Bieber (Biebergemünd)

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Bieber
Gemeinde Biebergemünd
Wappen von Bieber
Koordinaten: 50° 9′ 33″ N, 9° 19′ 37″ O
Höhe: 213 m ü. NHN
Fläche: 26,07 km²[1]
Einwohner: 2194[2]
Bevölkerungsdichte: 84 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1974
Postleitzahl: 63599
Vorwahl: 06050
Ortskern mit Oberer Kirche (hinten) und Unterer Kirche
Ortskern mit Oberer Kirche (hinten) und Unterer Kirche

Bieber ist nach Kassel und vor Wirtheim der zweitgrößte Ortsteil der Gemeinde Biebergemünd im osthessischen Main-Kinzig-Kreis.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bieber liegt auf einer Höhe von 215 m über NHN an dem gleichnamigen Fluss Bieber im Obergrund des Biebertals, das sich nach Nordwesten aus dem Spessart öffnet, etwa zwölf Kilometer südöstlich von Gelnhausen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mittelalter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits ab 1000 soll der Obergrund des Biebertals besiedelt worden sein. Die älteste erhaltene Erwähnung des Ortes stammt von 1339. In der betreffenden Urkunde wurde das Kondominat im Amt Bieber zwischen den Grafen von Grafen von Rieneck und den Herren von Hanau geregelt, nachdem Hanau 1333 das Amt Bieber – und damit auch das gleichnamige Dorf – zur Hälfte von Kurmainz zu Lehen erhalten hatte. Historische Namensformen waren:

  • Biberach (1339)
  • Biber (1598)

Bieber war Mittelpunkt für die umliegenden Dörfer, sowohl als Gerichtsort, als auch als Sitz der Hauptkirche des Amtes Bieber. Bei der Teilung der Grafschaft Hanau 1458 kam Bieber zum Hanau-Münzenberger Landesteil.

Neuzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Mittelalter und in der frühen Neuzeit war die kirchliche Mittelbehörde für Bieber das Archidiakonat St. Peter und Alexander in Aschaffenburg, Dekanat Rodgau. Vielleicht schon 1542 wurde in den Grafschaften Rieneck und Hanau-Münzenberg die Reformation durchgeführt. Der größte Teil der Bevölkerung, die Laurentiuskirche sowie die Burgbergkapelle wurden lutherisch.

Kurz darauf starben die Grafen von Rieneck 1559 aus. Ihre Rechte fielen an Kurmainz zurück. Bieber war nun ein Kondominat zwischen Kurmainz und Hanau-Münzenberg geworden. Dies bedeutete auch, dass die von Graf Philipp Ludwig II. in der Grafschaft Hanau-Münzenberg durchgeführte „Zweite Reformation“, die Einführung der reformierten Variante der Reformation, nicht griff, Bieber vielmehr – im Gegensatz zur übrigen Grafschaft Hanau – lutherisch blieb.[3]

Im Dreißigjährigen Krieg wurde Bieber schwer zerstört. Erst 1660 wurde die Laurentius-Kirche wieder aufgebaut. Ebenfalls 1660 wurde zwischen Mainz und Hanau vereinbart, dass die römisch-katholischen Einwohner von Bieber die Burgbergkapelle erhielten und diese als Pfarrkirche nutzten durften.

1684 wurde das Kondominat zwischen Mainz und Hanau durch einen Vertrag aufgelöst: Das Amt Bieber wurde zusammen mit dem Amt Lohrhaupten vollständig an Hanau übertragen. Mainz erhielt dafür das ebenfalls gemeinschaftliche Amt Partenstein vollständig. 1736 starb mit Graf Johann Reinhard III. der letzte Graf von Hanau und die Grafschaft Hanau-Münzenberg fiel an die Landgrafschaft Hessen-Kassel (ab 1803: „Kurfürstentum Hessen“). Im gleichen Jahr wurde in Bieber eine Oberförsterei eingerichtet. Die heutige Untere Kirche wurde 1766 als reformierte Kirche für zugezogene Bergleute gebaut.

1821 kam es im Kurfürstentum Hessen zu einer grundlegenden Verwaltungsreform.[4] Bieber gehörte ab dem 1. Januar 1822 zum neu gebildeten Kreis Gelnhausen der wiederum 1974 im Main-Kinzig-Kreis aufging.

Gemeindefusionen und Gebietsreform[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab 1895 bildete das bis dahin eigenständiges Dorf Gassen zusammen mit Büchelbach eine Gemeinde. Am 15. November 1928 wurden die vorher selbständigen Orte Röhrig und Büchelbach mit Bieber zur neuen Gemeinde Bieber zusammengelegt.

Am 1. Oktober 1971 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Breitenborn A. B., Lanzingen und Roßbach im Zuge der Gebietsreform in Hessen in die Gemeinde Bieber eingegliedert, aus der wiederum zum 1. Juli 1974 gemeinsam mit Biebergemünd die neue Großgemeinde Biebergemünd kraft Landesgesetz gebildet wurde[5][6]. Das geschah gegen den ausdrücklichen Beschluss beider Gemeindevertretungen. Im gleichen Jahr ging der Kreis Gelnhausen im Main-Kinzig-Kreis auf.

Die Fläche der ehemaligen Gemeinde Bieber betrug 26,05 km².[7]

Bis 2012 war Bieber ein staatlich anerkannter Erholungsort[8].

Bergbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bergbau im Biebergrund ist erstmals im Jahr 1494 belegt. Er hatte wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung des bis dahin armen Walddorfes Bieber. Zunächst konzentrierte er sich auf Kupfer, Silber und Blei, später auch auf Eisen und Kobalt. Anfänglich wurde der Abbau des sogenannten „Kalkofer Lettenflözes“ gewerkschaftlich betrieben. Aus diesem Abbau stammt das Silber für einige Altargeräte der Bieberer Kirche von 1722[9].

Seit 1739 wurde das Berg- und Hüttenwesen von den Landgrafen von Hessen-Kassel betrieben und gelangte, ab 1741 durch die Familie des Bergmeisters Johann Heinrich Cancrin (1710–1768) und seine Söhne Johann Philipp Cancrin (um 1740–1789) und Franz Ludwig von Cancrin (1738–1816) zur Blüte. Erst in dieser Zeit wurde der Bergbau in Bieber bedeutender als andere kleine Bergbaugebiete im Spessart[10].

Gegen den Widerstand der angestammten Belegschaft setzte Johann Heinrich Cancrin die Modernisierung der gesamten Anlage von der Erzgewinnung bis zu deren Verhüttung durch. Sein Sohn und Nachfolger Johann Philipp Cancrin realisierte 1765 mit dem Aufstauen des Wiesbüttsees eine neue Belüftung und Entwässerung der Silber-, Kupfer- und Blei-Bergwerksstollen, sowie die Lieferung von Aufschlagwasser für das Hammerwerk[11]. Franz Ludwig von Cancrin führte damals schon als Assessor die Oberaufsicht über das Bergwerkswesen des Landesherren[12].

Zeitweise waren zwischen 400 und 500 Menschen hier beschäftigt. Dabei wurden aus einem Kupferletten die Metalle Kupfer, Silber und zeitweise Blei gewonnen. In dieer Zeit wurden im Jahresdurchschnitt unter anderem über 200 kg Silber gefördert, der Kupfererzbergbau brachte es im 18. Jahrhundert auf die Fördermenge bis zu 500 kg im Jahr.

Das Silber wurde zwischen 1754 und 1803 zu Münzen, den Bieberer Ausbeutetalern, geprägt. Es stammte vorwiegend aus dem südlichen Lochborner Lettenflöz (gefunden 1746, Förderung ab 1748 über ca. 40 Jahre), ab 1754 auch aus dem Röhriger Flöz. Dazu kam zwischen 1758 und 1773 Schiefererz aus Hain-Gründau. Insgesamt sollen ca. 40.000 bis 45.000 Ausbeutetaler und -gulden in Kassel und Hanau geprägt worden sein.[13]

Der Kupferbergbau wurde bald nach 1802 wegen Erschöpfung lohnender Erzgänge eingestellt, während der Kobaltbergbau auf arsenidische Kobalterze und deren Oxidationsprodukte bis 1867 andauerte. Der Kobaltbergbau begann mit dem Röhriger Kobaltrücken, dehnte sich dann auf die Gänge I–IV im Lochborn und schließlich auch auf einen Gang nördlich von Bieber aus. Die Kobaltrücken führten in der Regel nur im Bereich des Kupferlettens abbauwürdige Erze[14], ähnlich wie im Richelsdorfer Gebirge[15]. Die Kobalterze wurden vor allem im Blaufarbenwerk Schwarzenfels im Sinntal verarbeitet. Röhriger Kobaltvitriol (wasserhaltiges Sulfat) wurde als eine Rarität hier erstmals entdeckt und unter dem Namen Bieberit bekannt[16]. Bieber war Sitz eines Berg- und Hüttenamtes.

Zur Förderung des Erzbergbaus erhielt Bieber 1885 einen Eisenbahnanschluss mit der schmalspurigen Spessartbahn. Sie führte vom Gelnhausen nach Lochborn. 1951 stellte sie ihren Betrieb ein. Ein Teil der Bahntrasse ist bei Bieber noch als Wander- und Radweg erhalten.

Der Eisenbergbau beruhte auf einer metasomatisch gebildeten Siderit-Lagerstätte im Zechstein oberhalb des Kupferlettens, die meist bereits zu limonitischem Erz oxidiert war. Die für den Spessart relativ großen Vorräte erlaubten einen Bergbau mit eigener Verhüttung in Bieber. Durch den hohen Arsengehalt des Erzes war das gewonnene Eisen „kaltbrüchig“. Um dies zu verhindern, musste es mit arsenarmem oder -freiem Eisenerz aus anderen Lagerstätten gemischt werden. Dies führte e. A. im Mai 1925 dazu, dass der Bergbau wegen mangelnder Rentabilität eingestellt wurde, die Bergbaugemeinde wandelte sich zur Wohngemeinde.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einwohnerentwicklung

Quelle: Historisches Ortslexikon[1]

  • 1509: mit 200 Wehrfähigen angeschlagen
  • 1588: 52 Haushaltungen
  • 1633: 47 Haushaltungen
  • 1643: 17 Hausgesesse, 11 Witwen und 23 Kinder
  • 1753: 56 Haushaltungen mit 269 Personen
  • 1812: 208 Feuerstellen, 1136 Seelen (gesamte Munizipalität mit Büchelbach, Gassen und Röhrig)
Bieber: Einwohnerzahlen von 1812 bis 2016
Jahr  Einwohner
1812
  
1.136
1834
  
901
1840
  
994
1846
  
1.021
1852
  
1.007
1858
  
859
1864
  
765
1871
  
788
1875
  
779
1885
  
794
1895
  
795
1905
  
847
1910
  
892
1925
  
872
1939
  
1.345
1946
  
1.945
1950
  
1.923
1956
  
1.711
1961
  
1.711
1967
  
2.021
1970
  
1.867
1980
  
?
1990
  
?
2006
  
2.300
2011
  
2.193
2016
  
2.194
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: [1]; Gemeinde Biebergemünd; Zensus 2011[17]

Religionszugehörigkeit

 Quelle: Historisches Ortslexikon[1]

• 1885: 403 evangelische (= 50,76 %), 391 katholische (= 49,21 %) Einwohner
• 1961: 771 evangelische (= 45,06 %), 912 katholische (= 53,30 %) Einwohner

Wappen und Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Banner Bieber (Biebergemuend).svg

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Bieber

Blasonierung: Schild durch Wellenschnitt von Rot und Gold geteilt, oben ein blaubewehrter roter Biber, unten zwei gekreuzte silberne Hämmer.[18]

Begründung: Die obere Hälfte ist ein redendes Symbol und stellt den Ortsnamen da. Die untere Hälfte symbolisiert den Bergbau in Bieber. Der Wellenschnitt symbolisiert den namensgebenden Fluss Bieber. Die Farben Rot und Gold sind die der Grafschaft Hanau.

Das Wappen wurde der Gemeinde Bieber im Landkreis Gelnhausen, Regierungsbezirk Wiesbaden am 8. Juli 1966 durch das Hessische Innenministerium genehmigt, gestaltet wurde es durch den Bad Nauheimer Heraldiker Heinz Ritt.

Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 10. Januar 1967 wurde der Gemeinde Bieber durch das Hessische Innenministerium genehmigt, die wie folgt beschrieben wird:

„Von Gold und Rot geteilt, in der Mitte das Gemeindewappen.“[19]

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Bieber gibt es die Grundschule Biebertal. Die im Ortsteil Kassel stehende Alteburg-Schule hat auch einen Haupt- und Realschulzweig. Darüber hinaus ist gesamte Gemeinde Biebergemünd an die Friedrich-August-Genth-Schule (Kooperative Gesamtschule) in Wächtersbach, das Grimmelshausen-Gymnasium in Gelnhausen und die Henry-Harnischfeger-Schule (integrierte Gesamtschule) in Bad Soden-Salmünster angebunden.

Kindertagesstätte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Bieber gibt es eine Kindertagesstätte. Träger ist die Gemeinde Biebergemünd. Betreut werden Kinder ab dem 1. und bis zum 6. Lebensjahr. In 6 Gruppen ist Platz für insgesamt 124 Kinder[20]. Weitere Kitas innerhalb der Gemeinde gibt es in Lanzingen, Kassel und Wirtheim.

Nahverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ganzjährig verkehren in Bieber mehrere Buslinien des KVG. Sie schaffen mit den Linien MKK 64 und MKK 65 öffentliche Verkehrsanschlüsse zu allen Ortsteilen der Gemeinde Biebergemünd, nach Wächtersbach mit der Kinzigtalbahn (Hessen) (Bahnhof Wächtersbach) sowie nach Bad Soden-Salmünster, weiterhin zum Bahnhof Gelnhausen und zu den Nachbargemeinden Flörsbachtal und Jossgrund. Es gilt der Tarif des Rhein-Main-Verkehrsverbundes.

Freiwillige Feuerwehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Feuerwehr Bieber ist 1884 gegründet worden, 1962 folgte die Jugendfeuerwehr Bieber. Seit 1974 sind auch Mädchen und Frauen bei der Freiwilligen Feuerwehr. 1989 erfolgte die Einweihung des Feuerwehrstützpunktes Biebergemünd-Bieber[21].

Heute verfügt die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr über 51 Kameraden und Kameradinnen, hinzu kommt die Jugendfeuerwehr mit 22 Personen[22].

Die Einsatz- und Gefahrenschwerpunkte der Feuerwehr Bieber sind:

  • Feuerwehr mit überörtlichen Aufgaben,
  • Bundesstraße B 276 Richtung Würzburg,
  • Gewerbe und Industrie mit Schwerpunkt „Holz“,
  • Wohnstätten für geistig und körperlich behinderte Menschen,
  • Größtes zusammenhängendes Waldgebiet in Deutschland.

Überregional, für den Main-Kinzig-Kreis ist Bieber der Ausbildungsstandort für Sprechfunklehrgänge.

Gemeinschaftshaus – Biebertalhalle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Biebertalhalle, das Gemeinschaftshaus des Ortsteils Bieber der Gemeinde Biebergemünd verfügt über einen großen Saal, der in unterschiedlicher Bestuhlung zwischen 80 und 320 Personen Platz bietet. Mit seiner Infrastruktur: Saal, Foyer, Küche mit Kühlraum und Bar und auch einer entsprechenden technischen Ausstattung (feststehende Bühne, Theaterbeleuchtung, Lautsprecheranlage) bietet die Biebertalhalle, über öffentliche Veranstaltungen hinaus geeignete Räumlichkeiten für alle Arten von privaten Feiern und Veranstaltungen im Vereinsrahmen[23].

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Bieber

  • Gesamtanlage Historischer Ortskern Bieber
  • Biebergrund-Museum – Der Bergbau ist im Biebergrund-Museum, neben den heimatkundlichen Aspekten der große Schwerpunkt. Die Einrichtung lag bisher in einem einst zum Amtsgericht Bieber gehörenden Gefängnisgebäude, direkt an der Durchgangsstraße B 276 und wird vom Geschichtsverein Biebergemünd e. V. geführt[24]. Das Museum ist derzeit geschlossen. Es wird am neuen Standort „Alte Post“ neu aufgebaut und demnächst eröffnet.

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Biebertaler Musikanten
  • Deutsches Rotes Kreuz O.V. Bieber/Roßbach
  • DLRG O.V. Bieber
  • Eintracht Fanclub 1973 Bieber
  • Förderverein Grundschule Biebertal
  • Freiwillige Feuerwehr Bieber
  • Gesangverein Liederkranz 1847 Bieber
  • Schützenverein Freischütz 1918 Bieber
  • Spielmannszug Teutonia 1963 Bieber
  • SV Germania 08 Bieber
  • Turnverein 08 Bieber

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter Biebers[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Bieber verbundene Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Johann Heinrich Cancrin (1710–1768), Bergwerksingenieur, langzeitiger Leiter und Modernisierer des Bieberer Bergbaus.
  • Franz Ludwig Cancrin (1738–1816), Ingenieur, Mineraloge, Metallurge und Baumeister, wuchs in Bieber auf; war später Bergbauinspektor.
  • Johann Philipp Cancrin (um 1740–1789), Bergwergsingenieur, nutzte den Wiesbüttsee als Wasser- und Energiequelle für den Bergbau.
  • Johann Heinrich Cassebeer (1784–1850), Apotheker, Botaniker und Geologe sowie Landwirtschafts- und Weinbaufachmann, Politiker und bekannter Naturwissenschaftler.
  • Stefan Pescheck (1985), Schauspieler, wuchs in Bieber auf

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Bieber (Biebergemünd) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Bieber, Main-Kinzig-Kreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 16. Oktober 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  2. Zahlen, Daten & Fakten. In: Webauftritt. Gemeinde Biebergemünd, abgerufen im November 2020.
  3. K. Henß: Das Gebiet der Hanauer Union. In: Die Hanauer Union = Festschrift zur Jahrhundertfeier der evangelisch-unierten Kirchengemeinschaft im Konsistorialbezirk Cassel am 28. Mai 1918. Hanau 1918, S. 73 f.
  4. Verordnung vom 29. Juni 1821 über die Umbildung der bisherigen Staatsverwaltung betreffend, in (Sammlung von Gesetzen, Verordnungen, Ausschreiben und anderen allgemeinen Verfügungen für Kurhessen vom Jahre 1821, Hof- und Waisenhaus-Druckerei, Cassel) kurhessGS 1821, S. 29–62; auch in: Wilhelm Möller und Karl Fuchs (Hrsg.): Sammlung der im Kurfürstenthum Hessen noch geltenden gesetzlichen Bestimmungen von 1813 bis 1860. Elwert'sche Universitäts-Buchhandlung, Marburg und Leipzig 1866, S. 311–351
  5. Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Gelnhausen, Hanau und Schlüchtern und der Stadt Hanau sowie die Rückkreisung der Städte Fulda, Hanau und Marburg (Lahn) betreffende Fragen (GVBl. 330–26) vom 12. März 1974. In: Der Hessische Minister des Innern (Hrsg.): Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1974 Nr. 9, S. 149, § 9 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 3,0 MB]).
  6. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 362–363.
  7. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Amtliches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Endgültige Ergebnisse nach der Volkszählung vom 13. September 1950 (= Statistik der Bundesrepublik Deutschland. Band 33). W. Kohlhammer, Stuttgart/Köln 1952, S. 105 (Digitalisat [PDF; 27,1 MB]).
  8. 78. Sitzung des Fachausschusses für Kurorte Erholungsorte und Heilbrunnen in Hessen vom 15. November 2012. In: Staatszeiger für das Land Hessen. Nr. 7, 2013, ISSN 0724-7885, S. 309.
  9. vgl. Freymann, S. 51
  10. K. Freymann: Der Metallerzbergbau im Spessart, in: Veröffentlichungen des Geschichts- und Kunstvereins Aschaffenburg, 1991
  11. Wiesbüttsee abgerufen am 30. Dezember 2020
  12. Lorenz/Nickel/Nossek, S. 25
  13. für Beispiele siehe: http://www.spessartit.de/taler.htm
  14. J.C.L. Schmidt: Mineralogische Beschreibung des Biebergrundes. In: CC Leonhards Taschenbuch für die gesamte Mineralogie. Frankfurt/Main 1808, S. 45–80
  15. E. Messer: Kupferschiefer, Sanderz und Kobaltrücken im Richelsdorfer Gebirge. In: Hessisches Lagerstättenarchiv. Heft 3, Wiesbaden 1955
  16. Bilder von Mineralien aus Bieber sind hier zu finden: http://www.spessartit.de/
  17. Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen. (PDF; 1,9 MB) In: Zensus 2011. Hessisches Statistisches Landesamt;
  18. Genehmigung eines Wappens der Gemeinde Bieber, Landkreis Gelnhausen, Regierungsbezirk Wiesbaden vom 8. Juli 1966. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1966 Nr. 30, S. 978, Punkt 694 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 4,9 MB]).
  19. Genehmigung einer Flagge der Gemeinde Bieber im Landkreis Gelnhausen, Regierungsbezirk Wiesbaden vom 10. Januar 1967. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1967 Nr. 4, S. 115, Punkt 78 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 5,4 MB]).
  20. Kita Bieber
  21. Freiwillige Feuerwehr Bieber
  22. MKK - Freiwillige Feuerwehr Bieber
  23. Biebertalhalle
  24. Biebergrund Museum