Bistum Bjørgvin

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Der Dom St. Olav in Bergen
Karte der lutherischen Bistümer in Norwegen

Das Bistum Bjørgvin (norwegisch: Bjørgvin bispedømme) ist eine mit der Einführung der Reformation in Norwegen im Jahre 1536 gebildete Diözese der evangelisch-lutherischen Norwegischen Kirche. Der Amtssitz des Bischofs ist in Bergen; Bjørgvin ist der ursprüngliche Name Bergens.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Bistum steht in der Nachfolge des ursprünglichen, katholischen Bistums, das 1068 auf der Insel Selja in der heutigen Kommune Selje gegründet und später (formell 1170) nach Bergen verlegt wurde;[1] somit ist es mit dem Bistum Trondheim (norwegisch: Nidaros bispedømme) das älteste Bistum Norwegens.[2]

Der im 12. Jahrhundert erbaute Dom zu Bergen ist die Kathedrale des Bistums.

Umfang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Bistum umfasst 189 Kirchengemeinden in 13 Propsteien (norweg.: prosti) in den norwegischen Provinzen Hordaland und Sogn og Fjordane, davon vier in Sogn og Fjordane und neun in Hordaland. Hinzu kommen 32 Seemannskirchen im Ausland. Auf den 34.083 km2 der Diözese leben knapp 600.000 Menschen, von denen rund 490.000 Mitglieder der Kirche sind.

Bis September 1983 gehörte auch die Region Sunnmøre in der Fylke Møre og Romsdal zur Diözese Bjørgvin; sie wurde dann in die neugebildete Diözese Møre mit Sitz in Molde eingegliedert.[3]

Bischöfe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://kirken.no/nn-NO/bispedommer/bjorgvin-bispedome/underliggjande-sider/sunniva-i-dag/?id=1354585
  2. http://kirken.no/nb-NO/om-kirken/slik-styres-kirken/bispedommerad/bispedommene/?id=1371184
  3. Den Norske Kyrkja: Møre bispedøme

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]