Zum Inhalt springen

Beziehungen zwischen Grönland und den Vereinigten Staaten

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Beziehungen zwischen Grönland und den Vereinigten Staaten
Lage von Vereinigte Staaten und Grönland
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Gronland
Vereinigte Staaten Grönland

Die Beziehungen zwischen Grönland und den Vereinigten Staaten sind von einem strategischen Interesse der Vereinigten Staaten (USA) an Grönland, das ein international anerkanntes, autonomes Territorium des Königreichs Dänemark ist, geprägt. Ab 1940 wurde Grönland von den USA unterstützt, als das über 2000 Kilometer entfernte Mutterland Dänemark unter deutscher Besatzung stand und im Gegenzug eine Besetzung Grönlands durch britische bzw. kanadische Kräfte drohte, wie bei Island und den Färöer. Seither hat die Großmacht aus wirtschaftlichen und militärischen Gründen mehrfach ein strategisches Interesse an Grönland bekundet, das von etwa 56.000 Einheimischen bewohnt wird.

Erforschung Nordgrönlands durch die USA

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Obwohl Grönland und die Vereinigten Staaten beide geografisch Teil des nordamerikanischen Kontinents sind, hatten die beiden Territorien ursprünglich nur wenige Berührungsflächen. Die Vereinigten Staaten hatten 1776 die Unabhängigkeit vom Vereinigten Königreich erlangt, während Grönland seit 1721 eine abgeschottete dänische Kolonie war.

Die ersten Kontakte zwischen den USA und Grönland entstanden auf wissenschaftlicher Basis. Von 1853 bis 1855 führte Elisha Kent Kane die 2. Grinnell-Expedition durch, bei der er das von den Inughuit bewohnte Nordgrönland erforschte, das damals noch staatsrechtliches Niemandsland war. Von 1860 bis 1861 führte Isaac Israel Hayes, der bereits Kane begleitet hatte, eine weitere Expedition (The American Arctic Expedition) in das Gebiet durch. Charles Francis Hall unternahm von 1871 bis 1873 die dritte US-amerikanische Expedition (The United States North Polar Expedition), als er versuchte, den Nordpol zu erreichen. Zum vierten Mal wurde Nordgrönland von den USA im Rahmen der Lady Franklin Bay Expedition unter Adolphus Greely in den Jahren 1881 bis 1884 untersucht. Robert Edwin Peary führte zwischen 1891 und 1895 die fünfte amerikanische Expedition (The North Greenland Expedition) durch und von 1898 bis 1902 als sechstes die Peary Arctic Club Expedition. In den Jahren 1908/09 lieferten sich die beiden US-amerikanischen Polarforscher Peary (Peary North Polar Expedition) und Frederick Albert Cook (North Pole Expedition) einen Wettkampf um das erstmalige Erreichen des Nordpols über die grönländische Nordküste. Als im selben Jahr die Missions- und Handelsstation Thule in Uummannaq (Dundas) gegründet wurde, die zumindest indirekt unter dänischer Verwaltung stand, endete die US-amerikanische Erforschung Nordgrönlands.[1]

Lansing-Deklaration vom 4. August 1916

Beginnende US-Interessen und Anerkennung der dänischen Souveränität über ganz Grönland

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Idee vom Kauf Grönlands durch die Vereinigten Staaten kam wohl erstmals im Jahr 1832 unter Präsident Andrew Jackson auf, in einer Zeit, die stark von der US-amerikanischen Expansion in Nordamerika geprägt war.[2] Konkret formuliert wurden die US-amerikanischen Interessen aber erst 1868, als Außenminister William H. Seward in seinem Report on the Resources of Iceland and Greenland die wirtschaftliche und strategische Bedeutung Grönlands hervorhob. Darin beschrieb er, dass Grönland zusammen mit Alaska ‒ den Kauf dieses Gebiets hatte Seward kurz davor selbst in die Wege geleitet ‒ eine Zange um Kanada bilden und das Land in die Arme der USA treiben würde. Außerdem wäre der Rohstoffreichtum der Insel, insbesondere das für die Aluminiumherstellung wichtige Kryolith bei Ivituut, unabdinglich für eine führende Rolle der USA im zukünftigen Welthandel.[3]

Neben Grönland hatten die USA auch ein Auge auf Dänisch-Westindien, eine Inselgruppe in der Karibik, geworfen. In den nächsten Jahrzehnten entwickelte sich das Interesse an dänischen Gebieten im Atlantik parallel zur deutschen Machtausweitung in Europa: Würde das Deutsche Kaiserreich Dänemark erobern, hätte es mit Grönland und Dänisch-Westindien Stützpunkte in der westlichen Hemisphäre ‒ ein Dorn im Auge der USA, den es zu verhindern galt.[4] Der Fokus der US-amerikanischen Politik lag diesbezüglich allerdings eher auf Dänisch-Westindien, das infolge der Eröffnung des Panamakanals an strategischer Bedeutung gewonnen hatte.

Die Vereinigten Staaten erwarben die Inseln schließlich 1917 und ließen zunächst einmal von Grönland ab. Damit kam man Dänemark ein Stück weit entgegen: Dänemark hatte ab 1721 nur die grönländische Westküste kolonisiert und Nord- und Ostgrönland waren Niemandsland geblieben. Bereits vor der Gründung von Thule um 1909 war 1894 die Kolonie Angmagssalik in Tasiilaq an der Ostküste gegründet worden. Nachdem man Anfang des 20. Jahrhunderts herausgefunden hatte, dass Grönland eine Insel war, wollte Dänemark sich die Souveränität über ganz Grönland international anerkennen lassen. Im Gegenzug zum Verkauf von Dänisch-Westindien erkannten die Vereinigten Staaten die dänische Oberhoheit über Grönland an.[5][6] Da Norwegen dies jedoch nicht tat, zog sich die vollständige internationale Anerkennung noch bis 1933 hin.

In der Zwischenkriegszeit wuchs infolge der Fortschritte in der Luftfahrt auch die Bedeutung Grönlands. Die Insel erwies sich in drei Punkten als wichtig: Erstens wegen seiner Kryolith-Vorkommen, die zur Aluminium-Produktion für den Flugzeugbau benötigt wurden; zweitens wegen seiner Lage als Zwischenstation für Flugzeuge, die zwischen Europa und Nordamerika verkehrten; und drittens als geeigneter Wetterstationsstandort, um meteorologische Daten über das europäische Wettergeschehen zu sammeln, was ebenfalls von militärischer Relevanz war.[7]

Grönland im Zweiten Weltkrieg

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zweiten Weltkrieg wurde Dänemark am 9. April 1940 im Rahmen der Operation Weserübung von der Wehrmacht besetzt und blieb bis zum Kriegsende unter deutscher Besatzung. Grönland war von diesem Zeitpunkt an durch die britische Seevormacht von Dänemark abgeschnitten. Die beiden Landsfogeder Aksel Svane und Eske Brun für Nordgrönland und Südgrönland übernahmen die Staatsgewalt und stimmten gemeinsam mit den beiden Landesräten einer Versorgung durch die Vereinigten Staaten zu. Einen Tag nach der deutschen Besetzung erklärte der dänische Gesandte in den Vereinigten Staaten Henrik Kauffmann, dass er keine Weisungen aus dem deutsch besetzten Kopenhagen mehr entgegennehmen werde, und erklärte sich zum alleinigen Vertreter der dänischen Interessen für Grönland. Am 9. April 1941 ging er mit den USA einen Vertrag ein, der die Errichtung von US-amerikanischen Basen in Grönland genehmigte. Daraufhin diente Grönland vor allem als Basis für atlantiküberwachende Flugzeuge auf der Suche nach deutschen U-Booten und wurde als Basis und Auftankstation für eigene Seemissionen benutzt. 1941 wurde die spätere Sirius-Schlittenpatrouille gegründet, um deutsche Versuche, Wetterstationen der Wehrmacht in der Arktis zu errichten, zu verhindern.

Die Versorgung durch die USA brach mit dem protektionistischen Ansatz Dänemarks, was dazu führte, dass sich die grönländische Bevölkerung plötzlich freier sah. Dies führte nach dem Ende des Kriegs zu einer Aufbruchsstimmung, bei der die grönländische Seite begann, Reformen für eine Modernisierung Grönlands zu fordern. Dies führte zur Gründung der Grønlandskommission im Jahr 1948, die 1950 ihre Arbeit abschloss und die Modernisierung Grönlands einleitete. Auf Druck der Vereinten Nationen wurde auch Grönlands Status als Kolonie hinterfragt. 1953 wurde Grönland offiziell dekolonisiert und ein gleichwertiger Teil innerhalb des Königreichs Dänemark.[8][9]

Grönland im und nach dem Kalten Krieg

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die USA hatten im Zweiten Weltkrieg zahlreiche Militärflugplätze in Grönland errichtet. Die USA wünschten in Grönland zu verbleiben, da das Land aufgrund seiner Lage eine große militärstrategische Bedeutung im Zuge des Kalten Kriegs hatte. 1946 schlugen die USA deswegen erstmals den Kauf Grönlands vor, den Dänemark ablehnte. Es gelang jedoch 1951, ein Abkommen auszuhandeln, das den USA gewährte, Grönland weiterhin militärisch zu nutzen, wenn sie dafür die Verteidigung Grönlands übernahmen. 1951 wurde deswegen die Thule Air Base als wichtigster militärischer Stützpunkt in Grönland errichtet. Die USA waren auch an anderen Stellen in Grönland mit militärischen Einrichtungen präsent. Bis 1958 nutzten die USA beispielsweise den Flughafen Narsarsuaq noch als Militärbasis und bis 1992 den Flughafen Kangerlussuaq, bevor beide vollständig an Dänemark übergeben wurden und Teil der zivilen Luftfahrt wurden.

Die militärische Anwesenheit der USA in Grönland führte zu mehreren schweren diplomatischen Krisen und anderen Problemen. Zu den bedeutendsten gehören die Zwangsumsiedlung der Bewohner in Uummannaq (Dundas) direkt neben der Thule Air Base nach Qaanaaq im Jahr 1953 und der Absturz einer B-52 nahe der Thule Air Base 1968, mit dem Dänemark anerkennen musste, dass die USA heimlich Atomwaffen in Grönland lagerten. Daneben gab es auch geheime militärische Anlagen wie das Camp Century in Grönland, über die Dänemark seinerzeit kaum Auskünfte hatte.[10]

Nach Ende des Kalten Kriegs verminderten die USA ihre militärischen Aktivitäten in Grönland und zogen sich mit einem Vertrag von 1991 aus Kangerlussuaq und Kulusuk zurück. Jedes Mal, wenn die USA einen Militärstützpunkt in Grönland aufgaben, hinterließen sie das Gebiet mit Schrott verunreinigt und häufig mit umweltschädlichen Stoffen verseucht, weigerten sich aber dafür zu haften, woraufhin Dänemark sich dazu bereiterklärte, die Verantwortung für das Aufräumen zu übernehmen. Die USA verfügten nun nur noch über die Thule Air Base, die sie auszubauen wünschten. Die seit 1979 im Zuge der Hjemmestyre bestehende Regierung Grönlands weigerte sich 2002, dem zuzustimmen und forderte ein neues Militärabkommen mit den USA. Dieser als Igaliku-Abkommen bekannte Vertrag wurde 2004 von den jeweiligen Außenministern Colin Powell (USA), Per Stig Møller (Dänemark) und Josef Motzfeldt (Grönland) im Heimatort des letzteren, Igaliku, unterschrieben. Die USA verpflichteten sich zur Zusammenarbeit für den Umweltschutz und Grönland erhielt mehrere entwicklungsmäßige und finanzielle Vorteile von den USA.[11]

Da Grönland kein selbstständiger Staat ist, verfügt das Land über keine Botschaften im Ausland und ist selbst nicht Sitz ausländischer Botschaften. Allerdings verfügt Grönland über Repräsentationen im Ausland, um grönländische Interessen zu verhandeln. 2014 wurde die dritte Repräsentation in Washington, D. C. eröffnet, nachdem bereits eine in Dänemark und eine bei der Europäischen Union mit Sitz in Brüssel bestand.[12] Im Gegenzug eröffneten die USA 2020 ein Konsulat in Nuuk, wo bereits wegen des Zweiten Weltkriegs bis 1953 ein US-amerikanisches Konsulat existiert hatte.[13]

Erhebung amerikanischer Ansprüche durch Trump

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im August 2019 schlug US-Präsident Donald Trump während seiner ersten Amtszeit den Kauf Grönlands vor. Von dänischer Seite wurde der Vorschlag mit der Begründung abgewiesen, dass Grönland als Land nicht zum Verkauf stehe oder dass Dänemark gesetzlich aufgrund des Selvstyrelovens nicht die Entscheidungsgewalt über Grönland habe, die beim grönländischen Volk liege. Auch von grönländischer Seite wurde ein Verkauf abgewiesen, allerdings zeigte man sich offen gegenüber einer verstärkten wirtschaftlichen und militärischen Zusammenarbeit mit den USA und hieß das Interesse willkommen. Trumps Vorschlag sorgte in den anschließenden Jahren für eine Stärkung der grönländischen Verhandlungsbasis gegenüber Dänemark, da man aufzeigen konnte, dass nicht nur Dänemark an Grönland interessiert war. Vor allem separatistische Parteien wie die Naleraq sahen Möglichkeiten, die Unabhängigkeit von Dänemark zu erlangen, wenn man dafür eine freie Assoziation mit den USA eingehen könne.[14]

Kurz vor Beginn seiner zweiten Amtszeit ab 2025 wiederholte Trump sein Interesse für die „Kontrolle über Grönland“ im Dezember 2024. Er schloss auch nicht die Anwendung militärischer oder wirtschaftlicher Zwangsmittel gegenüber Dänemark und Panama aus, um sein Ziel der Kontrolle Grönlands und des Panamakanals durchzusetzen.[15] In der Folge entwickelte sich eine komplizierte diplomatische Situation zwischen dänischen, grönländischen und US-amerikanischen Interessen. Die USA wünschen hierbei vor allem eine verstärkte Militarisierung Grönlands zur Verteidigung Nordamerikas, welche in ihren Augen durch die dänischen Streitkräfte nicht ausreichend gewährleistet werden kann, aber auch an einer möglichen Gewinnung von Bodenschätzen in Grönland. Grönland hat vor allem Interesse an einer verminderten wirtschaftlichen Abhängigkeit von Dänemark und an einer Ausweitung der Anzahl möglicher Handelspartner, vor allem der USA. Dänemarks Interesse an Grönland wird vor allem im historischen, kulturellen und identitätspolitischen Bereich gesehen, aber auch dadurch, dass Grönland Dänemark eine geopolitisch bedeutendere Rolle verleiht.[16][17][18] Die dänische Regierung betonte trotz des öffentlich bekundeten Interesses daran, Grönland im Königreich zu behalten, dass diese Entscheidung ausschließlich Grönland obliege.[19] Zugleich erhöhte Dänemark Ende Januar seine militärischen Investitionen in Grönland und versuchte durch Arbeitsbesuche der Ministerpräsidentin Mette Frederiksen in Deutschland, Frankreich und beim NATO-Generalsekretär, seine Allianzen gegenüber den USA öffentlichkeitswirksam zu stärken.[20][21]

Nachdem Trump am 13. März bei einer Pressekonferenz geäußert hatte, dass er mit einer Annexion rechne, kam es zu einem gemeinsamen Protestschreiben sämtlicher Parteivorsitzender in Grönland am Tag danach sowie zu einer Demonstration in Nuuk am 15. März, die als größte Demonstration in der Geschichte Grönlands gilt.[22] Im Juni 2025 genehmigte das dänische Parlament ein Abkommen, das US-Militärbasen auf dänischem Boden zulässt.[23] Im August 2025 wurde aufgedeckt, dass mindestens drei US-Bürger in Grönland spionieren sollen, um Möglichkeiten zum Schüren von Streitigkeiten zwischen Grönland und Dänemark zu ermitteln, woraufhin der US-amerikanische Botschaftsleiter in Dänemark einbestellt wurde.[24]

Dänische Politikanalysten wiesen im Dezember 2025 darauf hin, dass die Infiltration der politischen Elite der Insel durch US-Kapital begonnen habe und insbesondere der US-Investor und Kosmetikkonzernerbe Ronald Lauder einflussreiche grönländische Politiker proaktiv in sein geschäftliches Beziehungsnetz einbindet, um die Realisierung von Trumps Plänen voranzutreiben.[25][26][27]

Verschärfung der US-Ansprüche 2026

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Dezember 2025 ernannte Trump den Gouverneur des US-Bundesstaats Louisiana, Jeff Landry, zum Sondergesandten für Grönland, woraufhin er die Intentionen, Grönland zu einem Teil der USA zu machen, bestätigte, im Januar 2026 aber abwies, dass dies mit militärischer Gewalt geschehen sollte, und zudem äußerte, dass sein Ziel die grönländische Unabhängigkeit sei.[28] Direkt nach dem Angriff der USA auf Venezuela am 3. Januar 2026 postete Katie Miller, die Ehefrau des stellvertretenden Stabschefs im Weißen Haus Stephen Miller, eine Anspielung darauf, dass Grönland das nächste militärische Ziel der USA sei, was erneut zu Unruhe führte.[29] Am 4. Januar 2026 äußerte Trump, die USA bräuchten Grönland aus Gründen der nationalen Sicherheit, da Grönland „von russischen und chinesischen Schiffen übersät“ sei;[30][31] „Länder müssen über Hoheitsgebiet verfügen, und man verteidigt dieses Hoheitsgebiet – man verteidigt keine gepachteten Gebiete. Und wir werden Grönland verteidigen müssen“, sagte Trump am 9. Januar gegenüber Reportern als Reaktion auf eine Frage der BBC. „Die USA werden dies ‚auf dem einfachen Weg‘ oder ‚auf dem harten Weg‘ tun“, fügte er hinzu.[32] Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen bezeichnete die Drohungen als „schicksalhaften Moment“ für die NATO.[33][34]

Im Januar 2026 lehnten die Vorsitzenden der fünf im grönländischen Parlament vertretenen Parteien in einer gemeinsamen Erklärung den Gebietsanspruch der USA ab („Wir wollen keine Amerikaner sein, wir wollen keine Dänen sein, wir wollen Grönländer sein.“).[35] Im gleichen Monat kündigte Trump Strafzölle für die europäischen Staaten an, die sich einer Annexion von Grönland durch die Vereinigten Staaten widersetzen.[36]

  • Mary Thompson-Jones: America in the Arctic: Foreign Policy and Competition in the Melting North. Columbia University Press, New York 2025, ISBN 978-0-231-55261-5 (E-Book), 5. Search for Sovereignity: Greenland, Denmark, and the United States.
  • Michael Paul: Grönlands arktische Wege zur Unabhängigkeit. Kalaallit Nunaat, das Königreich Dänemark und die Vereinigten Staaten. In: Stiftung Wissenschaft und Politik (Hrsg.): SWP-Studie. Nr. 2024/22, 2. Oktober 2024, doi:10.18449/2024S22.

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. Bent Nielsen: oversigt over Grønlandsekspeditioner. Danmarks Nationalleksikon.
  2. Marc Jacobsen: Das Interesse der USA an Grönland. In: Aus Politik und Zeitgeschichte. Nr. 38, 13. September 2025, S. 12 (bpb.de).
  3. Marc Jacobsen, Sara Olsvig: From Peary to Pompeo: The History of United States’ Securitizations of Greenland. In: Marc Jacobsen, Ole Wæver, Ulrik Pram Gad (Hrsg.): Greenland in Arctic Security: (De)securitization Dynamics under Climatic Thaw and Geopolitical Freeze. Ann Arbor 2024, ISBN 978-0-472-07670-3, S. 115.
  4. Marc Jacobsen: Das Interesse der USA an Grönland. In: Aus Politik und Zeitgeschichte. Nr. 38, 13. September 2025, S. 13 (bpb.de).
  5. Finn H. Eriksen: Grønlandssaken. Suverenitetsdiskurs. Dansk Grønlandspolitikk og norske reaksjoner 1909–1933. Universitetet i Oslo, Oslo 2010, S. 18–26 (Online [PDF]).
  6. Papers Relating to the Foreign Relations of the United States, With the Address of the President to Congress December 4, 1917. siehe Seite 700. In: Historical Documents - Office of the Historian. United States Department of State, abgerufen am 19. Januar 2026 (englisch).
  7. Marc Jacobsen, Sara Olsvig: From Peary to Pompeo: The History of United States’ Securitizations of Greenland. In: Marc Jacobsen, Ole Wæver, Ulrik Pram Gad (Hrsg.): Greenland in Arctic Security: (De)securitization Dynamics under Climatic Thaw and Geopolitical Freeze. Ann Arbor 2024, ISBN 978-0-472-07670-3, S. 119.
  8. Jens Heinrich: Krig og afkolonisering 1939–53. In: Hans Christian Gulløv (Hrsg.): Grønland. Den arktiske koloni (= Danmark og kolonierne). Gads Forlag, Kopenhagen 2017, ISBN 978-87-12-04955-5, S. 282–317.
  9. Finn Gad: Fra nordbotidens slutning til nutiden 1500–1950. In: Niels Nielsen, Peter Skautrup, Christian Vibe (Hrsg.): Grønland (= Trap Danmark. Femte Udgave. Band XIV). G. E. C. Gads Forlag, 1970, ISBN 87-12-88316-6, S. 368.
  10. Einar Lund Jensen: Nyordning og modernisering 1950–79. In: Hans Christian Gulløv (Hrsg.): Grønland. Den arktiske koloni (= Danmark og kolonierne). Gads Forlag, Kopenhagen 2017, ISBN 978-87-12-04955-5, S. 340–346.
  11. Einar Lund Jensen, Jens Heinrich: Fra hjemmestyre til selvstyre 1979–2009. In: Hans Christian Gulløv (Hrsg.): Grønland. Den arktiske koloni (= Danmark og kolonierne). Gads Forlag, Kopenhagen 2017, ISBN 978-87-12-04955-5, S. 396–398.
  12. De Grønlandske Repræsentationer. grl-rep.dk.
  13. U.S. Consulate Nuuk. U.S. Embassy & Consulate in the Kingdom of Denmark.
  14. Sara Olsvig, Rasmus Leander Nielsen: Da Trump ville købe Grønland. In: Udenrigs. Nr. 3, 2019, S. 74–83 (Online).
  15. Trump schließt Militäreinsatz gegen Grönland und Panama nicht aus. Spiegel Online (8. Januar 2025).
  16. Mathilde Graversen, Maiken Brusgaard Christensen, Mads Røjkum Nielsen, Emilie Haaber Lynggaard, Said Nuh: Trekantsdrama omkring Grønland – men hvad vil parterne hver især?. TV 2 (8. Januar 2025).
  17. Anders Haubart Madsen: Forskere forklarer: Derfor åbner grønlændere armene for USA – og for løsrivelse fra Danmark. videnskab.dk (8. Januar 2025).
  18. Hans-Henrik Busk Stie: Er Grønland vigtig for Danmark? TV 2 (24. Januar 2025).
  19. Laura Kirkebæk-Johansson: Grønlandsk selvstændighed kræver grønt lys fra Folketinget. Men det er ikke alle, der er villige til at give det. DR (4. Januar 2025).
  20. Julia Wäschenbach: Rückendeckung in der Grönland-Frage. tagesschau.de (28. Januar 2025).
  21. Ritzau: Milliardstor Arktis-aftale investerer i tre nye skibe, droner og øget tilstedeværelse. DR (27. Januar 2025).
  22. Ann-Sophie Greve Møller: Overblik: Den amerikanske præsident Trumps ambitioner om Grønland. Kalaallit Nunaata Radioa (27. März 2025).
  23. Kopenhagen erlaubt US-Militärbasen auf dänischem Boden. In: spiegel.de. Der Spiegel, 11. Juni 2025, abgerufen am 8. Januar 2026.
  24. Dänemark bestellt US-Botschaftsleiter ein. Tagesschau.de (27. August 2025).
  25. Kristian Corfixen, Jesper Thobo-Carlsen, Carl Emil Arnfred: Wealthy Trump supporter buys into Greenlandic companies. In: Politiken. 10. Dezember 2025, abgerufen am 6. Januar 2026 (englisch).
  26. Gustaf Kilander: The cosmetics billionaire behind Trump’s obsession with buying Greenland. In: The Independent. 8. Januar 2025, abgerufen am 9. Januar 2026 (englisch).
  27. Felix Durach: Trumps Grönland-Connection: Kosmetik-Milliardär mit Verbindung zu Putin riet ihm zum Kauf. In: Frankfurter Rundschau. 8. Januar 2026, abgerufen am 9. Januar 2026.
  28. Emil Eller: USA's Grønland-udsending: 'Vi kan tilbyde grønlænderne en vej til selvstændighed'. DR (6. Januar 2026).
  29. Cecilie Kallestrup, Jeppe Ørregaard: Trump-rådgivers kone i opsigtsvækkende opslag om Grønland indhyllet i det amerikanske flag: 'Snart'. DR (4. Januar 2026).
  30. Sarah Shamim: Do Russia and China pose a national security threat to the US in Greenland? In: aljazeera.com. 8. Januar 2026, abgerufen am 8. Januar 2026 (englisch): „„Greenland is covered with Russian and Chinese ships all over the place. We need Greenland from the standpoint of national security and Denmark is not going to be able to do it.““
  31. Katya Adler: The painful questions for Nato and the EU as Trump threatens Greenland. In: bbc.com. 6. Januar 2026, abgerufen am 8. Januar 2026 (englisch).
  32. Sarah Smith: Trump says US needs to 'own' Greenland to prevent Russia and China from taking it. In: bbc.com. 9. Januar 2026, abgerufen am 13. Januar 2026 (englisch).
  33. Republican Congressman introduces Greenland annexation bill amid White House threats. In: The Kyiv Independent. 12. Januar 2026, abgerufen am 13. Januar 2026 (englisch).
  34. Hollie Silverman: Donald Trump's Greenland Annexation Gets a Boost. In: Newsweek. 12. Januar 2026, abgerufen am 13. Januar 2026 (englisch).
  35. USA und Grönland: Grönlands Parteien lehnen Gebietsanspruch der USA ab. In: zeit.de. 10. Januar 2026, abgerufen am 10. Januar 2026.
  36. Trump kündigt Zölle gegen Deutschland und weitere Länder an. Der US-Präsident belegt acht europäische Länder mit zehnprozentigen Sonderzöllen, die noch steigen könnten. Die EU hat für Sonntag ein Krisentreffen einberufen. In: handelsblatt.com. Handelsblatt, 17. Januar 2026, abgerufen am 18. Januar 2026.