Big Air

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Der Big Air (auch Straight Jump) ist ein im Snowboard-Freestyle und Freestyle-Skiing gebräuchlicher Begriff für einen Sprung über einen Kicker. Seit 1994 werden darin internationale Wettkämpfe veranstaltet. Seit 2003 ist der Big Air Teil der Snowboard-Weltmeisterschaften, 2018 wird der Wettbewerb erstmals bei den Olympischen Winterspielen ausgetragen.

Nick Francke bei einem "Tow-in" Straight Jump

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Big Air wird über eine einzelne große Absprungrampe ausgefahren. Der Fahrer steuert die Schanze mit Anlauf an und versucht anschließend in der Luft einen Trick auszuführen, an den sich eine sichere Landung anschließen soll.

Der Big Air gilt auf Grund der Flughöhe als besonders spektakulär und kann auf einer relativ geringen Schneedecke ausgetragen werden. 1994 wurde er erstmals als Wettkampfdisziplin beim Air & Style Contest in Innsbruck eingeführt und erfreut sich seither großer internationaler Beliebtheit.

In einer Variation wird der Big Air unterhalb der Landezone durch zusätzliche Obstacles wie Quarterpipes, Rails, Boxens und Cornerjumps erweitert, um dem Teilnehmer die Möglichkeit zu geben, einen verpatzten Sprung durch Zusatzpunkte aufzuwerten.

Um Kicker auf flacherem Terrain verwenden zu können hat sich der „Tow-in“ etabliert. Dabei wird der Fahrer von einem Snowmobil mit einem Seil mit hoher Geschwindigkeit an den Absprung herangezogen, er lässt kurz davor los und führt anschließend seinen Trick aus (siehe auch Tow-in surfing).

Bei einer misslungenen Landung wirken hohe Kräfte, die ernsthafte Verletzungen zur Folgen haben können.