Bezirk Zürich

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Bezirk Zürich
Basisdaten
Staat: SchweizSchweiz Schweiz
Kanton: Kanton ZürichKanton Zürich Zürich (ZH)
Hauptort: Zürich
BFS-Nummer: 0112
Fläche: 87,93 km²
Höhenbereich: 392–870 m ü. M.
Einwohner: 420'217[1] (31. Dezember 2019)
Bevölkerungsdichte: 4779 Einw. pro km²
Karte
Karte von Bezirk Zürich

Der Bezirk Zürich ist ein Bezirk im Kanton Zürich in der Schweiz und besteht seit dem 1. Juli 1989 nur noch aus der Stadt Zürich (für weiteres siehe Geschichte).

Politische Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen PLZ Gemeindename Einwohner
(31. Dezember 2019)
Fläche
in km²[2]
Einwohner
pro km²
Zürich 8000–8099 Zürich 420'217 87,93 4779
Total 420'217 87,93 4779

Veränderungen im Gemeindebestand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zivilgemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es bestehen keine Zivilgemeinden mehr.

Ehemalige Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quartiere der Stadt Zürich
Bezirksgebäude Zürich

In der Stadt Zürich bestehen keine Ortschaften, stattdessen setzt sich die Stadt – in ihrer heutigen Form seit 1934 – aus der alten Stadt Zürich (Altstadt) und 19 ehemals unabhängigen Gemeinden zusammen.

Wappen Ehemaliger
Gemeindename
Eingemeindung Stadtkreis
Affoltern
Affoltern bei Zürich 1934 11
Albisrieden
Albisrieden 1934 9
Altstetten
Altstetten 1934 9
Aussersihl
Aussersihl 1893 4/5
Enge
Enge 1893 2
Fluntern
Fluntern 1893 7
Hirslanden
Hirslanden 1893 7
Höngg
Höngg 1934 10
Hottingen
Hottingen 1893 7
Oberstrass
Oberstrass 1893 6
Oerlikon
Oerlikon 1934 11
Riesbach
Riesbach 1893 8
Schwamendingen
Schwamendingen 1934 12
Seebach
Seebach 1934 11
Unterstrass
Unterstrass 1893 6
Wiedikon
Wiedikon 1893 3
Wipkingen
Wipkingen 1893 10
Witikon
Witikon 1934 7
Wollishofen
Wollishofen 1893 2

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1814 bis 1985 umfasste der Bezirk auch Zollikon und die Gemeinden des heutigen Bezirks Dietikon – die sogenannten «Landgemeinden des Bezirks Zürich». Ein im März 1985 vorgelegtes Gesetz über die Aufteilung des Bezirks – unter der Prämisse, die (angebliche) Dominierung der Landgemeinden durch die bevölkerungsmässig übermächtige Stadt zu beheben – wurde mit 57,5 % Ja-Stimmen angenommen. Während Zollikon daraufhin per 1. Januar 1986 in den Bezirk Meilen wechselte, erwuchs Widerstand in den betroffenen Gemeinden des künftigen Bezirks Dietikon. Aufgrund einer Volksinitiative, welche Aufhebung der Aufteilung forderte, kam es im März 1988 zu einer zweiten Abstimmung, die mit 34,8 % Ja-Stimmen deutlich scheiterte. Per 1. Juli 1989 wurde der Bezirk Dietikon gebildet.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Regionalporträts 2021: Kennzahlen aller Gemeinden. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2019 zusammengefasst. Abruf am 17. Mai 2021
  2. Bundesamt für Statistik|BFS Generalisierte Grenzen 2020.