Bezirk Neuenburg

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District de Neuchâtel
Basisdaten
Staat: Schweiz
Kanton: Neuenburg (NE)
Hauptort: Neuenburg
BFS-Nummer: 2404
Fläche: 80.02 km²
Einwohner: 53'923[1] (31. Dezember 2016)
Bevölkerungsdichte: 674 Einw. pro km²
Website: www.neuchatel.ch
Karte
Karte von District de Neuchâtel

Der Bezirk Neuenburg (französisch District de Neuchâtel) war bis am 31. Dezember 2017 ein Bezirk des Kantons Neuenburg in der Schweiz.

Zum Bezirk gehörten folgende Gemeinden (Stand: 1. Januar 2016):

Wappen Name der Gemeinde Einwohner
(31. Dezember 2016)
Fläche
in km² [2]
Einw.
pro km²
Cornaux
Cornaux 1594 4,73 337
Cressier
Cressier (NE) 1921 8,57 224
Enges
Enges 274 9,58 29
Hauterive
Hauterive (NE) 2639 2,13 1239
La Tène
La Tène 4967 5,29 939
Le Landeron
Le Landeron 4559 10,28 443
Lignières
Lignières 965 12,52 77
Neuchâtel
Neuenburg 33'772 18,06 1870
Saint-Blaise
Saint-Blaise 3232 8,86 365
Total (9) 53'923 80,02 674

Sprachen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Offizielle Sprache des Kantons und der Region Neuenburg ist französisch.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Region Neuenburg ist weltweit bekannt für ihre Uhrenindustrie. Diese und die zugehörigen Bereiche der Präzisions- und Mikromechanik werden vom Kanton gezielt gefördert. Das Institut de Micromécanique der Universität Neuenburg ist weltweit einzigartig.

Das neuenburgische Wirtschaftsförderungsprogramm ist des Weiteren darauf ausgerichtet, renommierte internationale Firmen und Konzerne im Kanton anzusiedeln.

Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die interessanteste touristische Attraktion der Region Neuenburg ist Neuenburgersee. Daneben sind die mittelalterlichen Winzerdörfer mit ihren Antiquitätenhändlern und Weinstuben immer gerne besuchte Orte.

Interessante Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Muséum d’histoire naturelle de Neuchâtel
  • Musée d’éthnographie de Neuchâtel
  • Rousseausaal (frz. Salle Rousseau; in der Universitätsbibliothek Neuenburg)
  • Musée d’art et d’histoire
  • Laténium (archäologisches Museum mit Erlebnispark)
  • Stadtmuseum von Le Landeron

Gastronomie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schriftliche Aufzeichnungen zum Neuenburger Weisswein existierten erstmals aus dem im Jahr 998, als Rudolph von Burgund der Abtei von Bevaix burgundische Weinreben schenkte. Sowohl Neuenburg als auch Saint-Blaise, Cressier und Le Landeron verfügen über eigene AOC-Weine.

Die trockenen Weissweine vertragen sich besonders gut mit Süsswasserfisch aus dem See sowie Käse, Früchten oder Wurstwaren, die roten Pinot-Noir-Weine hingegen mit rotem Fleisch, Wild, Geflügel oder Lamm.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe Neuenburg (Stadt) und Neuenburg (Kanton).

Veränderungen im Gemeindebestand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bezirk Neuenburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und Alter (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 29. August 2017, abgerufen am 20. September 2017.
  2. Arealstatistik Standard – Gemeinden nach vier Hauptbereichen (15.12.2017) des Bundesamts für Statistik BFS