Birgit Hesse

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Birgit Hesse (* 16. Februar 1975 in Elmshorn) ist eine deutsche Politikerin (SPD). Sie ist seit 2016 Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern und war dort von 2014 bis 2016 Ministerin für Arbeit, Gleichstellung und Soziales.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abitur 1994 an der Elsa-Brändström-Schule in Elmshorn, studierte Birgit Hesse Rechtswissenschaften an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und der Universiteit van Amsterdam. 1999 legte sie die Erste und nach dem Referendariat am Oberlandesgericht Celle 2001 die Zweite juristische Staatsprüfung ab. 2002 trat sie in den Dienst der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern ein. Daneben studierte sie von 2002 bis 2004 an der Polizei-Führungsakademie in Münster und war von 2003 bis 2004 Leiterin des Polizeireviers Wismar. Von 2004 bis 2005 fungierte Hesse als Verkehrsreferentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

Birgit Hesse ist verheiratet und hat ein Kind.

Partei und Abgeordnete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Birgit Hesse trat 2007 in die SPD ein.

Sie ist seit 2016 Mitglied des Landtages von Mecklenburg-Vorpommern. Bei der Landtagswahl 2016 wurde Birgit Hesse im Wahlkreis Nordwestmecklenburg I mit 38,5 % der Erststimmen direkt gewählt.

Öffentliche Ämter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im November 2005 wurde Birgit Hesse zur Beigeordneten und Zweiten Stellvertreterin des Landrats des Landkreises Nordwestmecklenburg gewählt. Bei der folgenden Landratswahl am 13. April 2008 setzte sie sich mit 65,0 % Prozent der Stimmen gegen den CDU-Kandidaten Ulrich Born durch und trat ihr Amt am 1. September 2008 an. Im Zuge der Kreisgebietsreform 2011 wurde der Landkreis um die zuvor kreisfreie Hansestadt Wismar erweitert. Bei der darauf folgenden Landratswahl wurde sie am 4. September 2011 mit 76,0 % der Stimmen gegen den CDU-Bewerber und Bürgermeister der Gemeinde Lüdersdorf Erhard Huzel in ihrem Amt bestätigt.

Am 14. Januar 2014 wurde Hesse als Nachfolgerin von Manuela Schwesig als Ministerin für Arbeit, Gleichstellung und Soziales in die von Erwin Sellering geführte Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern berufen. Nach der Landtagswahl 2016 wurde sie am 1. Novembember 2016 zur Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur ernannt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]