Bistum Jerez de la Frontera

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Bistum Jerez de la Frontera
Basisdaten
Staat Spanien
Metropolitanbistum Erzbistum Sevilla
Diözesanbischof José Mazuelos Pérez
Generalvikar Domingo Gil Baro
Fläche 3.928 km²
Pfarreien 73 (31.12.2007 / AP2009)
Einwohner 507.331 (31.12.2007 / AP2009)
Katholiken 449.914 (31.12.2007 / AP2009)
Anteil 88,7 %
Diözesanpriester 93 (31.12.2007 / AP2009)
Ordenspriester 65 (31.12.2007 / AP2009)
Ständige Diakone 18 (31.12.2007 / AP2009)
Katholiken je Priester 2.848
Ordensbrüder 124 (31.12.2007 / AP2009)
Ordensschwestern 490 (31.12.2007 / AP2009)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Spanisch
Kathedrale Catedral de San Salvador
Website www.diocesisdejerez.org

Das Bistum Asidonia-Jerez (lat.: Dioecesis Assidonensis-Ierezensis), im Volksmund auch einfach Bistum Jerez genannt, ist eine in Spanien gelegene römisch-katholische Diözese mit Sitz in Jerez de la Frontera.

Geschichte[Bearbeiten]

Kathedrale San Salvador in Jerez de la Frontera

In Asidonia (heute: Medina-Sidonia) ist seit dem 5. Jahrhundert ein Bischofssitz der Westgoten nachweisbar, der auch unter der maurischen Herrschaft in Al-Andalus weiterexistierte und erst 1146 nach der Eroberung durch die Almohaden erlosch.

Das Bistum Asidonia-Jerez wurde am 3. März 1980 durch Papst Johannes Paul II. mit der Apostolischen Konstitution Archiepiscopus Hispalensis aus Gebietsabtretungen des Erzbistums Sevilla neu errichtet und diesem als Suffraganbistum unterstellt.[1] Mit der Namensgebung knüpft der Vatikan bewusst an das historische Bistum Asidonia an, dessen Territorium sich mit dem neuerrichteten Bistum überschnitt.

Bischöfe[Bearbeiten]

Bischöfe von Asidonia[Bearbeiten]

Bischöfe von Asidonia-Jerez[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bistum Jerez de la Frontera – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ioannes Paulus II: Const. Apost. Archiepiscopus Hispalensis, AAS 72 (1980), n. 3, S. 260ff.