Biologisch-dynamische Landwirtschaft

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Hühnerhaltung in einem Demeterbetrieb im brandenburgischen Brodowin

Die biologisch-dynamische Landwirtschaft ist eine Landbau, Viehzucht, Saatgutproduktion und Landschaftspflege umfassende Wirtschaftsweise, die von dem Gutsherrn Graf von Keyserlingk initiiert wurde und auf Ideen Rudolf Steiners beruht, die er 1924 in einem Landwirtschaftlichen Kurs als achtteilige Vortragsveranstaltung im schlesischen Koberwitz präsentiert hat. 1927 schlossen sich anthroposophisch arbeitende Landwirte zur Verwertungsgesellschaft Demeter zusammen. Der Begriff „biologisch-dynamische Landwirtschaft“ ist im Landwirtschaftlichen Kurs selbst noch nicht gefallen, sondern wurde nach 1930 von Erhard Bartsch und Ernst Stegemann für das von Steiner angeregte Landwirtschaftskonzept gewählt.[1]

Die biologisch-dynamische Landwirtschaft wurde als nicht wissenschaftlich, mit einer Nähe zu magischem Denken bezeichnet.[2][3][4][5] Eine Untersuchung kam 1994 zu dem Ergebnis, dass Steiners Anweisungen okkult und dogmatisch und überdies ungeeignet seien, zur Entwicklung einer alternativen und nachhaltigen Landwirtschaft beizutragen. Viele von Steiners Aussagen seien unbeweisbar, da sie hellseherisch und nicht durch Experimente gewonnen wurden. Aus seinen unklaren und nicht schlüssigen Beschreibungen ließen sich keine wissenschaftlich klaren Hypothesen ableiten.

Biologisch-dynamische Landwirtschaft wurde 2016 auf 161.074 ha in 60 Ländern praktiziert.[6] Deutschland hatte davon mit 73.327 ha einen Anteil von 45 %. Die Anzahl der Betriebe beträgt 1468.[7]

Geschichte der anthroposophischen Landwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Juni 1924 verhalf Rudolf Steiner, der Begründer der Anthroposophie, während einer Tagungswoche im schlesischen Koberwitz nahe Breslau der anthroposophischen Landwirtschaft zu einer institutionellen Form. Die Tagung war der weltanschauliche Gründungsakt und zugleich Steiners Schlusswort, bevor er im Oktober 1924 sein Krankenlager bezog, das er nicht mehr lebend verließ. Aus diesem Impuls entstand eine der nachhaltigsten gesellschaftlichen Engagements der Anthroposophie, für das sich erst nach Steiners Tod in den Jahren 1925/1926 der Begriff der „biologisch-dynamischen Landwirtschaft“ etabliert hat.[8]

Vorlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1921 wurde Steiner von einem Anthroposophen und Landwirt auf dem Klostergut Marienstein bei Göttingen, Ernst Stegemann, nach der Entwicklung neuer Kulturpflanzen gefragt, worauf Steiner Hinweise gegeben haben soll, wie sich aus Gräsern neue Getreidesorten ziehen lassen, weil „mit Ablauf des Kaliyuga alle unsere Kulturpflanzen sich erschöpfen würden“. Gleichartige Fragen zur „Degeneration der Saatgüter“ beschäftigten offenbar auch andere anthroposophische Bauern in dieser Zeit. Stegemann stellte seinen Hof 1922 anthroposophisch um und soll unmittelbar mit entsprechenden Zuchtversuchen begonnen haben. In den Sommern 1921 und 1922 wurden in Dornach landwirtschaftliche Versuche zur Pflanzenzucht, unter anderem mit Dünger aus Kuhhörnern durchgeführt. Im Januar 1922 besuchte Steiner zum ersten Mal Koberwitz. 1923 und im Frühjahr 1924 stellten Guenther Wachsmuth, Mitglied des Vorstandes der Anthroposophischen Gesellschaft und Pfeiffer unter Steiners Aufsicht Horndungpräparate her.[9]

In Wissenschaft und Praxis waren damals wenig Ambitionen zur Erhaltung der Nahrungsmittelqualität und der Widerstandsfähigkeit der Pflanzen gegen Krankheiten und Schädlinge zu verzeichnen, und so erhoffte sich ein zunächst kleiner Kreis von Menschen aus der Anthroposophie neue Impulse für den Landbau.

Die Tagung in Koberwitz im Juni 1924[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Initiator der biologisch-dynamischen Landwirtschaft war der Gutsherr Carl Wilhelm Graf von Keyserlingk.[10] Im August 1922 wurde Steiner von zwei auf dem Koberwitzer Gut arbeitenden Anthroposophen, Erhard Bartsch und Immanuel Voegele, gebeten, einen Kurs zu halten. Spätestens im November 1923 wurde Steiner von einigen Landwirten um den Graf von Keyserlingk zu einem Vortragszyklus überredet. Vor Kursbeginn wurden ihm dazu konkrete Fragen vorgelegt. Zudem wurde Steiner „eine Garantiesumme von 20.000 Mark zugesichert, damit Reisespesen und Honorare für die Künstler bezahlt werden konnten“,[11] da ihn eine Künstlergruppe, die Eurythmievorstellungen gab, begleiten sollte.[12]

In der Pfingstwoche 1924 trafen sich auf dem schlesischen Gut Koberwitz, nahe Breslau, des Großgrundbesitzers Carl Graf von Keyserlingk etwa 100 Anthroposophen, nicht alle waren Landwirte, und der gesundheitlich bereits schwer angeschlagene Steiner präsentierte in Kursen seine spontan erfundene „geisteswissenschaftliche Landwirtschaft“.[12][13] Tagsüber hielt Steiner seine mündlichen Kurse. Die spontanen Ideen dafür schrieb er jeweils in der vorangegangenen Nacht nieder.[14] Der Landwirtschaftliche Kursus, der mit Vorträgen, Fragenbeantwortungen und einem Rückblick, den Steiner einige Tage nach der Koberwitzer Tagung in Dornach hielt, nahezu die gesamte Materialgrundlage seiner landwirtschaftlichen Vorstellungen bildet (heute GA 327), fand vom 7. bis zum 16. Juni statt. Das Publikum wurde rigide an der Tür kontrolliert, Almar von Wistinghausen fungierte im Rahmen einer Schutztruppe als Steiners „Leibwächter“ und von Keyserlingk, – „die Hand in der Hosentasche auf der Pistole“ – geleitete Steiner zu den Vorträgen. Mit diesen Sicherheitsvorkehrungen wollte man Angriffen rechter Störer auf Steiner vorbeugen, wie sie sich zuvor in München zugetragen hatten. Neben diesen landwirtschaftlichen Vorträgen hielt Steiner im Rahmen der Pfingsttagung der Anthroposophischen Gesellschaft in Breslau einen Zyklus von neun Ansprachen, sowie einige Einzelvorträge, darunter mehrere in Veranstaltungen für die esoterische Klasse. Ein für den 2. September 1924 bereits fest terminierter zweiter Besuch Steiners in Koberwitz fand wegen seiner schweren Erkrankung nicht mehr statt. Steiner verstarb 1925.[15]

In Steiners Vorträgen nahm das Thema Pflanzenproduktion den größten Raum ein, wobei er am häufigsten über die Düngung, insbesondere über Düngeraufbereitung in Kuhhörnern zu „geistigem Mist“, sprach und Kompost und Tierdung empfahl. Kritisch bewertet, jedoch auch verwendbar seien Stickstoff, Phosphorsäure, Kalk, Kali, Chlor und Eisen. Zudem empfahl Steiner hochtoxische Stoffe in homöopathischer Dosierung: Kieselsäure, Blei, Arsen, Quecksilber und Natron. Lediglich im letzten, dem achten Vortrag, widmete er sich auch der Tierhaltung, jedoch nur dem Aspekt der Fütterung. Für diverse landwirtschaftliche Fragen hinterließ er viele Ratschläge und Anweisungen, etwa zur Schädlingsbekämpfung. Insekten könne man z. B. bekämpfen, indem man sie verbrennt, wenn die Sonne im Zeichen des Stieres steht.[16]

Geheimhaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Landwirtschaftliche Kurs durfte bis in die 1930er Jahre nur nach Unterzeichnung einer Verpflichtungserklärung zur Geheimhaltung lediglich leihweise ausgegeben werden. Nur die Zeitschrift Demeter erschien 1930 bis 1941 öffentlich.[17]

Weltanschaulicher Überbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der landwirtschaftlichen Konzeption liegen Steiners sich vom „Materialismus“ abgrenzenden Vorstellungen zugrunde, die er hellseherisch legitimierte, und die auch die anderen Betätigungsfelder der von ihm begründeten Anthroposophie prägen: Das agrarische Wirtschaften wollte er als Teil „geistiger“ und „kosmischer“ Wechselwirkungen verstanden wissen. Damit wollte er sich von der als „materialistisch“ verstandenen, sich auf biochemische Funktionsweisen gründenden „Agrarwirtschaft“, abgrenzen. In Steiners Denken spielten auch kosmische Interpretationen eine Rolle: Er deutete die Reproduktion von Pflanzen nicht als das Sprossen von Samen; vielmehr seien Pflanzen Abbilder des gesamten umliegenden Weltalls, bzw. kosmischer Konstellationen, wobei Kräfte der geistigen Welt am Werke seien, die in den Ergebnissen der anthroposophischen Landwirtschaft spürbar zum Tragen kämen. Steiners Landwirtschaft war, wie die anderen Gebiete der Anthroposophie, als „übersinnliche“ Geisteswissenschaft angelegt und die Landwirte wurden angehalten, beim Meditieren „allmählich herein in ein Erleben des Stickstoffs rings um sie herum“ zu wachsen, der sich ihnen dann offenbaren würde. Daneben wurde die Landwirtschaft als Organismus angesehen, wobei der Erdboden ein mit dem menschlichen Zwerchfell vergleichbares Organ sei, während die Atmosphäre „demjenigen, was im Menschen Unterleibsorgan ist“ entspreche. Mineralstoffe hätten wie „lebende Wesen“ eine „Sehnsucht“ zu kristallisieren. Die alten Bauernregeln hielt Steiner für eine seriöse Quelle.[18] Ein naturwissenschaftlicher Nachweis für die behaupteten objektiven Effekte der biodynamischen Landwirtschaft konnte bisher nicht erbracht werden.[19]

Gründung der Verwertungsgesellschaft Demeter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anthroposophisch arbeitende Landwirte gründeten 1927 die Verwertungsgesellschaft Demeter. 1932 ließ man sich den Namen für biodynamische Produkte patentieren.[20] Der 100 Hektar große Landwirtschaft von Erhard Bartsch im brandenburgischen Marienhöhe wurde von Georg Michaelis erworben[1] und entwickelte sich zu einem Musterhof und Zentrum der Demeter.[21]

Zeit des Nationalsozialismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die biologisch-dynamische Wirtschaftsweise stieß in der Zeit des Nationalsozialismus, aufgrund der esoterischen Interessen von Führern wie Rudolf Heß und weil die damalige Autarkiepolitik von den NS-nahen Positionen anthroposophischer Landwirte gefördert wurde, für längere Zeit auf hohe Akzeptanz.[22] Am 29. Juli 1933 wurde der Reichsverband für Biologisch-Dynamische Wirtschaftsweise in Landwirtschaft und Gartenbau e.V. gegründet, insbesondere um die eigenen Interessen bei wichtigen Partei- und Regierungsstellen zu vertreten.[23]

Mit etwas Anschubhilfe der Nationalsozialisten waren 1933 aus den ursprünglich etwa 100 in Steiners Sinne arbeitenden landwirtschaftlichen betrieben über 1000 entstanden.[24] Der enge Weggefährte Steiners, Erhard Bartsch, unterhielt gute Beziehungen zu Adolf Hitlers Stellvertreter Heß und Landwirtschaftsminister Walther Darré, die die biologisch-dynamische Landwirtschaft unter ihren persönlichen Schutz stellten. Auf Bartschs Hof im brandenburgischen Marienhöhe, zählten NSDAP-Funktionäre und Regierungsleute zu den regelmäßigen Gästen. Sie versorgten sich dort mit Nahrungsmitteln. Bartsch und andere anthroposophische Bauern unterrichteten ihre Methoden auf Höfen der SS.[25]

Als sich Verbote in Thüringen und Württemberg abzeichneten kam es auf Vermittlung des landwirtschaftlichen Beraters Fritz Todts, Alwin Seifert, am 18. Januar 1934 zu einer Aussprache mit Heß. Daraufhin veranlasste der Hitlerstellvertreter am 22. Januar 1934 ein Schreiben an alle Gauleiter, woraufhin die Angriffe auf die biologisch-dynamische Wirtschaftsweise deutlich zurückgingen.[26] Trotz des Verbots der Anthroposophischen Gesellschaft im November 1935 und der Ablehnung der Anthroposophie durch das NS-Regime konnten einzelne Organisationen, die sich nur mit angewandter Anthroposophie beschäftigten, bestehen bleiben. Das Interesse einzelner Personen des nationalsozialistischen Regimes an der biologisch-dynamischen Wirtschaftsweise schloss jedoch durchgehend die Anthroposophie aus und beschränkte sich auf die Zielsetzung einer nachhaltigen Landbauweise. Der Versuchsring anthroposophischer Landwirte nannte sich 1936 in Versuchsring für biologisch-dynamische Wirtschaftsweise um. Zu den Zugeständnissen an das Regime gehörte die weniger häufige Erwähnung des anthroposophischen Hintergrundes. Einige Jahre verhinderte die Fürsprache von Rudolf Heß ein vollständiges Verbot der biologisch-dynamischen Organisationen. Heß drängte auch auf vergleichende Versuche, um das Leistungspotential der biologisch-dynamischen Wirtschaftsweise feststellen zu können. Auf seine Initiative ging ein Betriebsvergleich durch die Landwirtschaftliche Betriebsprüfungsstelle zurück. Allerdings war sein Engagement in der NS-Führung umstritten und rief heftigen Widerspruch hervor. Sein Stellvertreter Martin Bormann lehnte die biologisch-dynamische Wirtschaftsweise ebenso ab wie Hermann Göring und Reinhard Heydrich. Ab der Jahreswende 1939/1940 erfuhr die biologisch-dynamische Wirtschaftsweise trotz Ablehnung des anthroposophischen Hintergrundes vorübergehend Unterstützung durch Walther Darré, der sich vom ökologischen Landbau die Schonung der Bodenfruchtbarkeit erhoffte. Darré gefiel die Betonung einer nachhaltigen Bewirtschaftung des Bodens, die Erzeugung hochwertiger Lebensmittel. Er lehnte auch Mineraldünger und Pestizide ab. Sein Ziel war die Entwicklung eines ökologischen Landbausystems, einer lebensgesetzlichen Landbauweise, das naturwissenschaftlich fundiert sein sollte und auf die anthroposophischen Grundlagen verzichtet. Darré hatte jedoch zuvor im Laufe der 1930er Jahre kein Interesse für ökologische Landwirtschaft gezeigt und trat erst nach seiner faktischen Entmachtung als Minister 1939 im Juni 1940 erstmals öffentlich für die biologisch-dynamische Wirtschaftsweise ein.[27] Auch der Amtschef (SD-Inland) im Reichssicherheitshauptamt (RSHA), Otto Ohlendorf, förderte die biologisch-dynamische Landwirtschaft.[28]

Endgültig verboten wurden der Reichsverband für Biologisch-Dynamische Wirtschaftsweise im Zuge der Aktion gegen Geheimlehren und sogenannte Geheimwissenschaften im Juni 1941, zudem wurde anthroposophische Literatur beschlagnahmt und einzelne Mitglieder des Reichsverbands zeitweise inhaftiert. Heinrich Himmler, der wie Darré die chemisch-technische Intensivierung der Landwirtschaft skeptisch sah, ordnete ebenfalls im Juni 1941 an, Düngeversuche auch mit einer biologisch-dynamischen Variante durchzuführen. Die Versuche wurden auf landwirtschaftlichen Gütern der Deutschen Versuchsanstalt für Ernährung und Verpflegung durchgeführt, die der SS zugeordnet und 1939 gegründet worden war. Zur Versuchsanstalt gehörte auch die Heilkräuterplantage des Konzentrationslagers Dachau.[27] An den Versuchen im KZ-Dachau war der Leiter der Heilpflanzenanlage von Weleda, der Anthroposoph Franz Lippert, beteiligt. Auch im KZ Auschwitz führte die SS Versuche mit Heilpflanzen nach biodynamischen Methoden durch.[29]

1945 bis heute[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1946 wurde der Forschungsring für biologisch-dynamische Wirtschaftsweise neu gegründet, aus dem das 1950 in Darmstadt von Josef Blockhuys, Kurt Eisele, Hans Heinze, Ernst Meyer, Nicolaus Remer, Immanuel Voegele, Kurt Willmann und Brunhild-Erika Windeck gegründete Institut für biologisch-dynamische Forschung hervorging. Erste Schritte wurden unternommen, um die Vermarktung – hauptsächlich über Reformhäuser – aufzubauen. 1954 wurden die Warenzeichenrechte an den Demeter-Bund übertragen und 1956 Richtlinien erarbeitet und erlassen. Bis 1988, bevor die staatliche Förderung des ökologischen Anbaus begann, war der Demeterverband auf niedrigem Niveau der mitgliederstärkste Bio-Anbauverband.

Demeter Verbandslogo

In den 1970er Jahren gelang es den Anthroposophen, unbenommen der Tatsache, dass Steiners okkulte Thesen nie bewiesen wurden, die biodynamische Landwirtschaft unter Umweltbewegten als „fortschrittlich“ und „ökologisch“ zu vermarkten. Dabei spielten sie nach Auffassung des Mitherausgebers des Laborjournals, Hubert Rehm, mit ihren Themen auch bei der Gründung der Partei Die Grünen eine Rolle.[30]

In einem Artikel in der FAZ charakterisierte Peter Treue[31] die ökologisch-dynamische Landwirtschaft als Teil einer okkulten Bewegung und die ihr zugrundeliegenden „Denkweisen und Praktiken [als] nicht wissenschaftlich, sondern magisch“.[32]

Grundlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grundlage des biologisch-dynamischen Landbaus ist die Anthroposophie. Der landwirtschaftliche Betrieb wird als Organismus und Individualität angesehen, der seine eigene Charakteristik hat. Daher unterliegt die Verwendung aller Rohstoffe und Hilfsmittel, die nicht ebenfalls aus biologisch-dynamischen Betrieben stammen, starken Einschränkungen.

Bayerische Kühe mit Hörnern

Organisch ist als Forderung zu verstehen, dass möglichst viele Tier- und Pflanzenarten auf dem Hof leben sollen. Die Haltung von Wiederkäuern, in der Regel Rindern, ist verpflichtend. Der Mist dieser Nutztiere wird als Dünger verwendet. Außerdem ist die Enthornung der Rinder verboten, weil die Hörner mit dem Stoffwechsel der Wiederkäuer zusammenhängen würden.[33] Je vielfältiger und abwechslungsreicher ein Betrieb produziert, umso stabiler soll dadurch die Umwelt sein. Der Naturschutz (Artenvielfalt, Biotope) findet dabei sozusagen nebenbei Anwendung, indem z. B. Hecken gepflanzt und Ackerrandstreifen angelegt werden und auf den Einsatz chemischer Pflanzenschutzmittel verzichtet wird.

Im Unterschied zum ökologischen Landbau werden in Steiners esoterischem Konzept bestimmte Präparate verwendet, wobei sich die anthroposophischen Landwirte „kosmische Einflüsse“ zu gewärtigen hätten, weil sich „der ganze Himmel mit seinen Sternen“ am Pflanzenwachstum beteilige und jede Pflanze „immer das Abbild irgendeiner kosmischen Konstellation“ sei. Deshalb bestünde die Aufgabe der anthroposophischen Landwirte beim „Meditieren“ darin, allmählich den Stickstoff in ihrer Umgebung zu erleben, um dessen Offenbarungen zu erkennen, damit sie so schließlich zu hellsehenden und „hellriechenden“ Landwirten werden.[34] Im Pflanzenbau werden Pflegemaßnahmen (Unkrautkontrolle) sowie Aussaat/Pflanzung und Ernte auf Mondphase und Planetenpositionen abgestimmt (sofern der Bodenzustand das zulässt) und es werden Empfehlungen für bestimmte Tages- und Jahreszeiten gegeben (z. B. sollen manche Anwendungen nur frühmorgens unmittelbar nach Sonnenaufgang erfolgen).

Die biologisch-dynamischen Präparate[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als speziell biologisch-dynamische Maßnahmen ist die Herstellung und Anwendung bestimmter Präparate gebräuchlich, die entweder den Wirtschaftsdüngern (Stallmist, Gülle, Jauche) zugesetzt werden oder in Wasser gerührt und dann auf Boden und Pflanzen gespritzt werden, um die Wirkung der irdischen Wachstumsfaktoren (zum Beispiel Nährstoffe) und der kosmischen Wachstumsfaktoren (Licht, Wärme und „Rhythmen“) sowie die Wirkungen der Anbaumaßnahmen zu verbessern.

Es gibt verschiedene Gruppen von Präparaten, jeweils für bestimmte Anwendungsgebiete: Feld- oder Spritzpräparate (Hornkiesel und Hornmist), Düngerzusatzpräparate (Schafgarben-, Kamillen-, Brennnessel-, Eichenrinde-, Löwenzahn- und Baldrianpräparat), Spezialpräparate wie Schachtelhalm-Kochung und die sogenannten Aschenpräparate zur Beikraut- und Schädlingsbekämpfung.

Die Präparate bilden ein Hauptmerkmal der biologisch-dynamischen Wirtschaftsweise. Sie sind damit ein wesentliches Hilfsmittel, um Produkte in sogenannter Demeter-Qualität zu erzeugen. In den Demeter-Richtlinien sind sie verbindlich vorgeschrieben. Allerdings folgen hier nicht alle Demeter-Landwirte gleich konsequent den Steinerschen Ideen – ein Teil von ihnen steht der Anthroposophie weniger nahe. Es ist auch möglich, die Präparate fertig zu kaufen, statt sie selbst herzustellen. Auch das Ausbringen kann sowohl zu Fuß und mit der Hand als auch über eine automatische Dosiereinrichtung am Traktor – zum Teil während ohnehin notwendiger Feldbearbeitung – erfolgen.

Die Präparate sollen ausgleichend wirken. Beispielsweise seien in einem sehr guten Jahr die Erträge geringer als vergleichbare Erträge aus ökologischer Wirtschaftsweise, wohingegen in einem schwierigen Jahr die Erträge höher ausfallen sollen. Das Ziel der Anwendung der Präparate ist also nicht die Maximierung, sondern die Verstetigung der Erträge. Im biologisch-dynamischen Sprachgebrauch wird das „Harmonisieren“ genannt.

Der anthroposophische Apotheker und Sänger Hugo Erbe entwickelte zusätzliche biologisch-dynamische Präparate, die innerhalb der biologisch-dynamischen Bewegung allerdings umstritten sind.

Wissenschaftliche Einschätzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um die von Steiner behauptete Freisetzung von okkulten „feinstofflichen“ und „kosmischen“ Kräften durch das Verspritzen von dynamisierten Kuhmistpräparaten nachzuweisen entwickelten die Anthroposophen Ehrenfried Pfeiffer und Lili Kolisko Ende der 1920er Jahre ein Testverfahren, das mittels Kupferchloridkristallisation zeigen sollte, dass biodynamisches Gemüse mehr so genannte „Lebenskraft“ besitzt als konventionell produziertes Gemüse. Der nachmalige KZ-Arzt Sigmund Rascher promovierte zu diesem Thema und erhielt ein daran anschließendes DFG-Forschungsstipendium. Rascher veröffentlichte drei Artikel in der damals NS-nahen Münchner Medizinischen Wochenschrift, mit märchenhaft, positiven Ergebnissen zu dieser Kupferchlorid-Diagnostik, die einen DFG-Gutachter misstrauisch machten. Dessen Forderung nach einer unabhängigen Prüfung wurde jedoch abgewiesen, da Rascher bereits ein Protegé Heinrich Himmlers geworden war. In aktuellen Untersuchungen kamen der Genetiker Benno Müller-Hill und Siegfried Bär unabhängig voneinander zu dem Ergebnis, dass es sich bei den Arbeiten Raschers um Wissenschaftsbetrug gehandelt haben muss. Den Nachweis sind die Anthroposophen schuldig geblieben. Die anthroposophische Bildschaffende Methode der Kupferchloridkristallisation lasse keine Rückschlüsse auf die Qualität der Produkte zu.[35]

In einer Untersuchung aus dem Jahr 1994 kam Holger Kirchmann zu dem Schluss, dass Steiners Anweisungen okkult und dogmatisch und überdies ungeeignet seien, zur Entwicklung einer alternativen und nachhaltigen Landwirtschaft beizutragen. Viele von Steiners Aussagen seien unbeweisbar, da sich aus seinen Beschreibungen keinerlei wissenschaftlich klare Hypothesen ableiten ließen: so könne man beispielsweise nur schwerlich beweisen, dass man in den so erzeugten Nahrungsmitteln „kosmische Kräfte“ nutzbar gemacht habe. Kirchmann machte geltend, dass eine wissenschaftliche Überprüfung der Methoden der biologisch-dynamischen Landwirtschaft nicht zu überzeugenden Ergebnissen geführt habe.[5]

Vorteile der biologisch-dynamischen Landwirtschaft gegenüber anderen Methoden des ökologischen Landbaus konnte keine wissenschaftliche Untersuchung feststellen. 2004 wies Linda Chalker-Scott, Garten- und Landschaftsarchitektin an der Washington State University, in einem Aufsatz zur biologisch-dynamischen Landwirtschaft darauf hin, dass in vielen Forschungsartikeln, in denen die biologisch-dynamische mit der konventionellen Landwirtschaft verglichen wird, nicht zwischen Praktiken bzw. Präparaten der biologisch-dynamischen und der ökologischen Landwirtschaft unterschieden werde. „Biodynamic“ (biologisch-dynamisch) solle nicht synonym mit „organic“ (also ökologisch i. S. v. ökologische Landwirtschaft) gebraucht werden. Chalker-Scotts Fazit lautet: „Die wissenschaftliche Überprüfung biologisch-dynamischer Präparate ist nur begrenzt möglich. Es gibt keinerlei Hinweise darauf, dass die Zusetzung dieser Präparate die Pflanzen- oder Bodenqualität in ökologisch bebauten Gebieten verbessert.“[3] Steiners Methoden wurden nicht durch wissenschaftliche Methodik entwickelt, sondern durch von ihm praktiziertes Meditieren und Hellsehen. Seine spiritualistischen Methoden müssten nicht erst durch traditionelle, wissenschaftliche Tests bestätigt werden, weil sie „wahr und korrekt“ seien, so Steiner. Aufgrund seiner Ablehnung der wissenschaftlichen Objektivität zugunsten seines subjektiven, mystischen Ansatzes, können viele von Steiners biodynamischen Empfehlungen weder getestet noch nach traditionellen Methoden validiert werden. In der Praxis bedeute dies, dass jede Wirkung, die einem biodynamischen Wirtschaften zugeschrieben wird, nicht auf Tatsachen beruht, sondern eine Frage des Glaubens ist. Steiner habe zwar gewusst, dass er für den landwirtschaftlichen Kurs nicht die nötige Expertise besaß, habe jedoch den Erwartungen nachgegeben, als Hellseher alles wissen zu müssen.[34]

Forschungsarbeiten des Schweizer Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FIBL) über mehr als 20 Jahre geben an, dass bei Anwendung biologisch-dynamischer ebenso wie organisch-biologischer Landwirtschaft die Fruchtbarkeit des Bodens signifikant höher war als in der Vergleichsgruppe mit konventioneller Landwirtschaft. Allerdings fielen Erträge im Durchschnitt auch um 20 % ab.[36] Bei den wesentlichen Parametern wie Biomasse der Regenwürmer, Anzahl der Beikräuterarten oder Anzahl der Laufkäferarten lagen die biologisch-dynamisch gepflegten Versuchsflächen meistens vor den organisch-biologisch und konventionell bewirtschafteten. Diese Auswertung ist als DOK-Versuch (dynamisch, organisch, konventionell) bekannt.[37] In Untersuchungen des der Anthroposophie nahestehenden Darmstädter Instituts für Biologisch-Dynamische Forschung stiegen die Artenvielfalt, die Menge von Mikroorganismen und der Humusgehalt von bisher konventionell bewirtschafteten Böden schon nach einigen Jahren biologisch-dynamischen Anbaus signifikant an.[38]

Nahestehende Konzepte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Steiners über Nacht in Breslau spontan niedergeschriebene Vortragsideen und Konzepte von einer spirituell reformierten Landwirtschaft weisen frappierende Ähnlichkeiten und Übereinstimmungen mit den Ideen auf, die der deutsche Agrarwissenschaftler Richard Krzymowski 1919 in seiner Philosophie der Landwirtschaftslehre[39] entworfen und veröffentlicht hat. Richard Krzymowski lehrte 1924 zufälligerweise in Breslau, also in unmittelbarer Nähe zu Koberwitz, wo Steiner 1924 seinen Landwirtschaftlichen Kurs hielt. Auch Krzymowski sprach sich gegen die Mineraltheorie aus und forderte in der Tradition des idealistischen Denkens, Spekulation müsse mit „Erfahrung“ und „experimenteller Forschung“ verknüpft werden.[40]

Die zentralen Gegenstandsbereiche in Steiners landwirtschaftlichen Betrachtungen waren kein Neuland. Sie wurden schon seit den 1860er Jahren unter Verfechtern eines biologischen Landbaus diskutiert, deren Ergebnisse und Antworten die Anthroposophie lediglich aufgriff. In irritierender Geschichtsvergessenheit beginnt für die Anthroposophen die Geschichte des gesamten ökologischen Landbaus erst mit Steiner in den 1920er Jahren. Gunter Vogt konnte jedoch in seinem Werk Entstehung und Entwicklung des ökologischen Landbaus im deutschsprachigen Raum aufzeigen, wie die biologisch-dynamische Landwirtschaft aus dem Pool einer landwirtschaftlichen Alternativbewegung heraus entstand. Vogt wies massive Übereinstimmungen mit wenig älteren und zeitgleichen Vorstellungen nach. Sämtliche Debatten, die sich wie bei Steiner, um die Düngerfrage drehten, gehörten seit der Vorkriegszeit zu den Gemeinplätzen in den Diskussionen zwischen alternativen Landwirten. Deren Forderung, die Landwirtschaft „mit Pflug und Buch“ zu revolutionieren, die auch der Pionier des natürlichen Landbaus, Ewald Könemann (1899–1976), vertrat, könnte auch ein Leitmotiv von Steiners Bauern sein.[41]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • H. Kirchmann: Biological Dynamic Farming - an Occult Form of Alternative Agriculture? In: Journal of Agricultural and Environmental Ethics (1994) 7: 173-187.
  • Forschungsring/ Universität Kassel- Witzenhausen (Hrsg.): Biologisch-dynamische Landwirtschaft in der Forschung, Verlag Lebendige Erde 2001, ISBN 3-921536-62-6
  • Herbert H. Koepf, Wolfgang Schaumann und M. Haccius: Biologisch-Dynamische Landwirtschaft, Verlag Eugen Ulmer 1996, ISBN 3-8001-3075-0
  • Herbert H. Koepf: Biologisch-Dynamische Forschung. Methoden und Ergebnisse, Freies Geistesleben 1997, ISBN 3-7725-1664-5
  • Herbert H. Koepf und Bodo von Plato: Die biologisch-dynamische Wirtschaftsweise im 20. Jahrhundert. Die Entwicklungsgeschichte der biologisch-dynamischen Landwirtschaft. Verlag am Goetheanun, Dornach 2001 ISBN 3-7235-1122-8
  • F. Leiber, N. Fuchs und H. Spiess: Biodynamic dynamic agriculture today In: Kristiansen, Taji, Reganold: Organic Farming: a global Perspective, CSIRO Publishing, 2006. ISBN 0-8014-4524-8
  • Hugo Erbe: Präparate zur Förderung des elementarischen Lebens im biologisch-dynamischen Land- und Gartenbau. Lohengrin-Verlag, Tellingstedt 2003.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Links aus dem Umfeld des biologisch-dynamischen Landbaus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Forschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Uwe Werner: Anthroposophen in der Zeit des Nationalsozialismus (1933-1945), Oldenbourg, München 1999, S. 82.
  2. Jamie Goode: The science of wine: from vine to glass. University of California Press, 1. März 2006, ISBN 978-0-520-24800-7.
  3. a b Linda Chalker-Scott: The Myth of Biodynamic Agriculture. In: Master Gardener Magazine. 2004.
  4. D. Smith: On Fertile Ground? Objections to Biodynamics. In: The World of Fine Wine. Nr. 12, 2006, S. 108–113.
  5. a b Holger Kirchmann: Biological dynamic farming--an occult form of alternative agriculture?. In: J. Agric. Environ. Ethics. 7, Nr. 2, 1994, S. 173–187. doi:10.1007/BF02349036.
  6. Paull, John (2016) Organics Olympiad 2016: Global Indices of Leadership in Organic Agriculture, Journal of Social and Development Sciences. 7(2):79-87
  7. Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft Zahlen, Daten, Fakten, Die Bio-Branche 2016, Seite 5
  8. Helmut Zander: Anthroposophie in Deutschland. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2007. S. 1579.
  9. Helmut Zander: Anthroposophie in Deutschland. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2007. S. 1581f.
  10. Miriam Gebhardt: Rudolf Steiner. Ein moderner Prophet. DVA, München 2011, S. 310.
  11. Helmut Zander: Anthroposophie in Deutschland. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2007. S. 1582
  12. a b Miriam Gebhardt: Rudolf Steiner. Ein moderner Prophet. DVA, München 2011. S. 334f.
  13. Helmut Zander: Anthroposophie in Deutschland. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2007. S. 1582ff.
  14. Miriam Gebhardt: Rudolf Steiner. Ein moderner Prophet. DVA, München 2011, S. 310.
  15. Helmut Zander: Anthroposophie in Deutschland. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2007. S. 1579 und S. 1585f.
  16. Helmut Zander: Anthroposophie in Deutschland. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2007. S. 1588f.
  17. Helmut Zander: Anthroposophie in Deutschland. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2007. S. 1599.
  18. Helmut Zander: Anthroposophie in Deutschland. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2007. S. 1586f.
  19. Miriam Gebhardt: Rudolf Steiner. Ein moderner Prophet. DVA, München 2011, S. 316.
  20. Miriam Gebhardt: Rudolf Steiner. Ein moderner Prophet. DVA, München 2011, S. 335.
  21. Christoph Kopke und Wolfgang Jacobeit: Die Biologisch-dynamische Wirtschaftsweise im KZ. Die Güter der "Deutschen Versuchsanstalt für Ernährung und Verpflegung" der SS 1939 bis 1945. (= Gesellschaft, Geschichte, Gegenwart. Band 13). Trafo Verlag, Berlin 1999, ISBN 3-89626-128-2. S. 50ff, S. 62.
  22. Helmut Zander: Rudolf Steiner. Die Biographie. Piper, München 2011. S. 459.
  23. Uwe Werner: Anthroposophen in der Zeit des Nationalsozialismus (1933-1945), Oldenbourg, München 1999, S. 86f.
  24. Miriam Gebhardt: Rudolf Steiner. Ein moderner Prophet. DVA, München 2011, S. 316.
  25. Miriam Gebhardt: Rudolf Steiner. Ein moderner Prophet. DVA, München 2011, S. 335.
  26. Uwe Werner: Anthroposophen in der Zeit des Nationalsozialismus (1933-1945), Oldenbourg, München 1999, S. 87–90.
  27. a b Gunter Vogt: Entstehung und Entwicklung des ökologischen Landbaus im deutschsprachigen Raum. Bad Dürkheim 2000, S. 133–145.
  28. Helmut Zander: Okkultismus und Theosophie im Kaiserreich. In: Uwe Puschner/Walter Schmitz/Justus H. Ulbricht (Hrsg.), Handbuch zur „Völkischen Bewegung“ 1871–1918, München [u. a.] 1996, S. 248.
  29. Miriam Gebhardt: Rudolf Steiner. Ein moderner Prophet. DVA, München 2011, S. 317.
  30. Siegfried Bär: Hintergrund: Anthroposophie und biodynamische Landwirtschaft. Ein okkultes Denksystem. In: Laborjournal 12/2006.
  31. Wissenschaftliche Mitarbeiter am Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung der Christian-Albrechts-Universität Kiel [1]
  32. Peter Treue: Blut und Bohnen. Der Paradigmenwechsel im Künast-Ministerium ersetzt Wissenschaft durch Okkultismus. (Memento vom 17. April 2003 im Internet Archive) FAZ, Die Gegenwart 13. März 2002, Nr. 61, S. 12.
  33. Rinder, Hörner und Enthornung in Lebendige Erde. Abgerufen am 10. Juni 2016.
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