Bing Russell

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Neil Oliver „Bing“ Russell (* 5. Mai 1926 in Brattleboro, Vermont; † 8. April 2003 in Thousand Oaks, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Der spätere Besitzer eines Baseballclubs war der Vater von Kurt Russell.

Leben[Bearbeiten]

Russell war zunächst Baseballprofi, hatte aber bereits in der Highschool Schauspiel belegt und begann 1951 seine Film- und Fernsehkarriere. In den ersten Jahren hatte er sehr kleine Rollen und meist wurde er im Abspann nicht genannt, so im Film-noir-Klassiker Rattennest sowie im Horrorfilm-Klassiker Tarantula. Bald fokussierte er sich auf das Westerngenre; so war er in fast allen erfolgreichen Westernserien der 1950er und 1960 wie Rauchende Colts, Westlich von Santa Fé, Die Leute von der Shiloh Ranch und Tausend Meilen Staub zu sehen. Bekannt beim weltweiten Fernsehpublikum wurde er durch seine Rolle des Deputy Clem Foster in Bonanza, die er zwischen 1961 und 1972 in 55 Episoden spielte. Außerdem trat er in Westernklassikern wie Rio Bravo und Die glorreichen Sieben in Nebenrollen auf. In den 1970er Jahren war er überwiegend in Gastrollen in verschiedenen Fernsehserie zu sehen; zudem trat er an der Seite seines Sohnes Kurt Russell in den Disney-Produktionen Superhirn in Tennisschuhen und Es kracht, es zischt, zu seh’n ist nischt auf. 1979 war er in John Carpenters Filmbiografie Elvis als Vernon Presley zu sehen, dem Vater von Elvis Presley, dargestellt von seinem Sohn Kurt. Er trat in den 1980er Jahren noch in einigen Filmprojektes seines Sohnes auf, hatte seinen Fokus vom Schauspiel jedoch wieder auf den Sport verlegt.

Bing Russell war Besitzer der Baseball-Mannschaft Portland Mavericks, die in der Minor League antrat. Sein Enkel ist der ehemalige Major League Baseballspieler Matt Franco.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Film[Bearbeiten]

Fernsehen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]