Bilawal Bhutto Zardari

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Bilawal Bhutto Zardari (Wien 2009)

Bilawal Bhutto Zardari (* 21. September 1988; Urdu بلاول بھٹو زرداری; Geburtsname: Bilawal Zardari)[1] ist ein pakistanischer Politiker. Er wird als Kandidat bei den Parlamentswahlen 2018 antreten.[2]

Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er ist der einzige Sohn der früheren Premierministerin von Pakistan Benazir Bhutto und des Politikers Asif Ali Zardari, sowie Enkel des ehemaligen Premierministers von Pakistan Zulfikar Ali Bhutto.

Seine beiden Schwestern Bakhtawar Bhutto Zardari[3] und Aseefa Bhutto Zardari engagieren sich ehrenamtlich.[4] Aseefa ist ebenfalls Kandidat bei den Parlamentswahlen 2018.[5]

Da seine Mutter mit ihm und seinen beiden jüngeren Schwestern 1999 ins Exil floh, wuchs er ohne seinen Vater, der im Gefängnis war, in London und Dubai auf, wo er auch die Schule besuchte.[6]

Ausbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bhutto Zardari studierte am Christ Church College der Universität Oxford moderne Geschichte und Politik (Modern history and politics), welches er im Juni 2010 abschloss. 2012 machte er den Bachelor of Arts. Im Jahr 2015 machte er, ebenso wie zuvor seine Mutter, sein Master of Arts Studienabschluss in Oxford [7][8]

Politische Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die damals oppositionelle Pakistanische Volkspartei (PPP) hat, nachdem ihre Vorsitzende Benazir Bhutto bei einem Anschlag am 27. Dezember 2007 ermordet wurde, den 19-jährigen Bhutto Zardari am 30. Dezember 2007 zum neuen Parteivorsitzenden ernannt.[9] Sein Vater Asif Ali Zardari wurde zum Co-Parteivorsitzenden bestimmt. In den Wahlen vom 18. Februar 2008 konnte die PPP die relative Mehrheit erringen. Von 2008 bis 2013 war Bilawals Vater Staatspräsident der Islamischen Republik Pakistan.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bilawal Bhutto Zardari – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. New Delhi Television: Bilawal Bhutto named chairman of PPP (Memento des Originals vom 3. Juni 2008 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ndtv.com, 30. Dezember 2007 (engl.)
  2. Dawn.com | PPI: Bilawal to contest 2018 elections from Benazir's home constituency. In: DAWN.COM. 15. September 2014 (dawn.com [abgerufen am 25. März 2018]).
  3. Official Website of Bakhtawar Bhutto Zardari. Abgerufen am 25. März 2018 (amerikanisches Englisch).
  4. Aseefa Bhutto - The Express Tribune. Abgerufen am 25. März 2018 (amerikanisches Englisch).
  5. Aseefa Bhutto - The Express Tribune. Abgerufen am 25. März 2018 (amerikanisches Englisch).
  6. Rob Crilly: Bhutto siblings open up about years in exile from Pakistan. 9. Februar 2014, ISSN 0307-1235 (telegraph.co.uk [abgerufen am 25. März 2018]).
  7. https://www.dawn.com/news/1181113
  8. Mr. Bilawal Bhutto Zardari - PPP. In: PPP. (org.pk [abgerufen am 25. März 2018]).
  9. Spiegel Online: 19-jähriger Bhutto-Sohn übernimmt Partei, 30. Dezember 2007