Bistum Minas

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Bistum Minas
Karte Bistum Minas
Basisdaten
Staat Uruguay
Kirchenprovinz Montevideo
Metropolitanbistum Erzbistum Montevideo
Diözesanbischof Jaime Rafael Fuentes
Fläche 16.200 km²
Pfarreien 10 (2005)
Einwohner 71.100 (2004)
Katholiken 50.000 (2004)
Anteil 70,3 %
Diözesanpriester 13 (2004)
Ordenspriester 1 (2004)
Ständige Diakone 1 (2004)
Katholiken je Priester 3.571
Ordensbrüder 5 (2004)
Ordensschwestern 22 (2004)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Spanisch

Das Bistum Minas (lat.: Dioecesis Fodinensis) ist ein römisch-katholisches Bistum in Uruguay mit Sitz in Minas.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das heutige Bistum Minas ging aus dem Territorium des Bistums Melo hervor. Die Bistumsgründung fand am 25. Juni 1960 statt. Am 10. Januar 1966 ging aus einem Teil des Bistumsterritoriums von Minas das heutige Bistum Maldonado-Punta del Este hervor.

Laut statistischen Angaben leben im Bistum Minas etwa 50.000 römisch-katholische Christen. Sie werden in zehn Pfarreien von dreizehn Diözesanpriestern, einem Pater und einem Diakon im Ständigen Diakonat pastoral betreut. Bei der Betreuung der römisch-katholischen Christen im Bistum Minas helfen zudem 22 Ordensschwestern und fünf Ordensbrüder. Als Suffraganbistum untersteht das Bistum Minas kirchenrechtlich dem Erzbistum Montevideo.

Der seit 2004 amtierende Bischof Francisco Domingo Barbosa Da Silveira hat den Heiligen Stuhl Ende Juni 2009 um seinen Rücktritt gebeten, nachdem in den Medien Berichte aufgetaucht waren, wonach dem Bischof seitens einiger Priester des Bistums „homosexuelle Aktivitäten“ zur Last gelegt wurden. Papst Benedikt XVI. hat den Rücktritt am 1. Juli 2009 angenommen.[1]

Bischöfe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblink[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bistum Minas – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Uruguay: Bischof wird homosexueller Akte beschuldigt auf kath.net vom 1. Juli 2009, abgerufen am 2. Juli 2017
  2. nach Angaben der Internetseite der uruguayischen Bischofskonferenz davon abweichend: von 1985 bis 2001
  3. nach Angaben der Internetseite der uruguayischen Bischofskonferenz davon abweichend: seit 28. Novembr 2010