Blanquefort (Gironde)

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Blanquefort
Wappen von Blanquefort
Blanquefort (Frankreich)
Blanquefort
Region Nouvelle-Aquitaine
Département Gironde
Arrondissement Bordeaux
Kanton Blanquefort
Gemeindeverband Bordeaux Métropole
Koordinaten 44° 55′ N, 0° 38′ WKoordinaten: 44° 55′ N, 0° 38′ W
Höhe 0–39 m
Fläche 33,72 km2
Einwohner 15.463 (1. Januar 2014)
Bevölkerungsdichte 459 Einw./km2
Postleitzahl 33290
INSEE-Code
Website http://www.ville-blanquefort.fr

Kirche Saint-Joseph im Ortsteil Caychac

Blanquefort ist eine französische Stadt mit 15.463 Einwohnern (Stand 1. Januar 2014) im Département Gironde in der Region Nouvelle-Aquitaine. Die Stadt liegt im Arrondissement Bordeaux und ist Hauptort (frz.: chef-lieu) des Kantons Blanquefort.

Blanquefort liegt nordwestlich von Bordeaux und wird vom Fluss Jalle durchquert. Die Gemeinde wird durch Buslinien der TBC erschlossen. Bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs war die Gemeinde an das ehemalige Straßenbahnnetz von Bordeaux angeschlossen.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Demographische Entwicklung
Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2009[1]
Einwohner 4.017 4.671 6.918 9.972 12.843 13.901 14.623

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Kirche Saint-Martin, wurde 1806–1816 erbaut; der Turm ist nach Blitzschlag 1823 abgebrannt und 1827 wiederhergestellt worden.
  • Die Kirche Saint-Joseph im Gemeindeteil Caychac wurde 1867/68 erbaut.
  • Die Burgruine Blanquefort stammt aus dem 11. bis 15. Jahrhundert.
  • Das Schloss Dillon stammt aus dem 17./18. Jahrhundert.
  • Das Schloss Dulamon wurde Ende des 17. Jahrhunderts bis Anfang des 18. Jahrhunderts erbaut. Seit 1984 ist es Monument historique.
  • Der Parc de Majolan mit Grotten und Teichen wurde Ende des 19. Jahrhunderts angelegt. Er hat eine Fläche von 20 Hektar.
  • Schloss Fongravey
  • Das Schloss Saint-Ahon stammt aus dem 14. bis 19. Jahrhundert.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die adlige Familie Blanchefort stammt aus Blanquefort.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Le Patrimoine des Communes de la Gironde. Flohic Éditions, 2 Bände, Paris 2001, S. 163–172, ISBN 2-84234-125-2.
  • Georg Wolfgang Wallner, Jean Lafitte: Par des rues fleuries, allant silencieux ... G.A.H.BLE, Groupe d'Archéologie et d'Histoire de Blanquefort, Blanquefort 2010, ISBN 978-2-907845-11-3.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Blanquefort (Gironde) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung Blanquefort auf der Site des INSEE