Bjørn Wirkola

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Bjørn Wirkola Skispringen
{{{bildbeschreibung}}}

Voller Name Bjørn Tore Wirkola
Nation NorwegenNorwegen Norwegen
Geburtstag 4. August 1943
Geburtsort AltaNorwegen
Karriere
Verein Alta IF
Status zurückgetreten
Karriereende 1972
Medaillenspiegel
WM-Medaillen 2 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Nationale Medaillen 8 × Gold 4 × Silber 2 × Bronze
FIS Nordische Skiweltmeisterschaften
0Gold0 1966 Oslo Normalschanze
0Gold0 1966 Oslo Großschanze
Norwegischer Skiverband Norwegische Meisterschaften
0Gold0 1965 Bærum Normalschanze
0Silber0 1965 Bærum Großschanze
0Gold0 1966 Rena Normalschanze
0Gold0 1966 Rena Großschanze
0Gold0 1967 Voss Großschanze
0Gold0 1968 Ørskog Normalschanze
0Gold0 1968 Bærum Großschanze
0Silber0 1969 Raufoss Normalschanze
0Silber0 1969 Raufoss Großschanze
0Bronze0 1970 Trondheim Normalschanze
0Gold0 1970 Meldal Großschanze
0Gold0 1971 Bærum Großschanze
0Silber0 1972 Trondheim Normalschanze
0Bronze0 1972 Odnes Großschanze
Platzierungen
 Vierschanzentournee 1. (1966/67, 1967/68,
1968/69)
 

Bjørn Tore Wirkola (* 4. August 1943 in Alta, Norwegen) ist ein ehemaliger norwegischer Nordischer Kombinierer, Skispringer und Fußballspieler.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirkola begann seine Karriere als Nordischer Kombinierer und startete dabei im Einzel bei den Olympischen Winterspielen in Innsbruck. Dabei erreichte er den 11. Platz. Im Skisprungwettbewerb erreichte er den 16. Platz.

Als Skispringer gewann Wirkola erstmals bei den Norwegischen Meisterschaften 1965 in Bærum die Goldmedaille von der Normal- sowie die Silbermedaille von der Großschanze. Ein Jahr später konnte er in Rena von der Groß- sowie der Normalschanze den Titel gewinnen. Bei der Nordischen Skiweltmeisterschaft 1966 in Oslo gewann er kurz darauf zwei Goldmedaillen. Zwischen 1967 und 1969 gewann er dreimal hintereinander die Vierschanzentournee, insgesamt gewann er zehn Springen dieser Tournee. Wirkola flog zwar am 19. März 1965 am Kulm mit 144 m einen neuen Weltrekord im Skifliegen[1], kam jedoch zu Sturz, so dass dieser nicht galt; er verbesserte danach aber diesen dreimal: 1966 auf der Schanze von Vikersund (146 m), 1969 in Planica mit zunächst 156 m und dann 160 m. Bei den Olympischen Spielen 1968 in Grenoble belegte er den vierten Platz beim Springen von der 70 m-Schanze. Im gleichen Jahr wurde er für seine Erfolge mit der Holmenkollen-Medaille geehrt.[2]

Beim Weltrekord am 13. März 1966 in Vikersund hatte er im ersten Sprunglauf 143 m erreicht; für den 146 m-Sprung erhielt er viermal die Note 19.5 und einmal die 20.0; Fachleute bezeichneten diesen Sprung »als den schönsten, den es je gegeben hat«.[3]

Nach Abschluss seiner Skikarriere spielte Wirkola Fußball. Als Stürmer von Rosenborg Trondheim gewann er 1971 das norwegische Double. Im gleichen Jahr wurde er mit dem Egebergs Ærespris, der höchsten norwegischen Auszeichnung für Sportler ausgezeichnet. Bereits 1967 hatte er die Wahl zu Norwegens Sportler des Jahres gewonnen.

Weitere Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schanzenrekorde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ort Land Weite aufgestellt am Rekord bis
Bischofshofen OsterreichÖsterreich Österreich 103,0 m
(HS: 140 m)
5. Januar 1965 6. Januar 1966
Vikersund NorwegenNorwegen Norwegen 145,0 m
(HS: 225 m)
1966 1966
Vikersund NorwegenNorwegen Norwegen 146,0 m
(HS: 225 m)
1966 12. März 1967
Garmisch-Partenkirchen DeutschlandDeutschland Deutschland 92,5 m
(HS: 140 m)
1. Januar 1968 1. Januar 1969
Oslo NorwegenNorwegen Norwegen 91,0 m
(HS: 134 m)
1968 1969
Planica SlowenienSlowenien Slowenien 156,0 m
(HS: 225 m)
21. März 1969 22. März 1969
Planica SlowenienSlowenien Slowenien 160,0 m
(HS: 225 m)
22. März 1969 22. März 1969
Innsbruck OsterreichÖsterreich Österreich 98,0 m
(HS: 130 m)
4. Januar 1970 4. Januar 1970

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Weltrekordweite, aber gestürzt. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 20. März 1965, S. 12.
  2. Holmenkollmedaljen (Norwegisch, PDF; 91 kB) Skiforeningen. Archiviert vom Original am 18. Dezember 2008. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.skiforeningen.no Abgerufen am 19. Juli 2009.
  3. Weltrekordsprung von Wirkola. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 15. März 1966, S. 12.
  4. Lake Placid: Wirkola. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 11. Jänner 1966, S. 12.
  5. Bachler in Lahti hervorragend. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 8. März 1966, S. 13.