Biologischer Kreislauf

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Unter einem Biologischen Kreislauf versteht man den zyklischen Weg von (anorganischen) Substanzen durch Nahrungsketten und zurück zum Ausgangszustand über Exkretionen bzw. den Abbau der toten Organismen durch Destruenten. Im Gegensatz zu solchen Zyklen – wie etwa dem des Wasserkreislaufs – wird gefordert, dass die Substanz lebende Organismen als wesentlicher Bestandteil des Metabolismus durchläuft.

Werden biologische Kreisläufe unterbrochen oder umgeleitet, entsteht notwendigerweise vor dem Bruchpunkt eine Anhäufung von Zwischenprodukten, dahinter eine Depletion. Große biologische Kreisläufe, auch ökologische Kreisläufe genannt, leiden unter diversen menschlich verursachten Veränderungen, wie zum Beispiel die Eutrophierung von Gewässern durch ungeklärte Abwässer aus Wassertoiletten demonstriert. Exkremente von Landtieren im natürlichen Kreislauf werden üblicherweise naturunschädlich durch Mikroorganismen im Boden zersetzt und geraten nicht in den Wasserkreislauf.

Umgekehrt verursacht der zivilisatorisch in Form von Kohlendioxid freigesetzte Kohlenstoff, der dem Kohlenstoffkreislauf auf natürliche Art und Weise durch unterirdische Ablagerung über Jahrmillionen entzogen wurde, schwerwiegende Veränderungen in der gesamten Bio- und Erdatmosphäre, nämlich in Form der Globalen Erwärmung.

In vielen Naturvölkern herrscht die Überzeugung, dass man der Natur zurückgeben muss, was man ihr genommen hat - d. h. dass man die natürlichen Kreisläufe "am Leben" erhält.

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