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Blâmont

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Blâmont
Blâmont (Frankreich)
Blâmont (Frankreich)
Staat Frankreich Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Meurthe-et-Moselle (54)
Arrondissement Lunéville
Kanton Baccarat
Gemeindeverband Vezouze en Piémont
Koordinaten 48° 35′ N, 6° 51′ OKoordinaten: 48° 35′ N, 6° 51′ O
Höhe 254–336 m
Fläche 7,41 km²
Einwohner 1.046 (1. Januar 2022)
Bevölkerungsdichte 141 Einw./km²
Postleitzahl 54450
INSEE-Code
Website www.mairie-blamont54.fr

Ehemalige Burg Blâmont
(aus: Matthäus Merian, Topographia Palatinatus Rheni et Vicinarum Regionum, 1645)

Vorlage:Infobox Gemeinde in Frankreich/Wartung/abweichendes Wappen in Wikidata

Blâmont (deutsch Blankenberg) ist eine französische Gemeinde mit 1.046 Einwohnern (Stand 1. Januar 2022) im Département Meurthe-et-Moselle in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen).

Die Gemeinde Blâmont liegt zwischen Lunéville und Sarrebourg im Tal der Vezouze, in die hier die Voise mündet.

Blick auf Blâmont

Der Ort geht auf römische Ursprünge zurück. 1545 bis 1552 war er Residenz von Christina von Dänemark, die damals das Herzogtum Lothringen regierte und dann von französischen Truppen, die das Land bis 1661 besetzten, vertrieben wurde. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Blâmont niedergebrannt. Seit 1766 gehört der Ort zu Frankreich.

Bis 2015 war Blâmont namengebender Hauptort des in diesem Jahr aufgelösten Kantons Blâmont.

Bevölkerungsentwicklung

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Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2012 2022
Einwohner 1409 1400 1257 1399 1318 1261 1190 1099 1046
Quellen: Cassini und INSEE

Sehenswürdigkeiten

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  • Ruinen der Burg
  • Kirche Saint-Maurice
Kirche Saint-Maurice
Rathaus (Hôtel de ville)

Persönlichkeiten

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Commons: Blâmont – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien