Bezirk Hinwil

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Bezirk Hinwil
Basisdaten
Staat: Schweiz Schweiz
Kanton: Kanton Zürich Zürich (ZH)
Hauptort: Hinwil
BFS-Nummer: 0105
Fläche: 179,50 km²
Höhenbereich: 439–1291 m ü. M.
Einwohner: 97'098[1] (31. Dezember 2020)
Bevölkerungsdichte: 541 Einw. pro km²
Karte
Karte von Bezirk Hinwil

Der Bezirk Hinwil ist ein ländlich geprägter Bezirk im Osten des Kantons Zürich in der Schweiz, der im Wesentlichen den südlichen Teil des Zürcher Oberlandes umfasst.

Politische Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen PLZ Gemeindename Einwohner
(31. Dezember 2020)
Fläche
in km²[2]
Einwohner
pro km²
Bäretswil 8344 Bäretswil 5052 22,19 228
Bubikon 8608 Bubikon 7371 11,61 635
Dürnten 8635 Dürnten 7645 10,22 748
Fischenthal 8497 Fischenthal 2501 30,24 83
Gossau ZH 8625 Gossau (ZH) 10'282 18,26 563
Grüningen 8627 Grüningen 3716 8,79 423
Hinwil 8340 Hinwil 11'354 22,28 510
Rüti ZH 8630 Rüti (ZH) 12'494 10,06 1242
Seegräben 8607 Seegräben 1427 3,77 379
Wald ZH 8636 Wald (ZH) 10'200 25,27 404
Wetzikon 8620 Wetzikon (ZH) 25'056 16,81 1491
Total (11) 97'098 179,50 541

Zivilgemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis Ende 2009 bestanden noch folgende Zivilgemeinden:

Ortschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

PLZ Name der Ortschaft Gemeinde
8345 Adetswil Bäretswil
Hinterbettswil Bäretswil
Hinterburg Bäretswil
Kleinbäretswil Bäretswil
Neuthal Bäretswil
Vorderbettswil Bäretswil
Wappenswil Bäretswil
8633 Wolfhausen Bubikon
Hasenstrick Dürnten
Oberdürnten Dürnten
8632 Tann Dürnten
8498 Gibswil Fischenthal
8498 Raad bei Gibswil Fischenthal
8496 Steg im Tösstal Fischenthal
8614 Bertschikon bei Gossau Gossau
Brüschweid Gossau
8624 Grüt Gossau
Hellberg Gossau
Herschmettlen Gossau
8626 Ober-Ottikon Gossau
8626 Unter-Ottikon Gossau
Adletshausen Grüningen
Bächelsrüti Grüningen
Binzikon Grüningen
Holzhusen Grüningen
Oetwil am See
Itzikon Grüningen
Bossikon Hinwil
Erlosen Hinwil
Girenbad Hinwil
Hadlikon Hinwil
Ringwil Hinwil
8342 Wernetshausen Hinwil
Fägswil Rüti ZH
8607 Aathal Seegräben
Aretshalden Seegräben
Ottenhausen Seegräben
Sack Seegräben
Blattenbach Wald
Hittenberg Wald
Hueb Wald
8637 Laupen Wald
Ried Wald
Ettenhausen Wetzikon
8623 Kempten Wetzikon
Medikon Wetzikon
Oberwetzikon Wetzikon
Robank Wetzikon
Robenhausen Wetzikon
Unterwetzikon Wetzikon

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Helvetik war der Kanton Zürich in fünf Verwaltungsbezirke eingeteilt, das ganze Zürcher Oberland war Teil des Bezirks Uster. Dieser war seinerseits in die Distrikte Fehraltorf, Grüningen, Uster und Wald gegliedert. Die Zürcher Staatsverfassung von 1814 teilte den Kanton neu in elf Amtsbezirke oder Oberämter ein. Die ehemalige Herrschaft Grüningen wurde zum Oberamt Grüningen. 1830 forderte das Landvolk des Oberamts Grüningen (wie anderswo im Kanton) Reformen und verlangte völlige Gleichberechtigung zwischen Stadt und Landschaft. An einer Volksversammlung in Uster wurden am 22. November in einem Memorial Forderungen aufgestellt. Aufgrund des Drucks der Bevölkerung fanden bereits am 6. Dezember 1830 Wahlen in den neuen Grossen Rat statt.

Nur drei Monate später, am 20. März 1831, folgte die Volksabstimmung über die neue Zürcher Kantonsverfassung, der eine überwältigende Mehrheit der Stimmberechtigten zustimmte.[3]

Mit der Volksabstimmung vom 20. März 1831 wurden die Oberämter aufgehoben. Die Gemeinden des bis dato Oberamtes Grüningen bildeten den neuen Bezirk Hinwil – Bezirkshauptort wurde Hinwil.[3]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Bezirk Hinwil – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde, definitive Jahresergebnisse, 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. November 2021
  2. Bundesamt für Statistik Generalisierte Grenzen 2020.
  3. a b Grüningen Geschichte. Gemeinde Grüningen, abgerufen am 15. Mai 2022.