Bistum Sitten

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Bistum Sitten
Karte Bistum Sitten
Basisdaten
Staat Schweiz
Kirchenprovinz Immediat
Diözesanbischof Jean-Marie Lovey CRB
Emeritierter Diözesanbischof Norbert Brunner
Generalvikar Richard Lehner
Pierre-Yves Maillard
Gründung 0999
Fläche 5589 km²
Dekanate 12 (2. Dezember 2008)
Pfarreien 157 (2017 / AP 2018)
Einwohner 358.213 (2017 / AP 2018)
Katholiken 265.739 (2017 / AP 2018)
Anteil 74,2 %
Diözesanpriester 131 (2017 / AP 2018)
Ordenspriester 85 (2017 / AP 2018)
Katholiken je Priester 1230
Ständige Diakone 18 (2017 / AP 2018)
Ordensbrüder 107 (2017 / AP 2018)
Ordensschwestern 242 (2017 / AP 2018)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Deutsch, Französisch
Kathedrale Kathedrale Unserer Lieben Frau
Anschrift C.P. 2124, rue de la Tour 12, CH-1950 Sion 2, Suisse
Website www.cath-vs.ch

Das Bistum Sitten (lateinisch Dioecesis Sedunensis, französisch Diocèse de Sion) ist eine Diözese der römisch-katholischen Kirche in der Schweiz und umfasst den grössten Teil des Kantons Wallis, mit Ausnahme der Pfarreien Finhaut, Vernayaz, Salvan und Saint-Maurice/Mex, die zur Territorialabtei Saint-Maurice gehören[1] sowie der Pfarrei Saint-Gingolph, die zum Bistum Annecy gehört.[2] Zusätzlich umfasst das Territorium des Bistums den waadtländischen Bezirk Aigle, mit Ausnahme der Pfarrei Villeneuve, die zum Bistum Lausanne, Genf und Freiburg gehört.[3]

Im 15. und 16. Jahrhundert war das Schloss Uff der Flüe, auch Auf der Flüe in Naters zeitweise Residenz des Bischofs und als Wohnstätte namensgebend.[4] Sitz des Bischofs und des Domkapitels heute ist die Kathedrale Unserer Lieben Frau (Notre-Dame de Sion oder du Glarier) in Sitten. Oberhirte des traditionsreichen Bistums mit grossem Einfluss auf die Geschichte des Kantons Wallis war von 1995 bis zum Juli 2014 Bischof Norbert Brunner. Seither ist Jean-Marie Lovey CRB Bischof von Sitten.

Wappen des Bistums Sitten
Kathedrale Unserer Lieben Frau (Sitten)

Dekanate, Seelsorgeregionen und Pfarreien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Bistum Sitten zählt insgesamt 12 Dekanate, 36 Seelsorgeregionen und 157 Pfarreien. Die Dekanate sind die folgenden (in alphabetischer Reihenfolge):

Diözesankalender[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Bistum Sitten wird der Regionalkalender für das deutsche Sprachgebiet um die folgenden Eigenfeiern ergänzt (dahinter jeweils der Rang und die liturgische Farbe).

Abkürzungen: H = Hochfest, F = Fest, G = Gebotener Gedenktag, g = Nichtgebotener Gedenktag, GK = Generalkalender, RK = Regionalkalender

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Bistum Sitten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Germain Hausmann: Saint-Maurice Kloster. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 30. Juli 2015, abgerufen am 12. Oktober 2020.
  2. Catherine Santchi: Annecy (Diözese). In: Historisches Lexikon der Schweiz, abgerufen am 12. Oktober 2020.
  3. Paroisse de Lavey-Morcles. Eglise Catholique dans le Canton de Vaud, abgerufen am 12. Oktober 2020.
  4. Das Schloss «Uf der Flüe». Brig Belalp Tourismus, archiviert vom Original am 23. Mai 2012; abgerufen am 9. Januar 2011.