Bjørn Helland-Hansen
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Bjørn Helland-Hansen (* 16. Oktober 1877 in Christiania (heute Oslo); † 7. September 1957 in Bergen) war ein norwegischer Pionier auf dem Gebiet der modernen Ozeanografie. Er erforschte klimatologische Schwankungen des Nordatlantiks und in der Atmosphäre.
- 1915 Professor für Ozeanographie am Bergen Museum
- 1917 zudem Direktor des Instituts für Geophysik
- 1933 Verleihung der Alexander Agassiz Medaille
- 1939 Präsident der Internationalen Union für Geodäsie und Geophysik
- 1947 Mitglied der National Academy of Sciences
1910 entwickelte er den „Helland-Hansen-Photometer“, der an Bord des Forschungsschiffs Michael Sars eingesetzt wurde. Er wurde erstmals in der Nähe der Azoren in einer Tiefe zwischen 500 und 700 Meter eingesetzt.
Der norwegische Polarforscher Roald Amundsen benannte 1911 die Helland-Hansen-Schulter nach ihm, einen Gebirgskamm in Antarktika.
Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Literatur von und über Bjørn Helland-Hansen im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Herman G. Gade: Bjørn Helland-Hansen. In: Norsk biografisk leksikon
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Helland-Hansen, Bjørn |
| KURZBESCHREIBUNG | norwegischer Ozeanograph |
| GEBURTSDATUM | 16. Oktober 1877 |
| GEBURTSORT | Christiania |
| STERBEDATUM | 7. September 1957 |
| STERBEORT | Bergen |