Biosicherheit

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Mit Biosicherheit wird laut den Centers for Disease Control and Prevention die Disziplin bezeichnet, die sich mit der sicheren Handhabung und Eindämmung von infektiösen Mikroorganismen und gefährlichen biologischen (auch gentechnischen) Materialien beschäftigt.[1] Die WHO zählt zur Biosicherheit die Eindämmungsprinzipien, Technologien und Praktiken, die den Kontakt mit Pathogenen und Giften sowie deren Freisetzung verhindern sollen.[2]

Mögliche Unfälle in diesem Bereich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In einem Labor zur Herstellung von biologischen Kampfstoffen in Swerdlowsk wurden im März 1979 durch einen Handhabungsfehler pulverförmige Milzbrand-Sporen in die Umgebung freigesetzt, was über 100 Personen das Leben kostete[3].

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Diane O. Fleming, Debra Long Hunt: Biological safety: principles and practices. ASM Press, 4. Auflage, 2006. ISBN 1555813399

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Biosafety vs. Biosecurity: What is the Difference?. 28. Juni 2009. (Memento vom 13. November 2009 im Internet Archive)
  2. Biosafety, Weltgesundheitsorganisation, 2010. (Memento des Originals vom 6. Oktober 2010 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.who.int
  3. Ken Alibek and Stephen Handelman: Biohazard: The chilling true story of the largest covert biological weapons program in the world - Told from inside by the man who ran it. 1999, Delta (2000), ISBN 0-385-33496-6.