Biburg (Niederbayern)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Biburg
Biburg (Niederbayern)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Biburg hervorgehoben
Koordinaten: 48° 47′ N, 11° 51′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Kelheim
Verwaltungs­gemeinschaft: Siegenburg
Höhe: 376 m ü. NHN
Fläche: 14,2 km2
Einwohner: 1193 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 84 Einwohner je km2
Postleitzahl: 93354
Vorwahlen: 09443, 09444
Kfz-Kennzeichen: KEH, MAI, PAR, RID, ROL
Gemeindeschlüssel: 09 2 73 119
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstr. 52
93354 Biburg
Webpräsenz: www.gemeinde-biburg.de
Bürgermeister: Thomas Zachmayer (Aktive Biburger Bürger)
Lage der Gemeinde Biburg im Landkreis Kelheim
AltmühlAltmühlDonauMain-Donau-KanalNaabRegen (Fluss)Landkreis EichstättLandkreis FreisingLandkreis LandshutLandkreis Neumarkt in der OberpfalzLandkreis Pfaffenhofen an der IlmRegensburgLandkreis RegensburgLandkreis Straubing-BogenGemeindefreies Gebiet HacklbergPaintenHienheimer ForstFrauenforstNeustadt an der DonauDürnbucher ForstAbensbergAiglsbachAttenhofenBad AbbachBiburg (Niederbayern)ElsendorfEssingHausen (Niederbayern)HerrngiersdorfIhrlersteinKelheimKelheimKirchdorf (Hallertau)LangquaidMainburgNeustadt an der DonauNeustadt an der DonauPaintenPaintenRiedenburgRohr in NiederbayernSaal an der DonauSiegenburgTeugnTrain (Niederbayern)VolkenschwandWildenbergKarte
Über dieses Bild

Biburg ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Kelheim und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Siegenburg.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Biburg liegt in der Planungsregion Regensburg.

Es existieren folgende Gemarkungen: Altdürnbuch, Biburg. Weitere Ortsteile sind Dürnhart, Perka, Rappersdorf und Etzenbach.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Biburg wurde erstmals 1048 als Piburch erwähnt. Das Kloster Biburg wurde 1132 durch Konrad und Arbo von Sittling-Biburg gegründet. 1555 wurde das Kloster aufgehoben, die Anlage kam in landesherrliche Verwaltung. 1589 erhielten Jesuiten aus Ingolstadt die Gebäude. 1781 übernahm der Malteserorden die Klosteranlage und die geschlossene Hofmark, die er bis zu seiner Auflösung 1808 innehatte. 1808 ging das Kloster durch die Säkularisation in das Eigentum des bayerischen Staates über. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Altdürnbuch kam zusammen mit ihren Ortsteilen Etzenbach und Rappersdorf mit der Gemeindegebietsreform am 1. Januar 1978 zur Gemeinde Biburg.[2]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1961: 0810 Einwohner
  • 1970: 0885 Einwohner
  • 1987: 0939 Einwohner
  • 1991: 0943 Einwohner
  • 1995: 1012 Einwohner
  • 2000: 1277 Einwohner
  • 2005: 1244 Einwohner
  • 2010: 1214 Einwohner
  • 2015: 1193 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1.Bürgermeister ist seit 1996 Thomas Zachmayer (Aktive Biburger Bürger).

Gemeindesteuereinnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 2013 gerundet 709.000 €, davon lag die Gewerbesteuereinnahmen (netto) bei 97.000 € und der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer bei 507.000 €.

Gemeindepartnerschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 28. Mai 1992 wurde in Biburg die Partnerschaft mit der französischen Gemeinde Cauffry besiegelt, die Gegenunterzeichnung in Cauffry erfolgte am 4. Juni 1993.[3]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ehemalige Klosterkirche Maria Immaculata

Kirchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kirche St. Michael und Leonhard in Perka
  • Kirche St. Margaretha in Altdürnbuch
  • Erlöserkapelle Biburg
  • Pfarrkirche Maria Immaculata in Biburg (die ehemalige Klosterkirche zählt zu den bedeutendsten romanischen Baudenkmälern Altbayerns)

Sonstige Bauten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • gemeindlicher Klosterkomplex Schauplatz des Filmes Trans Bavaria des Regisseurs Konstantin Ferstl; Nutzung des ehemaligen Klosters unter anderem für Theateraufführungen, Feiern und Filmvorführungen.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 2013 nach der amtlichen Statistik 83 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort wurden insgesamt 457 gemeldet.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 2009):

  • Kindergarten: Kindergarten Zwergenland und Kindergarten Rübezahl (Montessori-Kindergarten)

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Biburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 611.
  3. Regionalpartnerschaft mit dem Département Oise