Björn-Hergen Schimpf

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Björn-Hergen Schimpf (* 4. Dezember 1943 in Winsen (Luhe); eigentlich Hergen Schimpf) ist ein deutscher Hörfunk- und Fernsehmoderator.

Leben[Bearbeiten]

Schimpf ging mit 19 Jahren zur Bundeswehr und verließ diese nach acht Jahren im Rang des Feldwebels. Anschließend war er unter anderem Volontär bei der Bild-Zeitung. 1978 wechselte er zu Radio Luxemburg. Von 1984 bis 1992 kommentierte Schimpf mit der Handpuppe Karlchen (RTL plus) in bissiger Form das Tagesgeschehen. Ab 2. Januar 1984 moderierte er zusammen mit Hans Meiser die „7 vor 7“-Newsshow. Von 1989 bis 1992 führte er darüber hinaus durch die Sendung „Ein Tag wie kein anderer“ (RTL plus). 1993 erfolgte der Wechsel zu den Öffentlich-Rechtlichen. Dort moderierte er verschiedene Sendungen, unter anderem ein werktägliches vom WDR produziertes Call-In-Format im Ersten.

1997 wechselte Schimpf dann wieder zu den Privaten und moderierte auf VOX die Reiseshow „Björns Welt“. 2000 ging er auf RTL wieder mit Karlchen auf Sendung. Vom 5. Oktober 2000 bis zum 10. Februar 2005 moderierte er auf kabel eins die Sendung „Was bin ich?“.

In den Jahren 2005 und 2006 war Schimpf alias Karlchen bei „RTL Radio − Die besten Hits aller Zeiten“ (ehemals Radio Luxemburg) auf Sendung, u. a. in „Karlchens Plattenkiste“, „Karlchens Schlaumeierfrage“ und in der Comedy-Reihe „Karlchens Kantinen-Klassiker“. Seit 2008 ist Schimpf auch als Karlchen auf HITRADIO RTL in Sachsen zu hören.

Im Januar 2008 war Schimpf in der RTL-Realityshow „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ als Campbewohner zu sehen.

Seit April 2009 arbeitet er für „Sonnenklar.TV“.

Ebenfalls im Jahr 2009 absolvierte Björn-Hergen Schimpf seine erste Filmrolle in dem Kurzfilm „Unter der Oberfläche“ unter der Regie von Kai E. Bogatzki.

Weblinks[Bearbeiten]