Bitterer Fransenenzian

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Bitterer Fransenenzian
Bitterer Fransenenzian (Gentianella amarella)

Bitterer Fransenenzian (Gentianella amarella)

Systematik
Asteriden
Euasteriden I
Ordnung: Enzianartige (Gentianales)
Familie: Enziangewächse (Gentianaceae)
Gattung: Kranzenziane (Gentianella)
Art: Bitterer Fransenenzian
Wissenschaftlicher Name
Gentianella amarella
(L.) Börner

Der Bittere Fransenenzian (Gentianella amarella), auch Bitterer Enzian, Herbstenzian oder Blattwinkelblütiger Enzian genannt, ist eine Pflanzenart innerhalb der Pflanzenfamilie der Enziangewächse (Gentianaceae).

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Illustration

Vegetative Merkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bittere Fransenenzian ist eine zweijährige krautige Pflanze, die im ersten Jahr nur eine niedrige Blattrosette hervorbringt. Im zweiten Jahr wächst der kurze (10 bis 20 cm) Stängel hervor, umschlossen von kreuzgegenständigen, lanzenförmigen Laubblättern.

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Generative Merkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aus den Blattachseln wachsen die zahlreichen Blüten hervor. Die relativ kleinen, zwittrigen Blüten sind fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die trompetenförmige Blütenkrone ist rötlich-violett. Die Blütezeit reicht von August bis Anfang Oktober.

Vorkommen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verbreitet ist der Bittere Fransenenzian insbesondere in Europa. Er wächst auf trocknen, sandigen oder kalkhaltigen Böden, kommt aber auch auf wechselfeuchten Torf- oder Mergelböden vor und gedeiht so in Moorwiesen.[1]

Naturschutz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bittere Fransenenzian ist in Gefahr ausgerottet zu werden, da er keine Chemikalien (beispielsweise Schädlingsbekämpfungsmittel) verträgt und auch äußerst empfindlich auf Luftverschmutzung reagiert. Wie alle anderen Enzianarten steht der Bittere Fransenenzian in Deutschland unter Naturschutz. Er ist nach der Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV) besonders geschützt.

Systematik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Erstveröffentlichung erfolgte 1753 unter dem Namen (Basionym) Gentiana amarella durch Carl von Linné. Die Neukombination zu Gentianella amarella (L.) Börner wurde 1912 durch Carl Julius Bernhard Börner veröffentlicht. Weitere Synonyme für Gentianella amarella (L.) Börner sind: Gentiana axillaris (F.W.Schmidt) Rchb., Gentiana axillaris Rchb., Gentiana lingulata C.Agardh, Gentiana uliginosa Murb., Gentianella axillaris (Rchb.) Á.Löve & D.Löve, Gentianella axillaris (Schm.) Jovanovic-Dunjic, Gentianella amarella subsp. axillaris (F.W.Schmidt) Murb.. Gentiana amarella L. subsp. amarella.[2][3]

Von Gentianella amarella gibt es etwa fünf Unterarten:[2]

Wichtige Inhaltsstoffe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Bitterstoffe (Gentiopikrosid, Amarogentin), Zucker, Pektin, Gerbstoffe, Farbstoffe, Vitamin C.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  •  Henning Haeupler, Thomas Muer: Bildatlas der Farn- und Blütenpflanzen Deutschlands. Herausgegeben vom Bundesamt für Naturschutz (= Die Farn- und Blütenpflanzen Deutschlands. Band 2). Eugen Ulmer, Stuttgart (Hohenheim) 2000, ISBN 3-8001-3364-4, S. 663-667.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1.  Erich Oberdorfer: Pflanzensoziologische Exkursionsflora für Deutschland und angrenzende Gebiete. Unter Mitarbeit von Angelika Schwabe, Theo Müller. 8., stark überarbeitete und ergänzte Auflage. Eugen Ulmer, Stuttgart (Hohenheim) 2001, ISBN 3-8001-3131-5, S. 759.
  2. a b c d e Karol Marhold, 2011: Gentianaceae.: Datenblatt Gentianella amarella In: Euro+Med Plantbase – the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity.
  3. a b c Gentiana amarella im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am 25. Januar 2016.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bitterer Fransenenzian (Gentianella amarella) – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
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