Bild am Sonntag

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Bild am Sonntag
Logo der Bild am Sonntag
Beschreibung deutsche Sonntagszeitung
Verlag Axel Springer SE
Hauptsitz Berlin
Erstausgabe 29. April 1956
Erscheinungsweise sonntags
Verkaufte Auflage 831.717 Exemplare
(IVW 3/2018, So)
Reichweite 8,91 Mio. Leser
(MA 2017 II)
Chefredakteurin Marion Horn
Weblink bams.de
ISSN (Print)

Die Bild am Sonntag (BamS) ist eine deutsche Boulevardzeitung. Sie erscheint seit dem 29. April 1956 im Axel-Springer-Verlag.

Die BamS ist die größte Sonntagszeitung Deutschlands. Ihre verkaufte Auflage beträgt 831.717 Exemplare, ein Rückgang von 66,2 Prozent seit 1998.[1] Sitz der Redaktion ist Berlin.

Format[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die BamS ist familienfreundlicher konzipiert als die von Montag bis Samstag erscheinende Bild. Sie erscheint außerdem im kleineren Zeitungsformat „Nordisches Tabloid“.

Vertrieb[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die BamS kann ebenso wie mittlerweile auch die Bild-Zeitung abonniert werden. Außerdem wird sie von etwa 30.000 „ambulanten Sonntagshändlern“ (ASH) in Deutschland an der Haustür verkauft.[2] Sie sind im „Sonntagsclub“ organisiert.[3] Zusätzlich wird die BamS in Tankstellen, Bäckereien und anderen sonntags geöffneten Geschäften zum Verkauf angeboten. Über die Zeitungsautomaten der Bild ist sie allerdings nicht erhältlich.

Die Zeitung erschien anfangs unter dem Titel Abendblatt am Sonntag.

Chefredaktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chefredakteur war von Oktober 2000 bis Juli 2008 Claus Strunz, der in dieser Funktion am 1. August 2008 durch Walter Mayer abgelöst wurde.[4] Am 13. September 2013 teilte die Axel Springer SE mit, dass Marion Horn ab Oktober 2013 neue Chefredakteurin der BamS wird und damit Walter Mayer ablöst. Horn war zuvor Stellvertreterin des Chefredakteurs der Bild.[5] Seit dem 1. April 2018 ist Christian Lindner, ehemaliger Chefredakteur der Rhein-Zeitung, neuer stellvertretender Chefredakteur.[6] Christoph Hülskötter und Kayhan Özgenc sind neue Mitglieder der Chefredaktion.[7]

Auflage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bild am Sonntag gehört ebenso wie die Bild-Zeitung zu den deutschen Zeitungen mit den größten Auflagenverlusten der vergangenen Jahre. Die verkaufte Auflage ist seit 1998 um 66,2 Prozent gesunken.[8] Sie beträgt gegenwärtig 831.717 Exemplare.[9] Das entspricht einem Rückgang von 1.631.370 Stück. Der Anteil der Abonnements an der verkauften Auflage liegt bei 4,18 Prozent.


Entwicklung der verkauften Auflage[10]


Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • bams.de – Offizielle Website der Bild am Sonntag

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. laut IVW, drittes Quartal 2018, So (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu)
  2. Peter Brummund: Struktur und Organisation Des Pressevertriebs: Absatzformen, Absatzhelfer, S. 53 books.google.de
  3. Peter Brummund: Struktur und Organisation Des Pressevertriebs: Absatzformen, Absatzhelfer, S. 59 books.google.de
  4. Pressemitteilung der Axel-Springer-AG vom 10. Juli 2008
  5. Pressemitteilung der Axel-Springer-SE vom 13. September 2013
  6. http://www.horizont.net/medien/nachrichten/Axel-Springer-Lindner-wird-stellvertretender-BamS-Chefredakteur-165817
  7. Bild am Sonntag, 22. April 2018, S. 50, Impressum.
  8. laut IVW, (Details auf ivw.eu)
  9. laut IVW, drittes Quartal 2018, So (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu)
  10. laut IVW, jeweils viertes Quartal (Details auf ivw.eu)