Biberacher Filmfestspiele

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Logo der Filmfestspiele

Die Biberacher Filmfestspiele finden alljährlich am ersten Novemberwochenende in Biberach an der Riß statt. Bei der auch als „Familientreffen deutscher Filmemacher“ bezeichneten Veranstaltung präsentieren die Filmschaffenden ihre neuesten Werke ihren Kollegen und dem Publikum.

Das Festival wurde 1979 von Adrian Kutter gegründet, der auch Intendant war und zu den bekannten Persönlichkeiten des bundesdeutschen Kino- und Filmgeschäfts zählt. Im September 2003 hat sich der Verein Biberacher Filmfestspiele e.V. gegründet, der seitdem das Festival veranstaltet und seinen Intendanten bei den immer umfangreicher werdenden organisatorischen Aufgaben unterstützt. Erster Vorsitzender des Vereins ist Tobias Meinhold, der zweite Vorsitzende Biberachs Oberbürgermeister Norbert Zeidler. Mit Ende der 40. Ausgabe 2018 gab Adrian Kutter die Intendanz ab, als kommissarische Vertreterin wurde seine Ehefrau Helga Reichert berufen.[1] Im Februar 2019 wurde Helga Reichert von den Mitgliedern des Vereins Biberacher Filmfestspiele zur Intendantin des Festivals gewählt.[2]

Am letzten Tag des Festivals findet jeweils eine Gala mit Preisverleihung statt. Der Hauptpreis Goldener Biber ist seit 2003 mit 5.000 Euro dotiert. Verliehen werden ferner die mit jeweils 3.000 Euro dotierten Preise Dokubiber und Debütbiber, der mit 2.000 Euro dotierte Kurzfilmbiber sowie der mit 1.000 Euro dotierte Publikumsbiber. Seit 2008 wird außerdem ein mit 1.000 Euro dotierter Schülerbiber von einer Jury aus Biberacher Schülern vergeben. Darüber hinaus wird seit 2009 der vermeintlich beste in Biberach gezeigte Fernsehfilm mit dem Fernsehbiber prämiert. Dieser ist mit 3.000 Euro durch den Produzenten Hans W. Geißendörfer dotiert. Die übrigen Preisgelder stellen die Stadt Biberach sowie u. a. die Kreissparkasse Biberach, EnBW, und Liebherr. Ein restliches Preisgeld wird von der Film Commission (Region Ulm) und der Biberacher Werbegemeinschaft gestellt.

Ab 2018 wird in jährlichem Wechsel mit dem Kinofest Lünen der mit € 3.000,-- dotierte Siegfried-Kracauer-Preis für die „Beste Filmkritik“ verliehen.

Parallel zu den Filmfestspielen findet seit 2004 in unregelmäßigen Abständen – so 2005 und 2008 – das B.I.F.F. (Biberacher Independent Film Festival) statt. Dieses ist kein Ableger der Biberacher Filmfestspiele, sondern ein eigenständiges Festival für Kurzfilme.[3]

Preisträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2010[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2018

2017[6]

2016[7]

2015 [8]

2014 [9]

2013 [10]

2012

  • Goldener Biber: Zwei Leben von Georg Maas
  • Debütbiber: Die Brücke am Ibar von Michaela Kezele
  • Publikumsbiber: Die Brücke am Ibar von Michaela Kezele
  • Schülerbiber: Schuld sind immer die anderen von Lars-Gunnar Lotz
  • Dokumentarfilmbiber: Mardi Gras.BB – A Silent Rockumentary von Jonas Grosch
  • Kurzfilmbiber: Ein Augenblick in mir von David Lorenz
  • Fernsehbiber: Vater, unser Wille geschehe von Robert Ralston

2011

2010

2000–2009[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2009

2008

2007

2006

2005

2004

Volker Schlöndorff beim Filmfest Biberach 2004

2003

2002

2001

2000

1990–1999[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1999

1998

1997

1996

1995

1994

1993

1992

1991

1990

1986–1989[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1989

1988

1987

1986

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Filmfest Biberach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gründer der Biberacher Filmfestspiele gibt Intendanz ab. Artikel vom 5. November 2018, abgerufen am 5. November 2018.
  2. Neue Intendantin möchte Filmfestpublikum verjüngen. Artikel vom 19. Februar 2019, abgerufen am 19. Februar 2019.
  3. Website des B.I.F.F., abgefragt am 8. Januar 2010
  4. Werner Herzog erhält Ehrenpreis in Biberach. Artikel vom 24. September 2018, abgerufen am 25. September 2018.
  5. Das sind die Gewinner der 40. Biberacher Filmfestspiele. Artikel vom 4. November 2018, abgerufen am 5. November 2018.
  6. Zuschauerrekord bei den Filmfestspielen. Artikel vom 6. November 2017, abgerufen am 6. November 2017.
  7. Gerd Mägerle: Goldener Biber für deutsch-serbischen Film „Enklave“. In: schwaebische.de. 9. November 2015, abgerufen am 8. November 2016.
  8. Goldener Biber geht an „God of Happiness“. In: Schwäbische Zeitung. 8. November 2015, abgerufen am 8. November 2015.
  9. Carina ist das Lieblingsbaby der Biberacher. In: Schwäbische Zeitung. 3. November 2014, abgerufen am 26. November 2014.
  10. Biberacher Filmfestspiele enden mit Besucherrekord. In: Schwäbische Zeitung. Abgerufen am 4. November 2013.