Biberkriege

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Die Biberkriege, auch Franzosen- und Irokesenkriege genannt, waren eine ununterbrochene Folge von Konflikten, die zwischen 1640 und 1701 im östlichen Nordamerika zwischen der Konföderation der Irokesen und ihren mit Frankreich verbündeten Nachbarstämmen ausgetragen wurden. Die Auseinandersetzungen unter den Stämmen wurden schon früher ausgetragen, aber 1609 war zum ersten Mal ein Europäer, Samuel de Champlain, beteiligt.[1][2] Die Irokesen versuchten, ihr Territorium auf das Gebiet der benachbarten Stämme, hauptsächlich Algonkin, auszudehnen, um so als Mittler im Fellhandel zwischen den Franzosen und den westlichen Stämmen auftreten zu können.

Die Kriege waren auf beiden Seiten von extremer Brutalität geprägt[3] und werden als eine der blutigsten Auseinandersetzungen in der Geschichte Nordamerikas betrachtet (beispielsweise das Lachine-Massaker, bzw. von 30.000 Wendat überlebten 300).[4][2] Die Expansion der Irokesen unter der Führung des Mohawk-Stammes und die Vertreibung der unterlegenen Stämme veränderte die Stammesgeographie im gesamten Nordamerika.

Die Auseinandersetzungen endeten 1701 mit dem Großen Frieden von Montreal. Unter vielen anderen waren die Stämme der Shawnee, Delaware und Dakota betroffen. Nach dem Verlust ihrer niederländischen Handelspartner verebbte die Expansionslust der Irokesen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Timothy Brook: Vermeer's Hat: The seventeenth century and the dawn of the global world. Profile Books, 2010, ISBN 978-1-84765-254-6 (google.com [abgerufen am 6. Juni 2021]).
  2. a b Die ganze Welt in einem Bild - Vermeers spätes Vermächtnis - Die ganze Doku. Abgerufen am 6. Juni 2021.
  3. Iroquois Wars | The Canadian Encyclopedia. Abgerufen am 6. Juni 2021.
  4. Charles Rol: The Massacre at Lachine: The Attack and its Aftermath | World History. Abgerufen am 6. Juni 2021 (amerikanisches Englisch).