Blanquefort (Gironde)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Blanquefort
Wappen von Blanquefort
Blanquefort (Frankreich)
Blanquefort
Region Nouvelle-Aquitaine
Département Gironde
Arrondissement Bordeaux
Kanton Les Portes du Médoc
Gemeindeverband Bordeaux Métropole
Koordinaten 44° 55′ N, 0° 38′ WKoordinaten: 44° 55′ N, 0° 38′ W
Höhe 0–39 m
Fläche 33,72 km2
Einwohner 15.615 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 463 Einw./km2
Postleitzahl 33290
INSEE-Code
Website http://www.ville-blanquefort.fr

Kirche Saint-Joseph im Ortsteil Caychac

Blanquefort ist eine französische Stadt mit 15.615 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Gironde in der Region Nouvelle-Aquitaine. Die Stadt liegt im Arrondissement Bordeaux und gehört zum Kanton Les Portes du Médoc.

Blanquefort liegt nordwestlich von Bordeaux und wird vom Fluss Jalle durchquert. Die Gemeinde wird durch Buslinien der TBC erschlossen. Bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs war die Gemeinde an das ehemalige Straßenbahnnetz von Bordeaux angeschlossen.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2009[1]
Einwohner 4.017 4.671 6.918 9.972 12.843 13.901 14.623

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Kirche Saint-Martin, wurde 1806–1816 erbaut; der Turm ist nach Blitzschlag 1823 abgebrannt und 1827 wiederhergestellt worden.
  • Die Kirche Saint-Joseph im Gemeindeteil Caychac wurde 1867/68 erbaut.
  • Die Burgruine Blanquefort stammt aus dem 11. bis 15. Jahrhundert.
  • Das Schloss Dillon stammt aus dem 17./18. Jahrhundert. Seit 1984 ist es Monument historique.
  • Das Schloss Dulamon wurde Ende des 17. Jahrhunderts bis Anfang des 18. Jahrhunderts erbaut.
  • Der Parc de Majolan mit Grotten und Teichen wurde Ende des 19. Jahrhunderts angelegt. Er hat eine Fläche von 20 Hektar.
  • Schloss Fongravey wurde um 1780 im Stil einer italienischen Villa errichtet und in späteren Jahrhunderten verändert.
  • Das ursprünglich aus dem 16. Jahrhundert stammende Schloss Breillan wurde im 20. Jahrhundert im Stil der Neugotik verändert.
  • Das Schloss Saint-Ahon stammt aus dem 19. Jahrhundert.
  • Das Schloss Le Dehez diente mehreren Mitgliedern des Parlements von Bordeaux als Zweitwohnsitz.

Siehe auch: Liste der Monuments historiques in Blanquefort (Gironde)

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die adlige Familie Blanchefort stammt aus Blanquefort.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Aude Guiheneuc, Rémy Toulouse (Hrsg.): Le Patrimoine des Communes de la Gironde. Band 1. Flohic, Paris 2001, ISBN 2-84234-125-2. S. 163–172.
  • Georg Wolfgang Wallner, Jean Lafitte: Par des rues fleuries, allant silencieux ... G.A.H.BLE, Groupe d'Archéologie et d'Histoire de Blanquefort, Blanquefort 2010, ISBN 978-2-907845-11-3.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Blanquefort (Gironde) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung Blanquefort auf der Site des INSEE@1@2Vorlage:Toter Link/recensement.insee.fr (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.