Bild.de

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Bild.de
Website-Logo
Nachrichten-Portal
Sprachen Deutsch
Betreiber Axel Springer SE
Benutzer 477,3 Mio. Visits
Online 1996
https://www.bild.de/

Bild.de ist ein deutschsprachiges Nachrichtenportal des Axel-Springer-Verlags. Gemäß Zahlen der IVW ist Bild.de das meistgenutzte Nachrichtenportal in Deutschland, vor n-tv.de und Der Spiegel (online).[1] Es ist neben der Bild-Zeitung, zahlreichen Print-Ablegern und dem Fernsehsender Bild eines der Angebote des Springer-Verlags unter der Medienmarke Bild.

Angebot[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild.de bietet Nachrichten- und Meinungsbeitäge in den Medienformaten Text, Foto und Video. Diese sind teilweise speziell für den Online-Auftritt erstellt. Daneben gibt es Online-Versionen von Inhalten der Bild-Zeitung. Exklusive Inhalte werden hinter einer Bezahlschranke unter dem Angebot Bild Plus angeboten.

Neben der Web-Präsenz Bild.de bietet Springer für Mobilgeräte wie Smartphones und Tablets spezielle mobile Apps an. Für die Nutzung auf Mobilgeräten ohne Native Apps leitet die Website auf das das Mobilportal m.bild.de weiter.

Reichweite[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entwicklung der Besucherzahlen[2]
UniqueVisits Bild.de.png Die Zahl der Seitenbesuche ist seit Beginn der Datenerfassung kontinuierlich gestiegen. Im Januar 2021 wurden 548 Mio. Besuche der Internetseite gezählt, bei denen im Mittel 3,32 Seiten abgerufen wurden[3].

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1996 startete der Axel-Springer-Verlag unter dem Namen Bild online eine Zeitungspräsenz im Internet. Die Inhalte wurden zunächst in Partnerschaft mit AOL veröffentlicht. Ab 1997 veröffentlichte Springer die Inhalte in Kooperation mit der WAZ-Gruppe unter der Marke Go On.[4]

Unter Udo Röbel startete im Jahr 1999 die Arbeit an einem Neustart unter dem Projektnamen „Projekt Z.“[5][6] Dabei entstand die neue Marke Bild.de.

Im Jahr 2001 ging Bild mit der Deutschen Telekom ein Joint Venture für das Angebot bild.t-online.de ein.[7] – nach anfänglichen Bedenken des Bundeskartellamts.[8] Vorher war bereits das ZDF eine ähnliche Partnerschaft mit T-online.de eingegangen. Seit dem Rückkauf der Telekom-Anteile (37 %) durch die Axel Springer SE im Jahr 2008 wird die Website unter Bild.de vermarktet.

Gemäß AGOF-Top-100 hatte Bild.de im November 2019 5,74 Mio. Unique User pro Tag. Die Website lag damit auf Platz 1 der deutschen Nachrichtenportale vor Der Spiegel (online) (3,96 Mio.) und Focus Online (3,22 Mio.).[9]

Im Herbst 2019 kündigte der Springer-Verlag an, unter der Marke Bild strategisch vermehrt auf Bewegtbild-Formate zu setzen und dafür über 100 Millionen Euro investieren zu wollen.[10] Anfang 2020 startete bei Bild.de die Online-Talkshow Hier spricht das Volk. Im August 2021 überführte der Springer-Verlag das vorher bestehende Online-Angebot Bild Live in sein neues TV-Angebot, den Fernsehsender Bild. Über Bild.de wird das Programm des Fernsehsenders begleitet.[10]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statista (Juni 2021): IVW: Anzahl der Visits (Online + Mobile + CTV) der Nachrichtenportale in Deutschland im Mai 2021.
  2. Laut IVW, jeweils im Januar (Details auf ivw.eu)
  3. IVW Januar 2021
  4. Springer gibt „Go on“ auf. In: Der Spiegel. Nr. 47, 1997 (online).
  5. Ralph Kotsch, Marcel Rosenbach: Der Aufsichtsrat des Verlags segnet Mathias Döpfners Personalpaket ab: Bild, BamS, WamS und B.Z. bekommen neue Chefs: Fit for Springer. In: Berliner Zeitung Online, 27. Oktober 2000.
  6. Vignette-Projekt gerät Bild.de zum Debakel. In: Computerwoche Online, 5. November 2001.
  7. T-Online holt Springers BILD mit ins Boot. In: Heise online. 4. April 2001.
  8. „Bild“/T-Online: Verbietet das Kartellamt die Kooperation? In: Spiegel Online. 28. Februar 2001.
  9. Meedia (13. November 2019): Die AGOF-Top-100 der redaktionellen Medienmarken: Rekorde für „Bild“, „Spiegel“ und „Focus“, „Welt“ verliert gegen den Trend
  10. a b Süddeutsche.de (20. August 2021): "Bild"-Zeitung macht Fernsehen: Vorsicht, rotes Mikrofon.