Biss

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Biss einer Stockente

Der Biss bezeichnet den Vorgang des Beißens eines Lebewesens meist unter Verwendung seiner Zähne. Das Beißen ist eine zentrale Aufgabe des Kiefers. Auch das Verwenden von anderen Mundwerkzeugen, etwa von Mandibeln, wird oft als Biss bezeichnet. Außerdem werden durch das Beißen zugefügte Wundstellen oder Wundmale mit diesem Wort beschrieben.

Lebewesen beißen normalerweise, um mundgroße Portionen von Nahrung abzutrennen bzw. um Nahrung oder das Beutetier festzuhalten. Ebenso wird bei Abwehr- oder Angriffsverhalten zugebissen. Die Zähne werden ebenso zum Transport von Gegenständen, Jungtieren oder Beute verwendet. Auch kann in leichterer Form im Spielverhalten gebissen werden.

Bisse können einem anderen Lebewesen Verletzungen zufügen (zum Beispiel ein Hundebiss). Dabei können andere Lebewesen getötet oder vergiftet werden (etwa bei einem Schlangenbiss oder Spinnenbiss). Bei einer Bissverletzung können oft Krankheitserreger in die Wunde eindringen und Infektionen verursachen, wie etwa Tetanus, Tollwut oder Entzündungen. Ein trockener Biss ist ein Biss von Giftschlangen, bei denen kein Gift injiziert wird. Nagetiere nagen regelmäßig, um ihre Zähne zu schärfen.

Bissverletzungen, insbesondere Tierbissverletzungen beim Menschen sollten umgehend ärztlich untersucht werden. Trotz kleiner Hautverletzung können in der Tiefe schwere Infektionen und Schäden verborgen sein.

Biss als Synonym[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ausdruck Biss wird im Deutschen auch synonym für Durchsetzungsvermögen oder Stärke verwendet.

Etymologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das gemeingerm. Verb mhd. bīȥen, ahd. biȥ[ȥ]an („spalten, beißen“) gehört zu idg. bheid- „hauen, spalten“ (vgl. Beil).[1]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Das Herkunftswörterbuch (= Der Duden in zwölf Bänden. Band 7). 5. Auflage. Dudenverlag, Berlin 2014, S. 159. Siehe auch Friedrich Kluge: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 7. Auflage. Trübner, Straßburg 1910 (S. 46).
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