Blankenberg (Mecklenburg)

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Blankenberg führt kein Wappen
Blankenberg (Mecklenburg)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Blankenberg hervorgehoben
Koordinaten: 53° 46′ N, 11° 43′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Ludwigslust-Parchim
Amt: Sternberger Seenlandschaft
Höhe: 20 m ü. NHN
Fläche: 21,33 km2
Einwohner: 379 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 18 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 19412,
19417 (Weiße Krug)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahl: 038483
Kfz-Kennzeichen: LUP, HGN, LBZ, LWL, PCH, STB
Gemeindeschlüssel: 13 0 76 011
Gemeindegliederung: 5 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Am Markt 1
19406 Sternberg
Webpräsenz: www.blankenberg-in-mv.de
Bürgermeister: Uwe Schulz
Lage der Gemeinde Blankenberg im Landkreis Ludwigslust-Parchim
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Über dieses Bild

Blankenberg ist eine Gemeinde im Norden des Landkreises Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Sie wird vom Amt Sternberger Seenlandschaft mit Sitz in der Stadt Sternberg verwaltet.

Geografie und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tempziner See

Blankenberg befindet sich zwischen Brüel und Warin im nördlichen Bereich der bewaldeten, hügeligen Sternberger Seenlandschaft. Das Gemeindegebiet grenzt an den Groß Labenzer See im Osten, den Glammsee im Norden und den Tempziner See im Westen. Größere Seen auf dem Gemeindegebiet sind der Weiße See, der Rübensee, der Karpfensee und der Harmsee. Größtes Fließgewässer ist der Brüeler Bach mit seinen Nebenflüssen Tönnisbach und Radebach. Der höchste Punkt des Gemeindegebietes ist der Kreyenberg südlich von Penzin mit 67,2 m ü. NHN.

Die Entfernung zur Hansestadt Wismar beträgt etwa 25 Kilometer, zur Landeshauptstadt Schwerin etwa 30 Kilometer. Über den Anschluss Zurow in zehn Kilometern ist Blankenberg an die Ostseeautobahn A 20 (LübeckKreuz Uckermark) angebunden. Durch den Ort führt die Bundesstraße 192. Der Bahnhof Blankenberg (Meckl) liegt an der Bahnstrecke Bad Kleinen–Rostock sowie der 1998 eingestellten Bahnstrecke Wismar–Karow.

Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsteile der Gemeinde sind Blankenberg, Friedrichswalde, Wipersdorf, Weiße Krug und Penzin.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dorfkirche in Penzin

Bei Blankenberg befand sich eine slawische Burganlage am Südende des Glammsees am Tönnisbaches.

Blankenberg wird 1340 als Hof erstmals erwähnt. 1391 wurde der Ort an den Antoniter-Orden im Kloster Tempzin verkauft. Nach der Reformation (1550) übergab man das Gebiet Joachim Krause auf Varchentin, seiner Zeit herzoglicher Rat, als Lehen. Das Gebiet gehörte danach bis zum Zweiten Weltkrieg zum Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin. Nach 1945 war die Ortschaft zunächst Teil des Landes Mecklenburg, anschließend von 1952 bis 1990 Teil des Bezirks Schwerin.

Penzin wurde im Jahr 1287 erstmals urkundlich erwähnt. Der Name stammt vom altslawischen Namen pąk auf den Lokator bezogen, also Ort des Pęča.[3]

Am 1. Juli 1950 wurde die bisher eigenständige Gemeinde Friedrichswalde eingegliedert.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mausoleum und Bronzener Hirsch in Friedrichswalde

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Friedrich Schlie: Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin. Die Amtsgerichtsbezirke Hagenow, Wittenburg, Boizenburg, Lübtheen, Dömitz, Grabow, Ludwigslust, Neustadt, Crivitz, Brüel, Warin, Neubukow, Kröpelin und Doberan. III. Band. Schwerin 1899, S. 395–398 (Digitalisat im Internet Archive [abgerufen am 29. Juli 2015]).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Blankenberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Amt M-V – Bevölkerungsstand der Kreise, Ämter und Gemeinden 2016 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. § 1 der Hauptsatzung (PDF; 166 kB) der Gemeinde.
  3. Paul Kühnel: Die slavischen Ortsnamen in Meklenburg. In: Jahrbücher des Vereins für meklenburgische Geschichte und Alterthumskunde. Jahrbücher für Geschichte. Band 46, 1881, ISSN 0259-7772, S. 105 (online [abgerufen am 29. Juli 2015]).