Bilbao-Effekt

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Das Guggenheim Museum Bilbao mit der Ria des Nervión in der Innenstadt Bilbaos

Der Begriff Bilbao-Effekt bezeichnet die gezielte Aufwertung von Orten durch spektakuläre Bauten von Architekten. Der Begriff geht auf die Entwicklung der nordspanischen Stadt Bilbao im Zusammenhang mit dem 1997 fertiggestellten Guggenheim Museum des US-amerikanischen Architekten Frank O. Gehry zurück.

Im Zusammenhang mit der Fußballweltmeisterschaft benutzte Wolfgang Maennig diesen Begriff im Jahre 2010: Er sagte, dass er in Südafrika keine Aussicht auf einen Bilbao-Effekt infolge der Modernisierungen im Ausrichterland sehe, da dafür am Kap die vier Prämissen nicht erfüllt seien.[1]

Diese vier Prämissen sind:

  • zentrale Lage
  • in der Umgebung von Gewässern
  • mit innovativer, oft aber auch wenig funktionaler (oder gar unpraktischer) Architektur,
  • die zugleich provokativ und spektakulär wirkt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bericht der Heinrich-Böll-Stiftung, abgerufen am 14. September 2012