Beuster

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Beuster (Begriffsklärung) aufgeführt.

Koordinaten: 52° 56′ 25″ N, 11° 47′ 13″ O

Beuster
Höhe: 24 m
Fläche: 27,05 km²
Einwohner: 501 (31. Dez. 2008)
Bevölkerungsdichte: 19 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 2010
Postleitzahl: 39615
Vorwahlen: 039397, 039386
Beuster (Sachsen-Anhalt)
Beuster
Beuster
Lage von Beuster in Sachsen-Anhalt

Beuster ist ein Ortsteil der Stadt Seehausen (Altmark) im Landkreis Stendal in Sachsen-Anhalt, Deutschland.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beuster liegt an einem Altarm der Elbe, im Norden der Wische und im äußersten Norden des Landkreises sowie des Bundeslandes Sachsen-Anhalt. Die Elbe bildet die Grenze zu Brandenburg.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zum 31. Dezember 2009 war Beuster eine selbständige Gemeinde mit den zugehörigen Ortsteilen Esack, Scharpenlohe, Wegenitz und Werder sowie den Wohnplätzen Grashof, Oberkamps, Ostorf, Uhlenkrug und Unterkamps.

Durch einen Gebietsänderungsvertrag beschlossen die Gemeinderäte der Gemeinden Beuster (am 8. Juni 2009), Geestgottberg (am 9. Juni 2009), Losenrade (am 22. Juni 2009) und der Hansestadt Seehausen (Altmark) (am 29. Juni 2009), dass ihre Gemeinden aufgelöst und zu einer neuen Gemeinde mit dem Namen Hansestadt Seehausen (Altmark) vereinigt werden. Dieser Vertrag wurde vom Landkreis als unterer Kommunalaufsichtsbehörde genehmigt und trat am 1. Januar 2010 in Kraft.[1]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die letzte Bürgermeisterin der Gemeinde Beuster war Sabine Hiller.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stiftskirche St. Nikolaus

Die St. Nikolaus-Kirche in Beuster, eine Stiftskirche der Augustiner-Chorherren von 1172 bis 1337, wurde im 12. Jahrhundert als östlichste Kirche des Bistums Verden gegründet. Die Kirche hat bis heute ihren romanischen Charakter erhalten. Die Vierung des Hohen Chores wird nach Osten mit einer halbrunden Apsis abgeschlossen. Der gesamte Bau einschließlich der Fundamente besteht ausschließlich aus Backsteinen.

Außerdem befindet sich in Beuster das Blaulichtmuseum, in dem viele historische Fahrzeuge, vor allem Feuerwehr-, Polizei-, und Rettungsfahrzeuge, zu sehen sind.

Die Kulturdenkmale des Orts sind im örtlichen Denkmalverzeichnis eingetragen.

Verkehrsanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von Beuster führen Straßenverbindungen nach Seehausen (Altmark) und Geestgottberg, wo jeweils Anschluss an die Bundesstraße 189 und die Bahnstrecke Magdeburg–Wittenberge besteht.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Beuster – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landkreis Stendal (Hrsg.): Amtsblatt. 19. Jahrgang, Nr. 17. Stendal 12. August 2009, S. 183 ff. (PDF; 6,8 MB [abgerufen am 2. Dezember 2015]).