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Birstein

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Wappen Deutschlandkarte
Birstein
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Birstein hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 50° 21′ N, 9° 19′ OKoordinaten: 50° 21′ N, 9° 19′ O
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Darmstadt
Landkreis: Main-Kinzig-Kreis
Höhe: 286 m ü. NHN
Fläche: 86,61 km²
Einwohner: 6094 (31. Dez. 2024)[1]
Bevölkerungsdichte: 70 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 63633, 63699
Vorwahlen: 06054, 06668
Kfz-Kennzeichen: MKK, HU, GN, SLÜ
Gemeindeschlüssel: 06 4 35 004
Gemeindegliederung: 16 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Carl-Lomb-Str. 1
63633 Birstein
Website: www.birstein.de
Bürgermeister: Fabian Fehl (SPD)
Lage der Gemeinde Birstein im Main-Kinzig-Kreis
KarteNiederdorfeldenSchöneck (Hessen)NidderauMaintalHanauGroßkrotzenburgRodenbach (bei Hanau)ErlenseeBruchköbelHammersbachNeuberg (Hessen)Ronneburg (Hessen)LangenselboldHasselrothFreigericht (Hessen)GründauGelnhausenLinsengericht (Hessen)BiebergemündFlörsbachtalJossgrundBad OrbWächtersbachBrachttalSchlüchternBirsteinSinntalBad Soden-SalmünsterGutsbezirk SpessartSteinau an der StraßeSteinau an der StraßeBad Soden-SalmünsterBad Soden-SalmünsterGutsbezirk SpessartBayernLandkreis OffenbachOffenbach am MainFrankfurt am MainLandkreis FuldaVogelsbergkreisLandkreis GießenWetteraukreisHochtaunuskreis
Karte

Birstein ist eine Gemeinde am südlichen Fuß des Vogelsbergs und am nordöstlichen Rand des Main-Kinzig-Kreises im südöstlichen Hessen.

Blick auf die Kerngemeinde Birstein vom Neubaugebiet

Geografische Lage

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Birstein liegt am Südrand des Vogelsbergs, 13 km vom Kinzigtal entfernt und an dieses durch die B276 angebunden.

Die Gemeinde ist Teil des Main-Kinzig-Kreises, des Regierungsbezirkes Darmstadt und des Landes Hessen (Bundesrepublik Deutschland).

Die Kerngemeinde Birstein liegt bei 283 m über NHN. Der höchste Ortsteil der Gemeinde Birstein ist Völzberg mit 472 m über NHN und der topographisch höchste Punkt der gesamten Gemeindegemarkung ist das Völzberger Köpfchen mit 570,7 m über NHN.

Viele Gewässer entspringen in der Gemarkung und durchziehen sie:

  • Der Reichenbach mit seinen Zuflüssen Riedbach und Sotzbach entwässert über die Bracht in die Kinzig und weiter über den Main in den Rhein.
  • Ebenso fließt die westlich des Völzberger Köpfchens entspringende Salz, der Kinzig, dem Main und dem Rhein zu.
  • Während die am Osthang des Völzberger Köpfchens entspringende Lüder über die Fulda der Weser zufließt.

Nachbargemeinden

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Birstein grenzt im Norden an die Gemeinde Grebenhain (Vogelsbergkreis), im Osten an die Gemeinde Freiensteinau (Vogelsbergkreis) und die Stadt Steinau an der Straße, im Süden an die Stadt Bad Soden-Salmünster und die Gemeinde Brachttal sowie im Westen an die Gemeinde Kefenrod und die Stadt Gedern (beide Wetteraukreis).

Grebenhain
Kefenrod, Gedern Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Freiensteinau, Steinau an der Straße
Bad Soden-Salmünster

Gemeindegliederung

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Die Gemeinde besteht aus den 16 Ortsteilen Birstein, Bösgesäß, Böß-Gesäß, Fischborn, Hettersroth, Illnhausen, Kirchbracht, Lichenroth, Mauswinkel, Oberreichenbach, Obersotzbach, Unterreichenbach, Untersotzbach, Völzberg, Wettges und Wüstwillenroth.

Die Trennung von Bösgesäß (Bösgesäß I, umgangssprachlich „Preußisch-Bösgesäß“) und Bös-Gesäß (Bösgesäß II, umgangssprachlich „Hessisch-Bösgesäß“) ist schon für das ausgehende Mittelalter nachgewiesen. Damals wurde die durch den Ort fließende Bracht als Grenze zwischen den isenburgischen Gerichten Reichenbach und Wolferborn festgelegt. Die beiden Ortsteile liegen etwa 100 Meter auseinander.

Zum Ortsteil Hettersroth gehören noch die kleinen Wohnplätze Höfen, Birkenstöcke und Loosemühle. Aufgrund ihrer geringen Größe werden diese offiziell meist nicht explizit genannt.

Zur Kerngemeinde Birstein gehören noch die inoffiziellen Ortsteile Unterberg und Oberberg.

Der Vogelsberger Dom, Unterreichenbach

Das „castrum birsenstein“ (birsen = birschen, mit Spürhunden jagen) wurde 1279 erstmals urkundlich erwähnt. Die Herrschaft Birstein war fuldischer Besitz, hervorgegangen aus dem fuldischen Zent Reichenbach, und war zunächst an die Herren von Büdingen als Lehen gegangen. Von diesen hatten es die Herren von Trimberg geerbt, und im Jahre 1279 belehnte Fürstabt Bertho IV. Heinrich von Weilnau und dessen Frau Lukardis von Trimberg gemeinsam mit diesem Erbe ihrer Familie, dem „castrum birsenstein et Advochatiam in Richenbach“.

Graf Heinrich II. von Weilnau verlegte 1326 seinen Wohnsitz nach Birstein. Die Weilnauer Herrschaft in Birstein dauerte allerdings nicht lange. Bereits 1332 erwarb Heinrich II. von Ysenburg durch Heirat die Hälfte der Burg und Herrschaft Birstein, und 1438 ging der gesamte Rest, soweit er nicht bereits an die Herren von Stockheim oder die von Reifenberg gefallen oder verpfändet war, an Diether I. von Ysenburg, wiederum als fuldisches Lehen.

1552 ließ Graf Reinhard von Isenburg die Burg Birstein „zu einem Schloss ausbauen“, die seine Residenz wurde. Im Schloss wurde auch eine Kapelle eingerichtet. Eine wechselvolle Geschichte erlebte Birstein und die Isenburger Herrschaft während des Dreißigjährigen Krieges, mit einer Vertreibung 1635 und Rückkehr 1644[2]. In den Jahren 1684 und 1744 gab es in Birstein zwei Brandkatastrophen und am 27. Juni im Jahr 1767 ein großes Unwetter mit Hagel und Sturm. Aufgrund dieses letzteren Ereignisses verordnete Fürst Wolfgang Ernst II. von Isenburg jährlich am 27. Juni einen „Hageltag mit Arbeitsruhe und Gottesdienst“. Der Hageltag wurde in Birstein bis nach dem II. Weltkrieg gefeiert[2]. 1744 wurde Graf Wolfgang Ernst I. von Isenburg-Birstein, durch Kaiser Karl VII. in den Reichsfürstenstand erhoben. Sein Nachfolger Fürst Wolfgang Ernst II. nahm in den Jahren 1764–1768 einen umfassenden Ausbau des Schlosses zur heutigen Gestalt vor. In der Napoleonischen Zeit (1806–1815) war das Fürstentum Birstein Mitglied des Rheinbundes. 1815 kam das Fürstentum zu Österreich und 1816, aufgeteilt, zum Großherzogtum Hessen, zum Kurfürstentum Hessen. 1840 veranlasst Prinzessin Crescentia von Isenburg den Bau einer katholischen Kapelle, die 1912–1914 durch die heutige Kirche ersetzt wird[2].

Hessische Gebietsreform (1970–1977) Zum 1. Februar 1971 fusionierten die bis dahin selbständigen Gemeinden Birstein, Bösgesäß, Fischborn und Kirchbracht im Zuge der Gebietsreform in Hessen freiwillig zur erweiterten Gemeinde Birstein.[3] Am 1. März 1971 kamen Hettersroth und Oberreichenbach hinzu.[4] Böß-Gesäß und Illnhausen folgten am 31. Dezember 1971.[5] Obersotzbach, Unterreichenbach und Untersotzbach wurden am 1. April 1972 aufgenommen. Die Reihe der Eingemeindungen wurde mit der Eingliederung der damaligen Gemeinde Oberland kraft Landesgesetz am 1. Juli 1974 abgeschlossen.[6][7] Die ehemals selbstständigen Gemeinden von Oberland, Lichenroth, Mauswinkel, Völzberg, Wettges und Wüstwillenroth wurden Ortsteile von Birstein. Für das Gebiet jeder der früher selbstständigen 16 Gemeinden, die sich in der Gemeinde Birstein zusammengeschlossen haben, wurden je ein Ortsbezirk mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung gebildet.[8]

Verwaltungsgeschichte im Überblick

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Die folgende Liste zeigt die Staaten und deren Verwaltungseinheiten,[Anm. 1] denen Birstein angehört(e):[9][10]

Einwohnerstruktur 2011

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Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Birstein 6317 Einwohner. Darunter waren 165 (2,6 %) Ausländer, von denen 92 aus dem EU-Ausland, 52 aus anderen europäischen Ländern und 21 aus anderen Staaten kamen.[11] (Bis zum Jahr 2020 erhöhte sich die Ausländerquote auf 5,6 %.[12]) Nach dem Lebensalter waren 1086 Einwohner unter 18 Jahren, 2526 zwischen 18 und 49, 1479 zwischen 50 und 64 und 1227 Einwohner waren älter.[13] Die Einwohner lebten in 2484 Haushalten. Davon waren 582 Singlehaushalte, 723 Paare ohne Kinder und 902 Paare mit Kindern, sowie 219 Alleinerziehende und 58 Wohngemeinschaften.[14] In 468 Haushalten lebten ausschließlich Senioren und in 1611 Haushaltungen lebten keine Senioren.[13]

Einwohnerentwicklung

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 Quelle: Historisches Ortslexikon[9]

Birstein: Einwohnerzahlen von 1834 bis 2020
Jahr  Einwohner
1834
  
965
1840
  
1.015
1846
  
1.081
1852
  
1.114
1858
  
1.008
1864
  
974
1871
  
974
1875
  
1.041
1885
  
1.117
1895
  
1.065
1905
  
1.121
1910
  
1.111
1925
  
1.111
1939
  
1.042
1946
  
1.700
1950
  
1.784
1956
  
1.765
1961
  
1.732
1967
  
1.717
1970
  
1.704
1973
  
5.749
1975
  
5.740
1980
  
5.709
1985
  
5.840
1990
  
6.172
1995
  
6.406
2000
  
6.603
2005
  
6.588
2010
  
6.297
2011
  
6.317
2015
  
6.269
2020
  
6.191
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: [9]; Hessisches Statistisches Informationssystem[12]; Zensus 2011[11]
Nach 1970 einschließlich der im Zuge der Gebietsreform in Hessen eingegliederten Orte.

Die Bevölkerung der Gemeinde Birstein ist zu einem recht hohen Anteil evangelischer Konfession. Neben den fünf evangelischen Kirchen im Gemeindegebiet existieren eine katholische Kirche und weitere Glaubensgemeinschaften.

Juden und jüdische Gemeinden

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1649 wird in Birstein ein erster Jude erwähnt, 1660 in Lichenroth und 1694 in Kirchbracht. Seit 1674 existierte eine jüdische Gemeinde in Birstein und seit 1679 ein jüdischer Friedhof. 1853 lebten 99 Juden in Birstein, 60 in Fischborn und 95 in Lichenroth, entsprechend einem Fünftel der Bevölkerung[15]. Im Jahre 1925 machten Juden 10,4 % der Bevölkerung aus. In den ersten Jahren des Nationalsozialismus sah sich ein Großteil der Birsteiner Juden zur Auswanderung gezwungen. Schon vor 1933 hatten die meisten Juden die „Birsteiner Gemeinden verlassen und sind in deutsche Großstädte, nach Palästina, in die USA oder nach Großbritannien“[15] verzogen; 1937 wurde die jüdische Gemeinde aufgelöst. Mindestens 26 der in Birstein geborenen oder ansässigen Juden wurden in der Zeit des Nationalsozialismus ermordet[16], entsprechende Zahlen gelten auch für andere Ortsteile.

Zahlen zur Religionszugehörigkeit

• 1885: 883 evangelische (79,05 %), 130 katholische (= 11,64 %), 104 jüdische (= 9,31 %) Einwohner[9]
• 1961: 1173 evangelische (= 67,84 %), 523 katholische (= 30,20 %) Einwohner[9]
• 1987: 4774 evangelische (= 80,7 %), 824 katholische (= 13,9 %), 319 sonstige (= 5,4 %) Einwohner[17]
• 2011: 4477 evangelische (= 70,9 %), 870 katholische (= 13,8 %), 970 sonstige (= 15,4 %) Einwohner[18]

Gemeindevertretung

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Die Kommunalwahl am 14. März 2021 lieferte folgendes Ergebnis,[19] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:[20][21][22]

Sitzverteilung in der Gemeindevertretung 2021
    
Insgesamt 25 Sitze
Parteien und Wählergemeinschaften %
2021
Sitze
2021
%
2016
Sitze
2016
%
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 38,6 10 27,3 7 33,5 9 36,9 9 34,7 11
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 21,0 5 23,9 6 28,7 7 34,3 9 33,6 10
FBG Freie Bürgergemeinschaft 33,6 8 38,4 9 27,5 7 28,8 7 25,3 8
ABB Aktive Bürger für Birstein 5,5 1
FDP Freie Demokratische Partei 6,8 2 6,4 2 4,8 1
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 4,1 1 6,5 2
gesamt 100,0 25 100,0 25 100,0 25 100,0 25 100,0 31
Wahlbeteiligung in % 59,2 55,5 55,5 49,6 59,4
Offizielles Wahlkampfporträt von Fabian Fehl 2019

Nach der hessischen Kommunalverfassung wird der Bürgermeister für eine sechsjährige Amtszeit gewählt, seit dem Jahr 1993 in einer Direktwahl, und ist Vorsitzender des Gemeindevorstands, dem in der Gemeinde Birstein neben dem Bürgermeister ehrenamtlich ein Erster Beigeordneter und zehn weitere Beigeordnete angehören.[23] Bürgermeister ist seit dem 1. April 2020 Fabian Fehl (SPD).[24] Er wurde als Nachfolger von Wolfgang Gottlieb, der nach vier Amtszeiten nicht wieder kandidiert hatte,[25] am 3. November 2019 in einer Stichwahl bei 61,9 Prozent Wahlbeteiligung mit 52,8 Prozent der Stimmen gewählt. Es folgte eine Wiederwahl im Oktober 2025.[26]

Amtszeiten der Bürgermeister[27]
  • 2020–2032 Fabian Fehl (SPD)[24]
  • 1996–2020 Wolfgang Gottlieb[25]
  • 1977–1996 Walter Kurzkurt (CDU) (1935–2011)[28]
  • 1971–1977 Erhard Erb[29]

Für alle Ortsteile und die Kerngemeinde besteht je ein Ortsbezirk mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach Maßgabe der §§ 81 und 82 HGO und des Kommunalwahlgesetzes in der jeweils gültigen Fassung.[8] Die Ortsbezirke sind durch die Gebiete der Ortsteile abgegrenzt. Die Ortsbeiräte bestehen aus drei bis fünf Mitgliedern. Deren Wahl erfolgt im Rahmen der Kommunalwahlen. Der Ortsbeirat wählt eines seiner Mitglieder zum Ortsvorsteher bzw. zur Ortsvorsteherin. Zur Zusammensetzung siehe die jeweiligen Stadtteile.

Ortsbeirat Ortsteil Birstein

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Der Ortsbeirat besteht aus fünf Mitgliedern. Bei den Kommunalwahlen in Hessen 2021 betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 47,0 %. Dabei wurden gewählt: drei Mitglieder der „Freien Bürgergemainschaft“ (FBG), zwei Mitglieder der SPD.[30] Der Ortsbeirat wählte Peter Blumöhr (FBG) zum Ortsvorsteher.[31]

Wappen Birstein

Am 8. März 1979 wurde der Gemeinde Birstein vom Hessischen Innenministerium das Wappen genehmigt. Die Blasonierung lautet: „In Silber zwei schwarze Balken, belegt mit einem blauen schräglinks laufenden Wellenbalken und rechts oben mit einem Mühlrad in verwechselten Farben mit 16 Schaufeln“.[32]

Die zwei schwarzen Balken erinnern an die Isenburgische Geschichte der Region. Der blaue Wellenbalken ist ein Symbol des Wasserreichtums der Gemeinde, die aus 16 Ortsteilen besteht, entsprechend den 16 Schaufeln des Wasserrades.

Infrastruktur und Wirtschaft

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Verkehrsanbindung

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Birstein ist an das Autobahnnetz über die Bundesstraße 276, die zur Anschlussstelle Bad Orb/Wächtersbach der A 66 führt, angebunden.

Vom Bahnhof Wächtersbach aus besteht Anschluss an die Bahnstrecke Frankfurt–Fulda. Der Bahnhof ist behindertengerecht ausgebaut. Der Regional-Express Fulda–Frankfurt (RE 50) verkehrt im Stundentakt, hinzu kommt die Regionalbahn Wächtersbach–Frankfurt (RB 51).

Es besteht Anschluss an das Radwegenetz Hessen über den Vogelsberger Südbahnradweg, welcher durch Birstein führt. Auf diesem verkehrte bis 1967 die heute stillgelegte Vogelsberger Südbahn. Entlang des Radwegs wurden etliche Rastplätze mit Informationstafeln eingerichtet. Pedelecs können an mehreren kostenlosen Ladestationen wiederaufgeladen werden. Ein paar der Ladestationen sind auf der Website der Kreiswerke Main-Kinzig veröffentlicht. Viele weitere Ladestationen sind auf den Karten der Website GoingElectric.de zu finden.

Öffentlicher Nahverkehr

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Die Buslinien MKK-71 und MKK-72 der Kreiswerke Main-Kinzig GmbH stellen eine stündliche Verbindung über die Orte Wächtersbach–Schlierbach–Neuenschmidten–Birstein dar. Es gilt der Tarif des Rhein-Main-Verkehrsverbundes.

Freiwillige Feuerwehr

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In allen Ortsteilen der Großgemeinde Birstein gibt es Freiwillige Feuerwehren. Einzelne, kleinere Ortsteile wie Kirchbracht, Mauswinkel und Illnhausen, haben ihre diesbezügliche Aktivitäten zusammengeführt[33]. Die Zusammenarbeit der einzelnen Wehren erfolgt über die Gemeindeverwaltung und den Gemeindebrandinspektor.

Die Freiwillige Feuerwehr Birstein (Kernort) ist 1883 gegründet worden, 1969 folgte die Gründung der Jugendfeuerwehr Birstein. Die Stärke der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr beträgt derzeit 33 Kameraden und die der Jugendfeuerwehr auf 9 Personen. Die ebenfalls vorhandene Kinderfeuerwehr Birstein zählt 22 Kinder[34][35].

Die Einsatz- und Gefahrenschwerpunkte der Feuerwehr Birstein sind:

  • Schloss Birstein,
  • Behindertenwohnanlagen,
  • Alten- und Pflegeheime,
  • Sägewerk.

Birstein verfügt sowohl in der Kerngemeinde als auch in den Ortsteilen über Kindergärten:

  • Kindertagesstätte Villa Kunterbunt mit Naturgruppe Im Schneckenwäldchen in Birstein, mit 85 Plätzen in drei Kindergruppen und einer Krippengruppe, betreut durch 10 Erzieherinnen.
  • Kindertagesstätte Krabbelstube Löwenzahn in Birstein, mit 24 Plätzen
  • Kindergarten Pusteblume in Birstein, mit 70 Plätzen
  • Kindergarten Im Zauberwald in Birstein - Kirchbracht, mit 70 Plätzen für Kinder ab drei Jahren.
  • Kindergarten Zwergenstübchen in Birstein-Lichenroth, mit 20 Plätzen für Kinder ab zwei Jahren.
  • Der Naturkindergarten Lämmerschlupp in Birstein-Kirchbracht ist eine Kinderbetreuung von freien Trägern. Er bietet Platz für 20 Kinder ab zwei Jahren.

Die Grundschule am Hasenwäldchen hat seinen Einzugsbereich: in der Großgemeinde Birstein und in Teilen von Brachttal und Bad Soden-Salmünster.

Weiterführende Schulen

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In der Gemeinde gibt es die Haupt- und Realschule Birstein. Darüber hinaus ist Birstein an die Friedrich-August-Genth-Schule (kooperative Gesamtschule) in Wächtersbach, das Grimmelshausen-Gymnasium in Gelnhausen und die Henry-Harnischfeger-Schule (integrierte Gesamtschule) in Bad Soden-Salmünster angebunden.

Dutzende von eingetragenen Vereinen in Birstein beleuchten das lebhafte Vereinswesen der Gemeinde und der Ortsteile.

Veranstaltungen

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  • Birsteiner Festspiele

Der seit 2010 aktive Verein Wilde Kultur Birstein e.V. organisiert Freilichttheater und Musicals. Die Themen der Stücke kreisen schwerpunktmäßig um lokale Ereignisse und Personen. Aufgeführt wurden unter Anderen: „Der Raub des Seraphinenordens“ (2011/2012), „Der wilde Grimm“ (2016/2017).

  • Birsteiner Markt

Alljährlich „am ersten Wochenende im September findet der traditionelle Birsteiner Markt statt“[36]. Er wird begleitet von einem Umzug mit geschmückten Festwagen und findet seinen Abschluss mit einem Höhenfeuerwerk.

Freizeit und Sport

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Viele Sportvereine prägen das Freizeitverhalten der Kommune. Unter ihnen sind[37]

  • Angelverein Eisvogel e. V., von 1966
  • Volleyball-Gemeinschaft Birstein e. V., von 1976
  • Dart-Club Hotzenplotz, von 1983
  • Tennisclub Blau Weiß e. V. von 1968
  • SKC Sotzbach e. V., von 1986
  • Schach-Club Sotzbach, von 1981
  • SV Birstein, 1920 e. V.
  • Tischtennisverein der KSG Unterreichenbach, von 1966.

Sporteinrichtungen

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Sporteinrichtungen sind in allen Ortsteilen zu finden, so z. B.:

  • Zwei Allwettertennisplätze und zwei Sandplätze bietet der Tennisclub Blau Weiß e. V.,
  • Freizeitbad Birstein,
  • Viele Sport- und Bolzplätze gibt es in den einzelnen Ortsteilen,
  • Im Restaurant "Zum Alten Hofhaus" gibt es Kegelbahnen.

Eine Reihe von Wander- und Radwegen sind um Birstein herum ausgewiesen, darunter:

  • Der Vulkanring Vogelsberg, ein 125 km langer Wanderweg, der den Vogelsberg umrundet.
  • Teich an der Salz – Dorfbrunnen Lichenroth Runde (5,3 km).
  • Kleiner Löhren – Kleiner Hohberg Runde von Unterreichenbach, verbindet Unter- mit Oberreichenbach und Fischborn (13,2 km).
  • Alter Wasserturm Runde von Mauswinkel (9,3 km)[38].
  • Vogelsberger Südbahnradweg (33 km).

Sehenswürdigkeiten

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Blick auf das Schloss Birstein aus dem Neubaugebiet
  • Schloss Birstein, seit 1517 Sitz des Grafen- und Fürstenhauses Isenburg, einem der ältesten Adelsgeschlechtern Europas.
  • alter Ortskern von Birstein (Kirchgasse, Schlossstraße, Schulweg, Lauterbacher Straße), u. a. mit der ehemaligen Lateinschule (erbaut 1692), dem ehemaligen Amtsgericht (erbaut 1903) und dem ehemaligen Rathaus.
  • evangelisches Pfarrhaus (erbaut 1556).
  • evangelische Kirche Birstein (erbaut 1914) nebst Begräbnisstätte des Fürstenhauses Isenburg[39].
  • evangelische Kirche Birstein-Unterreichenbach (erbaut 1748), auch „Vogelsberger Dom“ genannt.
  • katholische Kirche Mariae Heimsuchung, Birstein (erbaut 1914).
  • Sotzbacher Feuerwehrscheune, das einzige Feuerwehrmuseum seiner Art im Main-Kinzig-Kreis.
  • Naturlehrpfad „Graf-Dietrich-Weiher“ in Birstein-Fischborn, der den Besuchern die Flora und Fauna des 1980 gegründeten Naturschutzgebiets rund um den Graf-Dietrich-Weiher näherbringt.
  • Lehrpfad „Der Weg des Wassers“ in Birstein-Fischborn, welche den Weg des Trinkwassers aus dem Vogelsberg nach Frankfurt am Main rekonstruiert.
  • Durch das Stadtgebiet verläuft der BahnRadweg Hessen. Auf ehemaligen Bahntrassen führt er ca. 250 km durch Vogelsberg, Wetterau, das Schlitzerland, den Landkreis Hersfeld-Rotenburg, das grenznahe Thüringen, die Rhön, Fulda und durch Teile des Kinzigtals.
  • Lokomotiv-Denkmal der letzten verbliebenen Diesellok VL13, welche bis 1967 auf der Vogelsberger Südbahn zwischen Wächtersbach, Birstein und Hartmannshain verkehrte.
Anton-Praetorius-Weg in Birstein

Persönlichkeiten

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Töchter und Söhne der Gemeinde

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Mit der Gemeinde verbundene Persönlichkeiten

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  • Anton Praetorius (1560–1613), reformierter Theologe, wirkte von 1596 bis 1598 als Hofprediger in Birstein
  • Friedrich Karl von Buri (1702–1767), Jurist und Diplomat, Hof-, regierungs- und Konsistorialrat in Birstein
  • Friedrich von Oer (1842–1896), Oberer Kämmerer des Fürsten Ysenburg.
  • Siegfried Theimer (1926–2004), Industrieller, wirkte im Ortsteil Obersotzbach als Produzent in der grafischen Industrie.[40] Seit 1991 Träger des Bundesverdienstkreuzes.[41]
Commons: Birstein – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Birstein – Reiseführer

Anmerkungen und Einzelnachweise

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Anmerkungen

  1. Bis zur Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung waren die Ämter und frühen Gerichte sowohl Gericht als auch Verwaltungsorgan.
  2. 1822: Trennung zwischen Justiz (Justizamt Birstein) und Verwaltung.
  3. Pächter die den Pachtzins bezahlen.

Einzelnachweise

  1. Hessisches Statistisches Landesamt: Bevölkerung in Hessen am 31.12.2024 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2022) (Hilfe dazu).
  2. a b c https://fbg-birstein.de/gemeindegeschichte/#
  3. Gemeindegebietsreform: Zusammenschlüssen und Eingliederungen von Gemeinden vom 20. Januar 1971. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1971 Nr. 6, S. 248, Punkt 328, Abs. 48 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 6,2 MB]).
  4. Gemeindegebietsreform: Zusammenschlüssen und Eingliederungen von Gemeinden vom 3. März 1971. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1971 Nr. 12, S. 474, Punkt 535, Abs. 1 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 6,0 MB]).
  5. Gemeindegebietsreform in Hessen; Zusammenschlüssen und Eingliederungen von Gemeinden vom 21. Dezember 1971. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1972 Nr. 3, S. 84, Punkt 93 Abs. 39 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 6,0 MB]).
  6. Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Gelnhausen, Hanau und Schlüchtern und der Stadt Hanau sowie die Rückkreisung der Städte Fulda, Hanau und Marburg (Lahn) betreffende Fragen (GVBl. 330–26) vom 12. März 1974. In: Der Hessische Minister des Innern (Hrsg.): Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1974 Nr. 9, S. 149, § 7 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 3,0 MB]).
  7. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 362–363 (Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder [PDF; 41,1 MB]).
  8. a b Hauptsatzung. (PDF; 49 kB) § 4. In: Webauftritt. Gemeinde Birstein, abgerufen im Oktober 2020.
  9. a b c d e Birstein, Main-Kinzig-Kreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 16. Oktober 2019). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  10. Michael Rademacher: Land Hessen. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
  11. a b Bevölkerung nach Staatsangehörigkeit (Gruppen): Birstein. In: Zensus 2011. Statistisches Bundesamt, abgerufen im Januar 2024.
  12. a b Hessisches Statistisches Informationssystem (Hesis) In: Statistik.Hessen.
  13. a b Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen. (PDF; 1,8 MB) In: Zensus 2011. Hessisches Statistisches Landesamt, S. 24 und 78, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 11. Juli 2021;.
  14. Haushalte nach Familien: Birstein. In: Zensus 2011. Statistisches Bundesamt, abgerufen im Januar 2024.
  15. a b „Das Unheil kündigte sich vor 1933 an – Geschichtsverein Birstein befasst sich mit den „Juden im Amt Birstein““, Gelnhäuser Neue Zeitung, 6. November 2025
  16. Alemannia Judaica
  17. Ausgewählte Strukturdaten über die Bevölkerung am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden. (PDF; 1,8 MB) In: Zensus2011. Hessisches Statistisches Landesamt, S. 90, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 30. August 2021;.
  18. Bevölkerung nach Religionszugehörigkeit: Birstein. In: Zensus 2011. Statistisches Bundesamt, abgerufen im Januar 2024.
  19. Ergebnis der Gemeindewahl am 14. März 2021. Hessisches Statistisches Landesamt, abgerufen im April 2021.
  20. Ergebnis der Gemeindewahl am 6. März 2016. Hessisches Statistisches Landesamt, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen im April 2016.
  21. Ergebnis der Gemeindewahl am 27. März 2011. Hessisches Statistisches Landesamt, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen im April 2011.
  22. Ergebnis der Gemeindewahl am 26. März 2006. In: Webauftritt. Hessisches Statistisches Landesamt, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen im April 2006.
  23. Gremien: Gemeindevorstand
  24. a b Fuldainfo, 30. März 2020: Ausgeglichener und genehmigter Doppelhaushalt zum Amtsantritt in Birstein: „Landrat Thorsten Stolz überreicht dem Birsteiner Bürgermeister Wolfgang Gottlieb und seinem Nachfolger Fabian Fehl den von der Kommunalaufsicht genehmigten Doppelhaushalt der Gemeinde – pünktlich zum Amtsantritt am 1. April.“
  25. a b Kinzig News, 11. Juli 2019: Bürgermeister- und Gemeindeportait: Wolfgang Gottlieb (parteilos)
  26. hessenschau: Bürgermeisterwahl am 26. Oktober 2025 in Birstein
  27. Hessisches Statistisches Landesamt: Direktwahlen in Birstein (Memento vom 26. Januar 2021 im Internet Archive); Hinweis: für die Ansicht der archivierten Einzelergebnisse ggf. die Endung index.html aus der Webadresse löschen und diese dann neu laden - Votemanager: Wahltermine Gemeinde Birstein, seit 2001; Hinweis: Bürgermeisterwahlen vor 2013 sind nicht aufbereitet
  28. FR, August 2011: Trauer um Kurzkurt: „Neben 37 Jahren Kreispolitik in verschiedenen Funktionen amtierte Kurzkurt von 1977 bis 1996 knapp zwei Dekaden als Bürgermeister von Birstein.“
  29. Gemeinde Birstein: Die Entstehung der Großgemeinde: „der noch von der alten Gemeindevertretung auf 6 Jahre gewählte Bürgermeister Erhard Erb versah zwischenzeitlich die Amtsgeschäfte in der neuen Gemeinde Birstein als Staatsbeauftragter. … Als Wahltermin wurde der 15. März 1972 festgesetzt, einziger Kandidat war der seitherige 46-jährige Amtsinhaber Erhard Erb. In geheimer Wahl wurde er an diesem Abend … zum ersten Bürgermeister der neuen Großgemeinde gewählt. Einstimmig unterstützten alle Gemeindevertreter den Antrag an den Regierungspräsidenten, Erb für sechs Jahre im Amt zu bestätigen. Hintergrund dieses Antrages war das sogenannte Vorschaltgesetz, welches vorsah, daß vor Abschluss der Gebietsreform Bürgermeister nur bis zum 31. März 1973 zu wählen seien. Am 6. Juli 1972 wurde Erb im Rahmen einer Gemeindevertretersitzung … in sein Amt eingeführt und verpflichtet.“
  30. Ortsbeiratswahl Birstein. In: Votemanager. Gemeinde Birstein, abgerufen im Juni 2024.
  31. Ortsbeirat Birstein. In: Webauftritt. Gemeinde Birstein, abgerufen im Juni 2024.
  32. Wappen
  33. [„Starke Feuerwehr für drei Dörfer – KirchMausHausen: Feuerwehrvereine folgen dem Vorbild der Einsatzabteilung“, Gelnhäuser Neue Zeitung, 17. Januar 2026]
  34. Feuerwehr
  35. Kinderfeuerwehr
  36. Birsteiner Markt
  37. Sportvereine, aufgerufen am 9. Januar 2025
  38. Wandern
  39. Götz J. Pfeiffer: Rückbesinnung und Neubeginn. Die Fenster von Richard Schröder in der 1913/14 von Ernst Faust erbauten ev. Kirche zu Birstein. In: Mitteilungsblatt. Zentrum für Regionalgeschichte. 45. Jg. 2020, S. 50–54.
  40. Theimer. Abgerufen am 17. August 2022.
  41. Yumpu.com: Das sind offene Probleme in der Tschecho-Slowakei - Sudetenpost. Abgerufen am 17. August 2022.