvis. Die beiden wurden dabei von neuen Moderatoren wie George Tibbles, Ronnie Kemper oder Erin O’Brien unterstützt. Zu Beginn des Jahres 1952 zog sich Al Jarvis von dem Projekt zurück und überließ Betty White die Leitung.

Life with Elizabeth[Bearbeiten]

Die Sketche aus Hollywood on Television kamen beim Publikum gut an, und man entschloss sich, daraus ein eigenständiges Format zu machen. Zusammen mit dem Autor George Tibbles sowie dem Produzenten Don Fedderson gründete Betty White ihre eigene Produktionsfirma Bandy Productions. Sie war damit neben Gertrude Berg eine der ersten Frauen, die sowohl als Hauptdarstellerin einer Serie vor der Kamera als auch als Produzentin hinter der Kamera agierte. Eine weitere Besonderheit der Serie war die Unterteilung in drei voneinander unabhängige Situationen. Bisherige Sitcoms hatten nur eine durchgehende Handlung.[12] In der 30-minütigen Comedysendung trieb „Elizabeth“, gespielt von Betty White, ihrem Ehemann „Alvin“, gespielt von Del Moore, in jeweils etwa zehnminütigen Situationen oft zur Weißglut. Das Thema der einzelnen Sketche wurde von Moderator Jack Narz im Voraus erläutert und von ihm durch eine kurze Unterhaltung mit der Titelheldin eingeleitet. Am Ende der jeweiligen Szene wurde „Elizabeth“ vom Moderator zu ihrem Verhalten mit den Worten „Elizabeth, schämst du dich nicht? (Elizabeth, aren’t you ashamed?)“ befragt, was diese regelmäßig durch energisches Kopfschütteln verneinte.[13]

Betty White wurde für ihre Darstellung 1952 mit dem Fernsehpreis Emmy ausgezeichnet.[14][15] Die Sendung, die zunächst in einem Fernsehsyndikat in Echtzeit übertragen wurde, schaffte es im darauffolgenden Jahr ins Networkfernsehen. Durch ihre Aufgaben als Hauptdarstellerin und Produzentin der Serie war die Schauspielerin gezwungen, ihre Mitarbeit bei Hollywood on Television zu beenden – was gleichzeitig das Ende der Sendung bedeutete. Nach 65 Episoden wurde auch Life with Elizabeth im Jahr 1955 eingestellt.[16]

Tournament of Roses Parade[Bearbeiten]

Am Neujahrstag 1955 moderierte Betty White zusammen mit Bill Goodwin zum ersten Mal die Pasadena Rose Parade. Für die nächsten zwanzig Jahre blieb das ihre jährliche Beschäftigung am Neujahrstag. Zu ihren Moderationspartnern gehörten dabei unter anderem Roy Neal, Bill Cullen und Lorne Greene. Hinzu kamen weitere Blumenparaden in Portland und New York sowie die Macy’s Thanksgiving Day Parade. Dazu sagte die Schauspielerin:

„Jedes Mal, wenn ich eine Reihe Autos vor einer Ampel sah, musste ich den Reflex unterdrücken, einen Kommentar darüber abzugeben.“

White[17]

Die Gameshow-Jahre[Bearbeiten]

Ab den 1960er Jahren war White regelmäßig in verschiedenen Game- und Talkshows im Fernsehen zu sehen, darunter waren zahlreiche Auftritte in der The Tonight Show mit Jack Paar und später dem Moderator Johnny Carson,[18] in What’s My Line (dt. Was bin ich?), Wheel of Fortune (dt. Glücksrad) oder Jeopardy! Außerdem war sie mehr oder minder regelmäßig in der Sendung Match Game mit Gene Rayburn zu sehen, und während der Sommermonate spielte sie in Theaterstücken und Musicals wie Der König und ich, Critic’s Choice, Guys and Dolls oder South Pacific.[19]

Im Oktober 1961 kam eine neue Gameshow ins amerikanische Fernsehen: Password wurde von Allen Ludden moderiert, und auch hier war Betty White ein prominenter Gast. Es blieb nicht bei dem einen Mal, und auch in den Folgesendungen Password Plus und Super Password trat White auf. Ludden und White heirateten schließlich 1963.

Die Sendung wurde aktuell zum wiederholten Mal neu aufgelegt und läuft derzeit unter dem Titel Million Dollar Password auf dem Sender CBS; auch hier war Betty White schon zu sehen.[20] Da die Sendung so oft beendet und wieder neu belebt wurde, sagte White in einer dieser sogenannten letzten Sendungen:

„Dies ist die dritte letzte Sendung von Password. Keine Sorge, wir sind gleich nach der Werbung wieder da.“

White[21]

The Mary Tyler Moore Show[Bearbeiten]

In den 1970er Jahren gehörte Betty White zur Stammbesetzung der innovativen Mary Tyler Moore Show, die eine der erfolgreichsten Serien ihrer Zeit war. Die Rolle der „Sue Ann Nivens“ wurde von den Autoren als „zuckersüße, Betty White-ähnliche Figur“ beschrieben und nach einem erfolglosen Casting bat man schließlich Betty White selbst, die Rolle zu spielen. Als „Sue Ann Nivens“ mimte sie ab der vierten Staffel die perfekte Hausfrau und Gastgeberin in einer Kochsendung im fiktiven Fernsehstudio WJM, während sie nach Feierabend Affären mit sämtlichen Männern der Nachbarschaft hatte, darunter auch mit dem Ehemann von „Phyllis“, gespielt von Cloris Leachman. White wurde für ihre Darstellung zwei Mal in Folge mit einem Emmy ausgezeichnet.[22]

1977 verabschiedete sich das Team um Mary Tyler Moore von den Bildschirmen und Betty White erhielt wie schon ihre Kollegen Edward Asner und Valerie Harper eine Spin-off Serie. Die nach ihrer Hauptdarstellerin benannte Sitcom The Betty White Show wurde jedoch mangels Erfolg bereits nach wenigen Episoden eingestellt.[23]

Golden Girls[Bearbeiten]

Betty White mit Jim Turilli bei der Emmyverleihung 1988

In den 1980er Jahren war Betty White in verschiedenen Gastrollen zu sehen, darunter auch in der wiederkehrenden Rolle, der wohlhabenden Schwester von „Eunice“ in Mama’s Family. Als „Ellen“ zeigte sie Carol Burnett bei jedem ihrer Besuche, wie viel besser es ihr ging, da sie einen reichen Ehemann hatte und keinen Versager wie ihre Schwester.[24]

Als Gast in der Serie trat auch Rue McClanahan auf, und als die Serie nach zwei Jahren kurzzeitig abgesetzt wurde, unterschrieben die beiden Darstellerinnen einen Vertrag für die neue Serie Golden Girls.

Zunächst war vorgesehen, dass Betty White die Rolle der „Blanche“ und Rue McClanahan die Rolle der „Rose“ übernehmen sollte. Die Ähnlichkeit mit McClanahans Charakter der jungfräulichen Tante in Mama's Family und Whites bis dahin bekanntestem Alter Ego „Sue Ann Nivens“ veranlassten die Produzenten jedoch zu einem Tausch der Rollen.[25] Als 1985 die erste Staffel der Serie ausgestrahlt wurde, bestätigte der Erfolg diese Entscheidung, und White erhielt für die Verkörperung der gutherzigen, aber hoffnungslos naiven Witwe vom Land einen Emmy sowie zahlreiche weitere Auszeichnungen. Auch Rue McClanahan sowie Beatrice Arthur und Estelle Getty wurden in den folgenden Jahren mit diesem bedeutenden Fernsehpreis ausgezeichnet.[26]

Beatrice Arthurs Entschluss, aus der Serie auszusteigen, führte nach sieben erfolgreichen Jahren 1992 zum Ende von Golden Girls. Die verbliebenen drei Darstellerinnen erklärten sich jedoch bereit, in einem Spin-off mitzuwirken. In der Serie Golden Palace, die bis 1993 lief, kauften die drei Damen ein gleichnamiges Hotel, das sie zusammen mit einem Hotel Manager (Don Cheadle) und einem Koch (Cheech Marin) führten. Im Verlauf der Serie wurde „Rose“ zu einer selbstbewussteren Frau, die ihre beiden Freundinnen nicht mehr ständig mit ihren St.-Olaf-Geschichten langweilte, sondern sich bei Auseinandersetzungen auch durchsetzte. Solche Versuche waren in der Mutterserie meist von „Dorothy“ unterdrückt worden, die bei einem Besuch diese Veränderung mit folgenden Worten kommentierte:

„Seit wann ist sie (Rose) die Starke?“

Beatrice Arthur als Dorothy

Trotz zweier Gastauftritte von Arthur konnte der Ableger jedoch nicht an die Erfolge von Golden Girls anknüpfen und wurde nach nur einer Staffel eingestellt.

1990er Jahre bis heute[Bearbeiten]

Betty White bei der Premiere von Selbst ist die Braut im Juni 2009

Betty White ist dem Fernsehen treu geblieben. Durch zahlreiche Gastauftritte in bekannten Serien wie Die wilden 70er, Malcolm mittendrin, Everwood oder Alles Betty! ist die Schauspielerin auch heute beim Fernsehpublikum in den Vereinigten Staaten immer noch bekannt und beliebt.

In der Serie Boston Legal war sie mehrmals als „Catherine Piper“ zu sehen; eine Rolle, die sie zuvor auch schon in der Anwaltsserie The Practice verkörpert hatte. In einem preisgekrönten Gastauftritt verkörperte sie eine Psychiatervertretung in der Serie Ally McBeal, die der Titelheldin stets nur allzu gerne das „gute Prozac“-Antidepressivum verschreiben will. Ab Dezember 2006 spielte Betty White zwei Jahre lang in der US-Soap Reich und Schön die wiederkehrende Rolle „Ann Douglas“, der Mutter von „Stephanie Forrester“ alias Susan Flannery. Im Jahr 2008 kehrte sie zu der Serie zurück, um die Figur erneut zu spielen.

Auf der Kinoleinwand war die Schauspielerin ab Mitte der 1990er Jahre ebenfalls verstärkt zu sehen, wie etwa 1998 in Hard Rain neben Morgan Freeman oder 1999 als schrullige „Delores Bickerman“, die in Lake Placid ihren Viehbestand dezimiert, damit ein Krokodil aus dem See immer genug zu fressen hat. 2003 stand sie an der Seite von Steve Martin und Queen Latifah in der Komödie Haus über Kopf vor der Kamera. Trotz ihres fortgeschrittenen Alters ist die Schauspielerin im Film- und Fernsehgeschäft noch sehr aktiv und absolviert zahlreiche Auftritte in Talk- und Late-Night-Shows. In der Late Late Show von Craig Ferguson ist Betty White regelmäßig als Sketchpartner des Moderators zu sehen.

2009 war White in Anne Fletchers Komödie Selbst ist die Braut im Kino zu sehen. Als schrullige Großmutter von Ryan Reynolds mischte sie sich in die Vorbereitungen für die Scheinehe mit Sandra Bullock ein und brachte das ungleiche Paar mit ungewöhnlichen Methoden einander näher. Seit 2010 spielt Betty White eine Serienhauptrolle in der Sitcom Hot in Cleveland. Sie verkörpert eine schrullige alte Haushälterin, die den drei neuen Eigentümerinnen des Hauses (Valerie Bertinelli, Jane Leeves und Wendie Malick) das Leben schwer macht.[27]

Eine Kampagne auf der Internetplattform Facebook sorgte 2010 dafür, dass die Schauspielerin als Gastmoderatorin für die beliebte Late-Night-Show Saturday Night Live gewonnen werden konnte. White brachte dem Format eine der größten Zuschauerzahlen in seiner Geschichte ein, was mit einem Emmy honoriert wurde.[28][29] Am 29. Januar 2011 gewann Sie den Screen Actors Guild Award für ihre Rolle als „Elka Ostrovsky“ in Hot in Cleveland.[30]

Wirkung[Bearbeiten]

Betty White ist seit über 60 Jahren im Fernsehen zu sehen. Sie gilt als eine der bekanntesten und beliebtesten amerikanischen Fernsehdarstellerinnen. Bereits zu Beginn ihrer Karriere manifestierte sich ihr Image als „Mädchen von nebenan“. Die Fernsehzeitung TV Guide zum Beispiel beschrieb die Schauspielerin als neues „America’s Sweetheart“.[31] Dieses Bild wurde von Whites Charakteren in Serien sowie ihren zahlreichen Auftritten in verschiedenen Talk- und Gameshows unterstützt.

Nach dem Tod ihrer drei Serienkolleginnen Estelle Getty 2008, Beatrice Arthur 2009 und Rue McClanahan 2010 ist Betty White die letzte noch lebende Darstellerin aus der Serie Golden Girls. Dies führte in den Vereinigten Staaten zu einem noch größeren Medieninteresse an der damals 88-Jährigen, die von zahlreichen Altersgruppen als „ideale Großmutter“ angesehen wird.[32][33]

Betty White kommentierte die Tatsache, dass sie das letzte „Golden Girl“ ist, mit dem Satz:

“So I’m the last survivor and it’s so ironic, cause I was the oldest of the four of us. Isn’t that silly?”

„Nun bin ich also die letzte Überlebende und das ist so eine Ironie, denn ich war die Älteste von uns Vieren. Ist das nicht sonderbar?“[34]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

American Comedy Awards
  • 1987: Auszeichnung als „Lustigste Hauptdarstellerin in einer Fernsehserie“ für Golden Girls
  • 1990: Auszeichnung für das komödiantische Lebenswerk
  • 1990: Nominierung als „Lustigste Hauptdarstellerin in einer Fernsehserie“ für Golden Girls
  • 2000: Auszeichnung als „Lustigste Gastdarstellerin in einer Fernsehserie“ für Ally McBeal
Emmys
  • 1951: Nominierung als „Beste Schauspielerin“
  • 1952: Auszeichnung als „Herausragende Hauptdarstellerin in einer Comedyserie“ für Life with Elizabeth
  • 1975: Auszeichnung als „Herausragende Nebendarstellerin in einer Comedyserie“ für Mary Tyler Moore
  • 1976: Auszeichnung als „Herausragende Nebendarstellerin in einer Comedyserie“ für Mary Tyler Moore
  • 1977: Nominierung als „Herausragende Nebendarstellerin in einer Comedyserie“ für Mary Tyler Moore
  • 1983: Auszeichnung als „Herausragende/r Moderator/in einer Spiel- oder Publikumspartizipationsshow“ für Just Men!
  • 1984: Nominierung als „Herausragende/r Moderator/in einer Spiel- oder Publikumspartizipationsshow“ für Just Men!
  • 1986: Auszeichnung als „Herausragende Hauptdarstellerin in einer Comedyserie“ für Golden Girls
  • 1987: Nominierung als „Herausragende Hauptdarstellerin in einer Comedyserie“ für Golden Girls
  • 1988: Nominierung als „Herausragende Hauptdarstellerin in einer Comedyserie“ für Golden Girls
  • 1989: Nominierung als „Herausragende Hauptdarstellerin in einer Comedyserie“ für Golden Girls
  • 1990: Nominierung als „Herausragende Hauptdarstellerin in einer Comedyserie“ für Golden Girls
  • 1991: Nominierung als „Herausragende Hauptdarstellerin in einer Comedyserie“ für Golden Girls
  • 1992: Nominierung als „Herausragende Hauptdarstellerin in einer Comedyserie“ für Golden Girls
  • 1996: Auszeichnung als „Herausragende Gastdarstellerin in einer Comedyserie“ für The John Larroquette Show
  • 1997: Nominierung als „Herausragende Gastdarstellerin in einer Comedyserie“ für Susan
  • 2003: Nominierung als „Herausragende Gastdarstellerin in einer Comedyserie“ für Yes, Dear
  • 2004: Nominierung als „Herausragende Gastdarstellerin in einer Dramaserie“ für The Practice
  • 2009: Nominierung als „Herausragende Gastdarstellerin in einer Comedyserie“ für My Name Is Earl
  • 2010: Auszeichnung als „Herausragende Gastdarstellerin in einer Comedyserie“ für Saturday Night Live
  • 2011: Nominierung als „Herausragende Nebendarstellerin in einer Comedyserie“ für Hot in Cleveland
Golden Globe Awards
  • 1986: Nominierung als „Beste Serien-Hauptdarstellerin – Komödie oder Musical“ für Golden Girls
  • 1987: Nominierung als „Beste Serien-Hauptdarstellerin – Komödie oder Musical“ für Golden Girls
  • 1988: Nominierung als „Beste Serien-Hauptdarstellerin – Komödie oder Musical“ für Golden Girls
  • 1989: Nominierung als „Beste Serien-Hauptdarstellerin – Komödie oder Musical“ für Golden Girls
Screen Actors Guild Awards
Weitere Auszeichnungen
  • 1987: Viewers for Quality Television Award als „beste Schauspielerin in einer Comedy Serie“ für Golden Girls
  • 1988: Viewers for Quality Television Award als „beste Schauspielerin in einer Comedy Serie“ für Golden Girls
  • 1988: Women’s International Center (WIC) Living Legacy Award
  • 1995: Aufnahme in die Television Hall of Fame
  • 2012: Grammy Award für „bestes gesprochenes Album“ für If You Ask Me (And of Course You Won't)

Für ihre Leistungen im Fernsehgeschäft hat Betty White einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame bei der Adresse 6747 Hollywood Boulevard direkt neben dem Stern ihres dritten Ehemannes.

Filmografie[Bearbeiten]

Die bekannteste deutsche Synchronstimme von Betty White ist Verena Wiet. In aktuellen Kino- und Fernsehproduktionen wird sie von Christel Merian synchronisiert.

Kinofilme[Bearbeiten]

Fernsehfilme[Bearbeiten]

  • 1978: A Differend Approach
  • 1979: The Best Place to Be
  • 1986: Schönes Wochenende (A Weekend in the Country)
  • 1991: Chance of a Lifetime
  • 2001: The Retrievers
  • 2003: Ein Schlitzohr namens Santa Claus (Stealing Christmas)
  • 2005: Annie’s Point
  • 2011: The Lost Valentine

Fernsehserien[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Bücher von Betty White[Bearbeiten]

  •  Betty White, Thomas J. Watson: Betty White’s Pet-Love: how pets take care of us. William Morrow & Co, 1987, ISBN 0688022073.
  •  Betty White: Betty White in Person. Doubleday, 1987, ISBN 0385239165.
  •  Betty White, Tom Sullivan: The Leading Lady: Dinah’s Story. Bantam, 1992, ISBN 0553298704.
  •  Betty White: Here We Go Again: My Life in Television. Scribner, 1995, ISBN 0-684-80042-X.
  •  Marcie Davis,Betty White,Melissa Bunnell: Working Like Dogs: The Service Dog Guidebook. Thomas Nelson, 2007, ISBN 1577790863.
  •  Tom Sullivan, Betty White: Together: A Novel of Shared Vision. Thomas Nelson, 2008, ISBN 1595544569.
  •  Tom Sullivan, Betty White: Alive Day. Ctr Point Pub (Me), 2009, ISBN 1602855609.
  •  Betty White: If You Ask Me (And of Course You Won't). Putnam Pub Group/Mbr of Penguin, 2011, ISBN 9780142429365.

Bücher über Betty White[Bearbeiten]

  •  Pat Browne: The guide to United States popular culture. Popular Press, 2001, ISBN 0879728213.
  •  Horace Newcomb: Encyclopedia of Television. CRC Press, 2004, ISBN 1579583946.
  •  Robert William Kubey: Creating television: conversations with the people behind 50 years of …. Lawrence Erlbaum Associates, Inc., Mahwah, New Jersey 2004, ISBN 0805810773.
  •  David C. Tucker: The Women Who Made Television Funny: Ten Stars of 1950s Sitcoms. McFarland & Company, Inc., 2007, ISBN 0786429003.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Betty White – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Megan Smolenyak: "Betty White: White-Hot in Cleveland or Not". Englisch. Online auf The Huffington Post vom 16. Juni 2010.
  2.  Betty White: Here We Go Again. 1995, ISBN 0-684-80042-X, S. 18.
  3. Der Freitag: Wären wir alle Cibopathen …, 11. Februar 2011
  4. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatMorris Animal Foundation Trustees. Abgerufen am 5. Oktober 2009 (englisch).
  5. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatLA Zoo GLAZA. Abgerufen am 5. Oktober 2009 (englisch).
  6.  Betty White: Here We Go Again. 1995, ISBN 0-684-80042-X, S. 178–185.
  7. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatThird Annual JGI Global Leadership Awards Honor Betty White, Ed Begley, Jr., Mayor Villaraigosa. In: the Jane Goodall Institute. Abgerufen am 22. November 2009: „Ms. White is the first person to receive the Lifetime Achievement award, which pays tribute to an individual who has dedicated his or her life to the betterment of our world and who has made an enormous impact on all those who call this planet home.“
  8. Original: And here comes Betty White – the woman who has been on television forever.  Betty White: Here We Go Again. 1995, ISBN 0-684-80042-X, S. 7.
  9.  Pat Browne: The guide to United States popular culture. 2001, ISBN 978-0-879728-21-2, S. 908.
  10. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatBetty White. In: Variety Blog. Archiviert vom Original am 27. Dezember 2008, abgerufen am 5. Oktober 2009 (englisch).
  11.  Betty White: Here We Go Again. 1995, ISBN 0-684-80042-X, S. 34.
  12.  Horace Newcomb: Encyclopedia of television. 2004, ISBN 1579583946, S. 2432.
  13. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatBetty White. In: www.archive.org. Abgerufen am 5. Oktober 2009 (englisch).
  14. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatBetty White. In: Museum of Television. Abgerufen am 5. Oktober 2009 (englisch).
  15. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatBetty White. In: She Made It. Abgerufen am 5. Oktober 2009 (englisch).
  16.  Betty White: Here We Go Again. 1995, ISBN 0-684-80042-X, S. 72–89.
  17. Original: If I saw a line fo cars waiting for a signal, I had to fight de urge to do a commentary.  Betty White: Here We Go Again. 1995, ISBN 0-684-80042-X, S. 101.
  18. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatInfo Betty White. In: Johnny Carson.com. Abgerufen am 5. Oktober 2009 (englisch).
  19.  Betty White: Here We Go Again. 1995, ISBN 0-684-80042-X, S. 119–131.
  20. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatMillion Dollar Password. In: cbs.com. Abgerufen am 5. Oktober 2009 (englisch).
  21. Original:This is my third last Password, don’t worry we’ll be right back after this commercial.
  22.  Betty White: Here We Go Again. 1995, ISBN 0-684-80042-X, S. 191–204.
  23. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatBetty White. In: MTM Show.com. Abgerufen am 5. Oktober 2009 (englisch).
  24.  Betty White: Here We Go Again. 1995, ISBN 0-684-80042-X, S. 213.
  25. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatHauptrollen. In: blancheonline.net. Abgerufen am 5. Oktober 2009 (deutsch).
  26.  Betty White: Here We Go Again. 1995, ISBN 0-684-80042-X, S. 249–257.
  27. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatHot in Cleveland. In: tvland.com. Abgerufen am 24. Juni 2010.
  28. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatBetty White: Auftritt bei SNL wird zum Quotenhit! In: www.promicabana.de. Abgerufen am 25. Juni 2010 (deutsch): „Betty White war zu Gast bei Saturday Night Live und sorgte für Traumquoten mit ihrem Auftritt!“
  29. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatBetty White a Winner on 'SNL'. In: abcnews.go.com. Abgerufen am 25. Juni 2010 (englisch): „The comedy show sees a jump in ratings, thanks to the 88-year-old actress.“
  30. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatThe 17th Annual Screen Actors Guild Awards. In: SAG Awards. Abgerufen am 20. Februar 2011 (englisch): „Outstanding Performance by a Female Actor in a Comedy Series“
  31.  Robert William Kubey: Creating television: conversations with the people behind 50 years of …. 2004, ISBN 0805810773, S. 321.
  32. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatGeriatrisch gut im Geschäft. In: diepresse.com. Abgerufen am 25. Juni 2010 (deutsch): „Das ehemalige »Golden Girl« Betty White ist in ihrem siebenten Jahrzehnt im Showgeschäft beliebter und besser als je zuvor.“
  33. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatFoto-Manipulation: Falten-Tuning für 88-jährige Betty White. In: www.spiegel.de. Abgerufen am 25. Juni 2010 (deutsch): „Im Alter von 88 Jahren erlebt Schauspielerin Betty White in den USA ein glorioses TV-Comeback.“
  34. Betty Whites Kommentar
Dies ist ein als lesenswert ausgezeichneter Artikel.
Dieser Artikel wurde am 24. Februar 2009 in dieser Version in die Liste der lesenswerten Artikel aufgenommen.