Beuren (Hechingen)

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Beuren
Stadt Hechingen
Ehemaliges Gemeindewappen von Beuren
Koordinaten: 48° 21′ 51″ N, 9° 1′ 50″ O
Höhe: 676 m
Fläche: 3,56 km²
Einwohner: 169 (31. Dez. 2015)
Bevölkerungsdichte: 47 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. April 1972
Postleitzahl: 72379
Vorwahl: 07477
Blick auf Beuren und die Burg Hohenzollern über die Beurener Heide
Blick auf Beuren und die Burg Hohenzollern über die Beurener Heide

Beuren ist ein Stadtteil von Hechingen im Zollernalbkreis in Baden-Württemberg (Deutschland).

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf liegt rund sechs Kilometer nordöstlich der Kernstadt, hoch über dem Tal der Starzel auf einem Plateau. Es liegt direkt am Fuß des exponierten Dreifürstensteins (854 Meter über N.N.) und ist umgeben von der Beurener Heide mit ihren unter Naturschutz stehenden Wacholderheiden.

Ausdehnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemarkungsfläche des Ortes beträgt 356 Hektar.

Nachbarorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Orte grenzen an Beuren, sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt und gehören zum Zollernalbkreis beziehungsweise zum Landkreis Tübingen¹: Belsen¹, Talheim¹, Salmendingen, Schlatt und Hechingen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beuren, der Zoller und Hechingen (1914)
Blick auf Beuren

Das Dorf war immer zollerisch, der Name des Dreifürstenstein verweist jedoch auf die Grenzlage der Gemarkung. Hier trafen während fast 400 Jahren die Territorien des ehemaligen Großherzogtums Württemberg, des Fürstentums Fürstenberg und des Fürstentums Hohenzollern-Hechingen aufeinander. Der Sage vom Dreifürstenstein nach konnten sich die drei Fürsten dort an einen Tisch setzen, ohne ihr Land zu verlassen.

Bei der Gebietsreform in Baden-Württemberg wurde Beuren am 1. April 1972 in die Stadt Hechingen eingegliedert.[1]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Fürsten von Hohenzollern-Hechingen setzten bis zur Märzrevolution 1848 einen Vogt zur Verwaltung Beurens ein. Nach Abdankung von Fürst Konstantin wurden in der damals selbstständigen Gemeinde von dahingehend die Bürgermeister gewählt. Heute wird ein Ortschaftsrat und ehrenamtlicher Ortsvorsteher gewählt. Dieses Amt wird von Peter Gantner bekleidet.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort erfüllt hauptsächlich Wohnfunktion. Im Ort befinden sich zwei Gaststätten.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die K7105 verbindet Beuren mit dem Killertal und der Bundesstraße 32 nach Hechingen. Eine zweite Kreisstraße verbindet den Ort mit Mössingen.

Öffentlicher Nahverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der ÖPNV wird durch den Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau (naldo) gewährleistet. Der Ort befindet sich in der Wabe 332.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 528.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Beuren – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien