Bistum Šibenik

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Bistum Šibenik
Basisdaten
Staat Kroatien
Metropolitanbistum Erzbistum Split-Makarska
Diözesanbischof Tomislav Rogić
Emeritierter Diözesanbischof Ante Ivas
Fläche 3.246 km²
Pfarreien 85 (2014 / AP 2015)
Einwohner 113.464 (2014 / AP 2015)
Katholiken 96.980 (2014 / AP 2015)
Anteil 85,5 %
Diözesanpriester 39 (2014 / AP 2015)
Ordenspriester 48 (2014 / AP 2015)
Katholiken je Priester 1.115
Ordensbrüder 49 (2014 / AP 2015)
Ordensschwestern 88 (2014 / AP 2015)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Kroatisch
Kathedrale Heiliger Jakob
Website www.sibenska-biskupija.hr

Das Bistum Šibenik (kroatisch Šibenska biskupija; lateinisch Dioecesis Sebenicensis oder Dioecesis Sibenicensis) ist ein römisch-katholisches Bistum in Kroatien. Es ist als Suffraganbistum dem Erzbistum Split-Makarska unterstellt. Derzeit ist Tomislav Rogić Bischof von Šibenik.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das erste schriftliche Dokument über die Stadt Šibenik stammt aus dem Jahr 1066. In ihm wird nicht nur über die Stadt Šibenik berichtet, sondern auch über den kroatischen König Petar Krešimir IV. und das Kloster der Hl. Muttergottes in Zadar. Papst Bonifatius VIII. ließ im Jahr 1298 das Bistum Šibenik errichten. Zum ersten Bischof des Bistums wurde Martin Rabljan. Dem Bistum Šibenik wurden in seiner Bistumsgeschichte territorial folgende Bistümer angeschlossen: das Bistum Trogir, das Bistum von Knin und das Bistum von Skradin. An der heutigen Kathedrale von Šibenik wurde genau 105 Jahre gebaut (1431–1536). 1555 wurde das Kirchengebäude geweiht. Papst Leo XIII. erhob die Kathedrale von Šibenik im Jahr 1895 zur Basilika. Sie ist das größte architektonische Baudenkmal aus der Zeit der Renaissance in Kroatien. Am 21. Juni 1970 wurde Nikola Tavelić, ein Franziskanerpater und ein Sohn der Stadt Šibenik, durch Papst Paul VI. heiliggesprochen. Ein weiterer, bedeutender Franziskaner und Sohn der Stadt war Ante Antić. Der Vorgang seiner Selig- und Heiligsprechung ist im Vatikan derzeit anhängig.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die verwundete Kirche in Kroatien. Die Zerstörung des sakralen Bauerbes Kroatiens 1991–1995. Hrsg. von der Kroatischen Bischofskonferenz u. a. Zagreb 1996, ISBN 953-6525-02-X.
  • Cölestin Wolfsgrüber: Sebenico. In: Catholic Encyclopedia, Band 13, Robert Appleton Company, New York 1912.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]