Bilbao-Effekt

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Das Guggenheim-Museum in Bilbao mit der Ria des Nervión in der Innenstadt Bilbaos

Der Begriff Bilbao-Effekt bezeichnet die gezielte Aufwertung von Orten durch spektakuläre Bauten von Architekten. Der Begriff geht auf die Entwicklung der nordspanischen Stadt Bilbao im Zusammenhang mit dem 1997 fertiggestellten Guggenheim-Museum des US-amerikanischen Architekten Frank O. Gehry zurück.

Im Zusammenhang mit der Fußballweltmeisterschaft benutzte Wolfgang Maennig diesen Begriff im Jahre 2010: Er sagte, dass er in Südafrika keine Aussicht auf einen Bilbao-Effekt infolge der Modernisierungen im Ausrichterland sehe, da dafür am Kap die vier Prämissen nicht erfüllt seien.[1]

Diese vier Prämissen sind:

  • zentrale Lage
  • in der Umgebung von Gewässern
  • mit innovativer, oft aber auch wenig funktionaler (oder gar unpraktischer) Architektur,
  • die zugleich provokativ und spektakulär wirkt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bericht der Heinrich-Böll-Stiftung, abgerufen am 14. September 2012