Björn Andrae

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Björn Andrae
Björn Andrae (rechts)
Björn Andrae (rechts) mit Beach-Partner Marcus Popp
Porträt
Geburtsdatum 14. Mai 1981
Geburtsort Berlin, Deutschland
Größe 2,00 m
Position Außenangriff
Vereine
1993–2000
2000–2003
2003–2005
2005–2007
2007–2008
2008–2009
2009–2010
2010–2013
2013–2014
2014–2015
2015–2016
2016–2018
seit 2018
SCC Berlin
VfB Friedrichshafen
Noicom Cuneo
Semprevolley Padua
AZS Olsztyn
Panathinaikos Athen
Tonno Callipo Vibo Valentia
VK Kusbass Kemerowo
Ural Ufa
VK Kusbass Kemerowo
VfB Friedrichshafen
Netzhoppers KW Bestensee
SWD Powervolleys Düren
Nationalmannschaft

280 Einsätze in der
Jugend-Nationalmannschaft
A-Nationalmannschaft
Erfolge
2001, 2002
2001, 2002, 2003
2004, 2005, 2006
2008
2010
2012
2012
2012
2015
deutscher Meister
DVV-Pokalsieger
Volleyballer des Jahres
Olympia-Neunter
EM-Sechster
WM-Achter
Weltliga-Fünfter
Olympia-Fünfter
deutscher Vizemeister

Stand: 27. November 2018

Björn Andrae (* 14. Mai 1981 in Berlin) ist ein deutscher Volleyball-Nationalspieler und mehrfacher Volleyballer des Jahres.

Karriere Hallenvolleyball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Björn Andrae 2006

Björn Andrae begann seine Karriere 1993 in seiner Heimatstadt beim SCC Berlin. Nachdem er 1999 entscheidenden Anteil daran hatte, dass die Jugend-Nationalmannschaft das EM-Finale erreichte, holte Stelian Moculescu ihn ein Jahr später zum VfB Friedrichshafen und berief ihn anschließend auch in die A-Nationalmannschaft. Mit seinem neuen Verein schaffte Andrae 2001 und 2002 das Double. 2003 gewann er erneut den DVV-Pokal. Bei der anschließenden EM in Deutschland konnte er jedoch wegen einer Verletzung nicht mitwirken.

In der nächsten Saison spielte er erstmals in Italien bei Noicom Cuneo. Die deutschen Volleyball-Fans würdigten seine Leistungen 2004 mit der Wahl zum Volleyballer des Jahres. Diesen Titel konnte er in den folgenden beiden Jahren verteidigen. 2005 wechselte er innerhalb Italiens zu Semprevolley Padua. Bei der Weltmeisterschaft 2006 in Japan erreichte er mit der Nationalmannschaft den neunten Platz. Nach dem fünften Rang bei der Europameisterschaft 2007 in Russland verließ er Italien und ging zum polnischen Verein PZU AZS Olsztyn. Mit der Nationalmannschaft erreichte er bei den Olympischen Spielen in Peking im August 2008 den neunten Platz. In der Saison 2008/09 spielte Björn Andrae in Griechenland für Panathinaikos Athen, 2009/10 in Italien für Tonno Callipo Vibo Valentia und von 2010 bis 2013 in Russland bei VK Kusbass Kemerowo. Bei den Olympischen Spielen in London 2012 erreichte er den fünften Platz. Danach beendete er seine Nationalmannschafts-Karriere. 2013 wechselte Andrae zum russischen Vizemeister Ural Ufa. Anfang 2014 wechselte er während der Saison erneut nach Kemerowo.[1] 2015 kehrte Andrae in die Bundesliga zurück und spielte zunächst beim VfB Friedrichshafen[2] Mit dem Verein wurde er in der Saison 2015/16 deutscher Vizemeister. Anschließend wechselte er zum Ligakonkurrenten Netzhoppers KW Bestensee.[3] Im Playoff-Viertelfinale 2017 unterlag er mit den Netzhoppers seinem vorherigen Verein. Ein Jahr später verpasste Königs Wusterhausen mit Andrae als Tabellenneunter die Playoffs. Ende November 2018 verkündeten die SWD Powervolleys Düren die nachträgliche Verpflichtung des Außenangreifers.[4]

Karriere Beachvolleyball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auch beim Beachvolleyball ist Björn Andrae aktiv. Mit seinem Partner Marcus Popp wurde er 2009 deutscher Vizemeister.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. International (M): Björn Andrae zurück nach Kemerovo - Grozer im Pokal-Halbfinale www.volleyball-verband.de, abgerufen am 29. Juli 2015
  2. Björn Andrae kehrt nach Friedrichshafen zurück. volleyball.de, 1. September 2015, abgerufen am 1. September 2015.
  3. Kracher bei den Netzhoppers: Björn Andrae kommt. Märkische Allgemeine, 14. September 2016, abgerufen am 15. September 2016.
  4. Powervolleys verpflichten neuen Außenangreifer Björn Andrae. Aachener Nachrichten, 27. November 2018, abgerufen am 27. November 2018.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]