Birseck

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Birseck (Begriffsklärung) aufgeführt.
Blick über Pfeffingen und das Birseck
Schloss Birseck in der Ermitage von Arlesheim

Das Birseck ist ein geographisches Gebiet an der unteren Birs und umfasst im Schweizer Kanton Basel-Landschaft die fünf Gemeinden Arlesheim, Münchenstein, Reinach, Aesch und Pfeffingen sowie das zum Kanton Solothurn zugehörige Dornach.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Klus von Angenstein beginnt eine der grössten Tallandschaften Europas, die Oberrheinische Tiefebene. Das Birseck ist der oberste Teil derselben, welche sich von Aesch über 300 Kilometer weit nordwärts bis in die Gegend von Frankfurt am Main erstreckt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Birseck vor den Toren der Stadt Basel war Teil des Fürstbistumes Basel. Zwar geriet es unter den Einfluss der Basler Reformation, unterlag aber aufgrund des Badener Vertrags von 1585 anlässlich der Gegenreformation dem Fürstbistum. Die Landvogtei Birseck war nicht identisch mit der geographischen Bezeichnung (siehe Anschluss des Birseck an Basel). Der Wiener Kongress beschloss 1815 die Zuweisung seiner Gebiete an Bern und an Basel. Daher ist die Bevölkerung, im Gegensatz zum übrigen Kanton Basel-Landschaft, überwiegend römisch-katholisch.

Das Birseck ist auch durch seine vielen Burgen, Schlösser und Ruinen bekannt. Die bekanntesten sind:

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]