Bezirk Hinwil

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Bezirk Hinwil
Basisdaten
Staat: Schweiz Schweiz
Kanton: Kanton Zürich Zürich (ZH)
Hauptort: Hinwil
BFS-Nr.: 0105
Fläche: 179,50 km²
Höhenbereich: 439–1291 m ü. M.
Einwohner: 99'220[1] (31. Dezember 2022)
Bevölkerungsdichte: 553 Einw. pro km²
Karte
Karte von Bezirk Hinwil
Karte von Bezirk Hinwil

Der Bezirk Hinwil ist ein ländlich geprägter Bezirk im Osten des Kantons Zürich in der Schweiz, der im Wesentlichen den südlichen Teil des Zürcher Oberlandes umfasst.

Politische Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen Fahne PLZ Gemeindename Einwohner
(31. Dezember 2022)
Fläche
in km²[2]
Einwohner
pro km²
Bäretswil Bäretswil 8344 Bäretswil 5098 22,19 230
Bubikon Bubikon 8608 Bubikon 7496 11,61 646
Dürnten Dürnten 8635 Dürnten 7779 10,22 761
Fischenthal Fischenthal 8497 Fischenthal 2606 30,24 86
Gossau ZH Gossau ZH 8625 Gossau (ZH) 10'336 18,26 566
Grüningen Grüningen 8627 Grüningen 3845 8,79 437
Hinwil Hinwil 8340 Hinwil 11'576 22,28 520
Rüti ZH Rüti ZH 8630 Rüti (ZH) 12'701 10,06 1263
Seegräben Seegräben 8607 Seegräben 1422 3,77 377
Wald ZH Wald ZH 8636 Wald (ZH) 10'343 25,27 409
Wetzikon Wetzikon 8620 Wetzikon (ZH) 26'018 16,81 1548
Total (11) 99'220 179,50 553

Zivilgemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis Ende 2009 bestanden noch folgende Zivilgemeinden:

Ortschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

PLZ Name der Ortschaft Gemeinde
8345 Adetswil Bäretswil
Hinterbettswil Bäretswil
Hinterburg Bäretswil
Kleinbäretswil Bäretswil
Neuthal Bäretswil
Vorderbettswil Bäretswil
Wappenswil Bäretswil
8633 Wolfhausen Bubikon
Hasenstrick Dürnten
Oberdürnten Dürnten
8632 Tann Dürnten
8498 Gibswil Fischenthal
8498 Raad bei Gibswil Fischenthal
8496 Steg im Tösstal Fischenthal
8614 Bertschikon bei Gossau Gossau
Brüschweid Gossau
8624 Grüt Gossau
Hellberg Gossau
Herschmettlen Gossau
8626 Ober-Ottikon Gossau
8626 Unter-Ottikon Gossau
Adletshausen Grüningen
Bächelsrüti Grüningen
Binzikon Grüningen
Holzhusen Grüningen
Oetwil am See
Itzikon Grüningen
Bossikon Hinwil
Erlosen Hinwil
Girenbad Hinwil
Hadlikon Hinwil
Ringwil Hinwil
8342 Wernetshausen Hinwil
Fägswil Rüti ZH
8607 Aathal Seegräben
Aretshalden Seegräben
Ottenhausen Seegräben
Sack Seegräben
Blattenbach Wald
Hittenberg Wald
Hueb Wald
8637 Laupen Wald
Ried Wald
Ettenhausen Wetzikon
8623 Kempten Wetzikon
Medikon Wetzikon
Oberwetzikon Wetzikon
Robank Wetzikon
Robenhausen Wetzikon
Unterwetzikon Wetzikon

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Helvetik war der Kanton Zürich in fünf Verwaltungsbezirke eingeteilt, das ganze Zürcher Oberland war Teil des Bezirks Uster. Dieser war seinerseits in die Distrikte Fehraltorf, Grüningen, Uster und Wald gegliedert. Die Zürcher Staatsverfassung von 1814 teilte den Kanton neu in elf Amtsbezirke oder Oberämter ein. Die ehemalige Herrschaft Grüningen wurde zum Oberamt Grüningen. 1830 forderte das Landvolk des Oberamts Grüningen (wie anderswo im Kanton) Reformen und verlangte völlige Gleichberechtigung zwischen Stadt und Landschaft. An einer Volksversammlung in Uster wurden am 22. November in einem Memorial Forderungen aufgestellt. Aufgrund des Drucks der Bevölkerung fanden bereits am 6. Dezember 1830 Wahlen in den neuen Grossen Rat statt.

Nur drei Monate später, am 20. März 1831, folgte die Volksabstimmung über die neue Zürcher Kantonsverfassung, der eine überwältigende Mehrheit der Stimmberechtigten zustimmte.[3]

Mit der Volksabstimmung vom 20. März 1831 wurden die Oberämter aufgehoben. Die Gemeinden des bis dato Oberamtes Grüningen bildeten den neuen Bezirk Hinwil – Bezirkshauptort wurde Hinwil.[3]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Bezirk Hinwil – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde, definitive Jahresergebnisse, 2022. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2022 zusammengefasst. Abruf am 5. September 2023
  2. Bundesamt für Statistik Generalisierte Grenzen 2020.
  3. a b Grüningen Geschichte. Gemeinde Grüningen, abgerufen am 15. Mai 2022.