Björn von Finckenstein

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Björn Graf Finck von Finckenstein (* 23. Juli 1958 in Usakos, Südwestafrika, heute Namibia) ist ein deutschnamibischer Arzt und Politiker.

Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von Finckenstein entstammt dem preußischen Adelsgeschlecht der Finck von Finckenstein. Er ist der Sohn aus der Ehe von Günther Graf Finck von Finckenstein und Anka-Margit von Goldammer.[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Björn Graf Finck von Finckenstein studierte Medizin und wurde zum Dr.med. promoviert. Er ist als Allgemeinmediziner in Windhoek tätig. Er lebt im Stadtteil Klein-Windhoek und ist medizinischer Direktor des namibischen Blutspendedienstes.[2][3]

Am 11. Dezember 1992 wurde er Councillor der Stadt Windhoek, d. h. Vorsitzender der städtischen Exekutive. Bis Mai 2008 war er Mitglied der städtischen Exekutive.[4] Bis Mai 2010 war er Mitglied des Stadtrates von Windhoek.

Er war 1993/94 Stellvertretender Bürgermeister und von 1995 bis Februar 1998 Bürgermeister der Stadt Windhoek.[5] Sein Nachfolger Matheus Shikongo war der erste Schwarze im Bürgermeisteramt; Graf Finck war sein Stellvertreter.

Von Finckenstein ist Vorsitzender der namibischen Sektion des Deutsch-Namibischen Hilfsfonds Quandt e.V.[6]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Genealogisches Handbuch der gräflichen Häuser, Band 19, Starke Verlag 1959, S. 76 ff.
  • Brenda Bravenboer: Windhoek: Capital of Namibia, Gamsberg Macmillan 2004, S. 390

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Günther Graf Finck von Finckenstein, eingesehen am 3. Dezember 2013
  2. Namibischer Blut-Transfusionsdienst
  3. Blutspendedienst eröffnet neue Klinik, Allgemeine Zeitung (Windhoek), 1. September 2005
  4. Exekutive geschwächt, Allgemeine Zeitung (Windhoek), 19. Mai 2008
  5. In drei Jahren bankrott. Einnahmen der Stadt Windhoek halten steigenden Anforderungen nicht stand, Allgemeine Zeitung (Windhoek), 19. Juni 2006
  6. Vize-Premier: "Hilfe zur rechten Zeit". Quandt-Hilfsfonds und Kirchengemeinde spenden für die Flutopfer im Norden, Allgemeine Zeitung (Windhoek), 2. Juni 2009