Bezdružice

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Bezdružice
Wappen von Bezdružice
Bezdružice (Tschechien)
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Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Plzeňský kraj
Bezirk: Tachov
Fläche: 3198,78[1] ha
Geographische Lage: 49° 54′ N, 12° 58′ OKoordinaten: 49° 54′ 26″ N, 12° 58′ 21″ O
Höhe: 576 m n.m.
Einwohner: 902 (1. Jan. 2017)[2]
Postleitzahl: 349 53
Kfz-Kennzeichen: P
Verkehr
Bahnanschluss: Pňovany–Bezdružice
Struktur
Status: Stadt
Ortsteile: 9
Verwaltung
Bürgermeister: Jan Soulek (Stand: 2007)
Adresse: Českloslovenské lidové armády 196
349 53 Bezdružice
Gemeindenummer: 560740
Website: www.bezdruzice.cz
Schloss Bezdružice

Bezdružice (deutsch Weseritz) ist eine Stadt mit 1.004 Einwohnern (1. Januar 2004) im Okres Tachov in Tschechien. Der Ort liegt in Westböhmen, drei Kilometer nördlich von Konstantinovy Lázně (Konstantinsbad). Gegen Osten liegt das Tal des Úterský potok.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste Erwähnung von Weseritz stammt aus dem Jahre 1227. Die Kleinstadt lag im Siedlungsgebiet der Choden und war im Besitz der Adelsfamilien von Kolowrat, Schwanberg, Lewnberg und anderen. In Weseritz wirkte der böhmische Gelehrte und Humanist Christoph Harant Freiherr von Polschitz und Weseritz.

1901 erhielt die Stadt durch die Lokalbahn Neuhof–Weseritz einen Eisenbahnanschluss.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Großteil der deutschsprachigen Einwohner auf Grund der Beneš-Dekrete enteignet und vertrieben. Sie fanden meist in der benachbarten Oberpfalz Aufnahme. Infolge des enormen Bevölkerungsverlustes verlor Bezdružice das Stadtrecht.

Seit Oktober 2006 ist Bezdružice wieder eine Stadt.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt Bezdružice besteht aus den Ortsteilen Bezdružice (Weseritz), Dolní Polžice (Polschitz), Horní Polžice (Harlosee), Kamýk (Kamiegl), Kohoutov (Kahudowa), Křivce (Krips), Pačín (Patzin), Řešín (Rössin) und Zhořec (Hurz)[3]. Grundsiedlungseinheiten sind Bezdružice, Dolní Polžice, Horní Polžice, Kohoutov, Křivce, Pačín, Řešín und Zhořec[4].

Das Gemeindegebiet gliedert sich in die Katastralbezirke Bezdružice, Kohoutov u Bezdružic, Křivce, Polžice u Bezdružic, Řešín und Zhořec u Bezdružic[5].

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ingild Janda-Busl, Franz Busl: Die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Weseritz / Bezdružice (= Otnant-Gesellschaft für Geschichte und Kultur in der Euregio Egrensis. Quellen und Erörterungen. Bd. 5). Verlag der Buchhandlung Eckhard Bodner, Pressath 2006, ISBN 3-937117-38-5.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bezdružice – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.uir.cz/obec/560740/Bezdruzice
  2. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2017 (PDF; 371 KiB)
  3. http://www.uir.cz/casti-obce-obec/560740/Obec-Bezdruzice
  4. http://www.uir.cz/zsj-obec/560740/Obec-Bezdruzice
  5. http://www.uir.cz/katastralni-uzemi-obec/560740/Obec-Bezdruzice