Bill Ackman

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William Albert Ackman, meistens nur Bill Ackman (* 11. Mai 1966) ist ein amerikanischer Hedgefonds-Manager.

Herkunft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bill Ackmans jüdischer Großvater wurde in der Ukraine geboren. In den 1890er Jahren ging dieser, 17-jährig, zu Fuß von dort nach Österreich, wo er sich zum Schneider ausbilden ließ. Von Hamburg aus setzte er anschließend nach New York über. In Staten Island gründete er eine Textilfabrik.[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2004 gründete Ackman Pershing Square Capital Management. Ackman versucht, durch Einflussnahme Unternehmensentscheidungen zu erzwingen. So kritisierte er öffentlich die Geschäftskonzepte von Herbalife und MBIA und sorgte so für Kursstürze. Bei Allergan forderte er den Rücktritt des Vorstandschef und unterstützte die Übernahme durch Valeant.[2]

Bill Ackman gründete die Special-purpose acquisition company (SPAC) Justice Holdings, welche mit Burger King zusammenging. Durch Kursgewinne verdiente er in zwei Jahren über 200 Mio. US-Dollar.[3] Sein Fonds Pershing Square Capital Management war auch an der Gründung von Platform Specialty Products beteiligt.

Sein Vermögen wurde von Forbes im Juni 2018 auf 1,1 Mrd. US-Dollar geschätzt.[4][5]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Betting on Zero, Dokumentation. Netflix, 2017. Ab Minute 1:34:40. Abgerufen am 9. Juni 2017.
  2. Dennis Kremer: Erfolgreichster Investor „Baby Buffett“. In: FAZ. 7. Juli 2015, abgerufen am 7. Juli 2015.
  3. Kelly Bit: Ackman’s Pershing Square Makes $203 Million on Burger King. In: bloomberg.com. Abgerufen am 30. Juli 2015.
  4. Forbes: William Ackman Abgerufen am 23. Juni 2018.
  5. Spiegel Online: Hedgefondshai Bill Ackman: Plötzlich waren die Milliarden weg. Abgerufen am 26. März 2017.