Bezirk Hinwil

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Bezirk Hinwil
Basisdaten
Staat: SchweizSchweiz Schweiz
Kanton: Kanton ZürichKanton Zürich Zürich (ZH)
Hauptort: Hinwil
BFS-Nummer: 0105
Fläche: 179,50 km²
Höhenbereich: 439–1291 m ü. M.
Einwohner: 96'519[1] (31. Dezember 2019)
Bevölkerungsdichte: 538 Einw. pro km²
Karte
Karte von Bezirk Hinwil

Der Bezirk Hinwil ist ein ländlich geprägter Bezirk im Osten des Kantons Zürich in der Schweiz, der im Wesentlichen den südlichen Teil des Zürcher Oberlandes umfasst.

Politische Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen PLZ Gemeindename Einwohner
(31. Dezember 2019)
Fläche
in km²[2]
Einwohner
pro km²
Bäretswil 8344 Bäretswil 5053 22,19 228
Bubikon 8608 Bubikon 7344 11,61 633
Dürnten 8635 Dürnten 7606 10,22 744
Fischenthal 8497 Fischenthal 2516 30,24 83
Gossau ZH 8625 Gossau (ZH) 10'280 18,26 563
Grüningen 8627 Grüningen 3641 8,79 414
Hinwil 8340 Hinwil 11'277 22,28 506
Rüti ZH 8630 Rüti (ZH) 12'286 10,06 1221
Seegräben 8607 Seegräben 1430 3,77 379
Wald ZH 8636 Wald (ZH) 10'096 25,27 400
Wetzikon 8620 Wetzikon (ZH) 24'990 16,81 1487
Total (11) 96'519 179,50 538

Zivilgemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis Ende 2009 bestanden noch folgende Zivilgemeinden:

Ortschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

PLZ Name der Ortschaft Gemeinde
8345 Adetswil Bäretswil
Hinterbettswil Bäretswil
Hinterburg Bäretswil
Kleinbäretswil Bäretswil
Neuthal Bäretswil
Vorderbettswil Bäretswil
Wappenswil Bäretswil
8633 Wolfhausen Bubikon
Hasenstrick Dürnten
Oberdürnten Dürnten
8632 Tann Dürnten
8498 Gibswil Fischenthal
8498 Raad bei Gibswil Fischenthal
8496 Steg im Tösstal Fischenthal
8614 Bertschikon bei Gossau Gossau
Brüschweid Gossau
8624 Grüt Gossau
Hellberg Gossau
Herschmettlen Gossau
8626 Ober-Ottikon Gossau
8626 Unter-Ottikon Gossau
Adletshausen Grüningen
Bächelsrüti Grüningen
Binzikon Grüningen
Holzhusen Grüningen
Oetwil am See
Itzikon Grüningen
Bossikon Hinwil
Erlosen Hinwil
Girenbad Hinwil
Hadlikon Hinwil
Ringwil Hinwil
8342 Wernetshausen Hinwil
Fägswil Rüti ZH
8607 Aathal Seegräben
Aretshalden Seegräben
Ottenhausen Seegräben
Sack Seegräben
Blattenbach Wald
Hittenberg Wald
Hueb Wald
8637 Laupen Wald
Ried Wald
Ettenhausen Wetzikon
Kempten Wetzikon
Medikon Wetzikon
Oberwetzikon Wetzikon
Robenhausen Wetzikon

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Helvetik war der Kanton Zürich in fünf Verwaltungsbezirke eingeteilt, das ganze Zürcher Oberland war Teil des Bezirks Uster. Dieser war seinerseits in die Distrikte Fehraltorf, Grüningen, Uster und Wald gegliedert. Die Zürcher Staatsverfassung von 1814 teilte den Kanton neu in elf Amtsbezirke oder Oberämter ein. Die ehemalige Herrschaft Grüningen wurde zum Oberamt Grüningen. 1830 forderte das Landvolk des Oberamts Grüningen (wie anderswo im Kanton) Reformen und verlangte völlige Gleichberechtigung zwischen Stadt und Landschaft. An einer Volksversammlung in Uster wurden am 22. November in einem Memorial Forderungen aufgestellt. Aufgrund des Drucks der Bevölkerung fanden bereits am 6. Dezember 1830 Wahlen in den neuen Grossen Rat statt.

Nur drei Monate später, am 20. März 1831, folgte die Volksabstimmung über die neue Zürcher Kantonsverfassung, der eine überwältigende Mehrheit der Stimmberechtigten zustimmte.[3]

Mit der Volksabstimmung vom 20. März 1831 wurden die Oberämter aufgehoben. Die Gemeinden des bis dato Oberamtes Grüningen bildeten den neuen Bezirk Hinwil – Bezirkshauptort wurde Hinwil.[3]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Bezirk Hinwil – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Regionalporträts 2021: Kennzahlen aller Gemeinden. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2019 zusammengefasst. Abruf am 17. Mai 2021
  2. Bundesamt für Statistik Generalisierte Grenzen 2020.
  3. a b Quelle: Website Gemeinde Grüningen