Beutetier

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst.
Ein Tigerpython ist in den Everglades von Florida von einem Mississippi-Alligator erbeutet worden. Umgekehrt können jüngere Alligatoren zur Beute von größeren Individuen des Tigerpythons werden.

Ein Beutetier oder Beute ist ein Tier, das von einem räuberisch lebenden Tier (Prädator bzw. Beutegreifer als Konsument 2. oder 3. Ordnung) zum Zweck der Nahrungsaufnahme gefangen und getötet wird (Zoophagie). Zu den Beutetieren zählen die meisten Pflanzenfresser (Konsumenten 1. Ordnung). Von räuberischen Fleischfressern (Karnivoren), zum Beispiel den Raubtieren (Carnivora), werden meist junge, schwache oder kranke Tiere erbeutet.

Unter dem Beutespektrum versteht man alle Arten von Beutetieren, die eine bestimmte Art von Beutegreifer nutzen kann. Sowohl durch Spezialisierung als auch durch Erweiterung des Nahrungsspektrums können Vorteile für das Überleben der Art entstehen. Oft wird nur ein Teil des Beutespektrums ständig genutzt und auf den verbleibenden Teil bei Nahrungsmangel zurückgegriffen. Das Beuteschema ist die Übereinstimmung des Beutetieres mit dem Spektrum des Prädators für seine Beute.

Das Nahrungsspektrum einer Art zu kennen, ist von besonderer Bedeutung bei Maßnahmen zum Artenschutz. Denn ein Mangel von zum Nahrungsspektrum gehöriger Beute kann nicht durch ein Mehrangebot anderer Beute ausgeglichen werden.