Bimel Automobile Company

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Bimel Buggy Company
Bimel Spoke and Auto Wheel Works
Bimel Automobile Company
Rechtsform Company
Gründung 1844
Auflösung 1917
Sitz Sidney, Ohio, USA
Leitung A. C. Noble
Branche Automobile

Bimel Automobile Company, vorher Bimel Buggy Company und Bimel Spoke and Auto Wheel Works, war ein US-amerikanisches Unternehmen.[1][2]

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bimel Buggy Company wurde 1844 in Sidney in Ohio gegründet. Der Sitz wurde wenig später nach St. Marys verlegt und später, unter Leitung von William Bimel, dem Sohn des Gründers, wieder zurück nach Sidney. 1904 kam das vorläufige Ende.

Die Bimel Spoke and Auto Wheel Works (auch Bimel Spoke & Auto Wheel Works geschrieben) war ab 1904 das nachfolgende Unternehmen. A. C. Noble war Präsident und T. M. Miller Manager und Schatzmeister. Sie stellten Zubehör für die Automobilindustrie her. Eine Quelle meint, dass innerhalb der nächsten Jahre die ursprüngliche Firmierung wieder angenommen wurde. Im August 1915 übernahmen sie einen Prototyp der Elwood Iron Works, den sie in die Serienfertigung brachten. Der Markenname lautete zunächst Elco.

Im April 1916 änderte sich die Firmierung in Bimel Automobile Company und der Markenname ab August 1916 auf Bimel. Im Mai 1917 endete die Produktion, als das Unternehmen aufgelöst wurde.

Die American Motor Parts Company aus Indianapolis übernahm die Vermögenswerte.

Fahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das einzige Serienmodell hatte einen Vierzylindermotor mit 30 PS Leistung, den die Caille Engine Company aus Detroit lieferte. Zur Wahl standen zweisitziger Roadster und fünfsitziger Tourenwagen.

Pläne für ein Modell mit Sechszylindermotor wurden nicht mehr umgesetzt.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Beverly Rae Kimes, Henry Austin Clark Jr.: Standard catalog of American Cars. 1805–1942. Digital Edition. 3. Auflage. Krause Publications, Iola 2013, ISBN 978-1-4402-3778-2, S. 126 und S. 523–524 (englisch).
  • George Nick Georgano (Chefredakteur): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 1: A–F. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 165 und S. 488. (englisch)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Beverly Rae Kimes, Henry Austin Clark Jr.: Standard catalog of American Cars. 1805–1942. Digital Edition. 3. Auflage. Krause Publications, Iola 2013, ISBN 978-1-4402-3778-2, S. 126 und S. 523–524 (englisch).
  2. George Nick Georgano (Chefredakteur): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 165 und S. 488. (englisch)