Blattform

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Für die gleichnamige Aussichtsplattform in Bohlingen siehe Blattform (Bohlingen).

Die Blattform eines Blattes, insbesondere der Blattspreite, kann sehr vielgestaltig sein und ist für das Erkennen der Arten wichtig. In diesem Artikel werden die vielfältigen Begriffe, die zur Beschreibung der Blattmerkmale und anderer flächiger Strukturen verwendet werden, erläutert.

Für eine grundlegende Beschreibung des Blattes siehe Blatt (Pflanze).

Erläuterungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Klammern stehen die eingedeutschten Begriffe aus der lateinischen Fachsprache, die in leicht abgewandelter Form vor allem in englischer und anderer fremdsprachlicher Fachliteratur, gelegentlich aber auch in deutschsprachigen Veröffentlichungen verwendet werden. Die Begriffe sind nicht völlig standardisiert und unterliegen zeitlichem Wandel. Ihre Umschreibung weicht von Werk zu Werk leicht ab.

Gliederung nach Stiel und Ansatz an der Sprossachse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unterscheidung nach Stiel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gestielt (petiolate): Meist besitzt ein Blatt einen Blattstiel (Petiolus), es heißt dann gestielt (petiolat).
  • Sitzend (sessile): Besitzt es keinen Stiel, so heißt das Blatt sitzend (sessile).

Unterscheidung nach Ansatz an der Sprossachse bei sitzenden Blättern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stängelumfassender Ansatz

Bei den sitzenden Blättern gibt es wieder verschiedene Sonderfälle:

  • Stängelumfassend (amplexicaul, clasping): Die Basis der Spreite greift um (fast) den ganzen Stängel, z.B. Kohl-Gänsedistel (Sonchus oleraceus).
  • Halbstängelumfassend (semiamplexicaul): Die Basis der Spreite greift etwa um den halben Stängel, z.B. Schlafmohn (Papaver somniferum).
  • Durchwachsen (perfoliate): Das Blatt umgibt den durchstoßenden Stängel geschlossen, z.B. das Rundblättrige Hasenohr (Bupleurum rotundifolium).
  • Verwachsen, scheidig-verwachsen (connate-perfoliate): Zwei gegenständige oder mehrere quirlständige Blätter sind am Grund verbunden, z.B. beim Gartengeißblatt (Lonicera caprifolium).
  • Herablaufend (decurrent, winged): Die Spreite setzt sich am Stängel abwärts flügelartig fort, z.B. bei der Kleinblütigen Königskerze (Verbascum thapsus) oder bei der Neuseeländischen Warzeneibe (Dacrycarpus dacrydioides) und bei Viola primulifolia.
  • Reitend, umfassend (equitant): Die Blätter sind ungestielt, mit, zur Sprossachse, rinnen-, röhrenförmig umgebogenem Grund. Das erste umfasst die Sprossachse, die nachfolgenden Blätter umfassen dann jeweils das vorhergehende. Z.B. „Schwertblatt“ der Iris.

Es kann auch der innere Winkel an der Blattachsel zur Stängelachse unterschieden werden; spitz < 45°, moderat 45 °C, rechtwinklig 90°C.

Pflanzen mit Blattscheiden / Blatthäutchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einige Pflanzen vor allem Süß- und Sauergräser besitzen offene oder geschlossene Blattscheiden (sheathing; open, closed sheath), die den Stängel ein Stück weit umhüllen. Am Übergang zwischen Scheide und Blattspreite kann sich ein Blatthäutchen (Ligula) befinden. Auch gibt es welche die eine Ochrea (Tute) bilden.

Gliederung nach der Spreitenzusammensetzung und Tiefe der Einschnitte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Oberblatt besteht aus Stiel (Petiolus) und Spreite (Lamina).

Unterteilung in einfaches und zusammengesetztes Blatt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Je nach Spreite kann weiters unterschieden werden:

  • Einfaches Blatt (unifoliolate): Die Spreite kann unzerteilt sein oder Einschnitte verschiedener Tiefe aufweisen, besteht aus einer wenigstens entlang der Blattspindel (Rhachis) zusammenhängenden Fläche. Die Teile heißen dann Abschnitte.
  • Zusammengesetztes Blatt (compound): Die Spreite ist in mehrere, vollständig voneinander getrennte und gestielte Abschnitte zerteilt. Diese Teile werden – unabhängig von ihrer Größe – Blättchen oder Fiedern genannt. Die Blättchen setzen an der Blattspindel (Rhachis) an, die der Mittelrippe des einfachen Blattes entspricht.

Tiefe der Einschnitte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Unzerteilt, Vollblatt (ganz, entire, undivided): Die Spreite besitzt keine tieferen Einschnitte. Nur am Rand kann eine Sägung oder Zähnung bestehen.
  • Gelappt (-lappig, -lobate): die Einschnitte sind 20 bis 40 % der Spreitenhälfte tief.
  • Gespalten (-spaltig, -fid): die Einschnitte sind 40 bis 60 % der Spreitenhälfte tief.
  • Geteilt (-teilig, -partite): die Einschnitte sind 60 bis 80 % der Spreitenhälfte tief.[1]
  • Geschnitten, zerschnitten (-schnittig, -sect): die Einschnitte sind 80 bis 100 % der Spreitenhälfte tief. Auch bei vollständiger Teilung sitzen die Abschnitte der Blattspindel breit an.[1]
  • Vollständige Trennung (zusammengesetztes Blatt, compound): die Blättchen sitzen mit verschmälertem Grund oder Stiel der Blattspindel an.[1]

In den neuen Auflagen der Exkursionsfloren wird die Einschnitttiefe in weniger Abstufungen eingeteilt. In der Exkursionsflora von Österreich[2][3] werden unter Verzicht auf „geteilt“ die Begriffe „gelappt“ (25 bis 33 %), „gespalten“ (33 bis 66 %) und „geschnitten“ (66 bis 100 %) verwendet, in Rothmaler (2011)[4] bleibt die Bedeutung von „gespalten“ und „geteilt“ gleich, die Begriffsdefinition von „gelappt“ wird auf 20 bis 50 %, von „geschnitten“ auf 50 bis 100 % Einschnitttiefe erweitert.

In den englischsprachigen Gebieten wird etwas anders unterteilt:

  • lobed: 1/8 bis 1/4; 12,5 %–25 %
  • cleft: 1/4 bis 1/2; 25 %–50 %
  • parted: 1/2 bis 3/4; 50 %–75 %
  • divided: 3/4 bis 1; 75 %–100 %

Gliederung nach Form und Anordnung der Abschnitte bzw. Blättchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Handförmig[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Handförmig = palmat: Einschnitte auf einen Punkt, den Blattgrund am Ende des Blattstiels, strahlig gerichtet.

  • Einfaches Blatt (simple, unifoliolate); finger- (palmati-) mit wie oben definierten Einschnitttiefen:
    • handförmig gelappt (palmatilobate, palmately lobed)
    • handförmig gespalten (palmatifid, palmately cleft)
    • handförmig geteilt (palmatipartite, palmately parted)
      • costapalmat: handförmig geteilte Blätter, Umriss fächerförmig, ausgeprägte Mittelrippe
    • handförmig geschnitten, zerschnitten (palmatisect, palmately divided); Einschnitte bis zum Grund
  • Handförmig zusammengesetztes Blatt: gefingert (multifoliolate) (digitate, palmate) (palmately compoud)
    • doppelt, dreifach gefingert (bi-, tripalmate):

Fiederförmig[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fiederförmig, fiederig (pinnately, lobed): zweizeilig längs der Blattspindel angeordnet.

  • Einfaches Blatt (simple, unifoliolate) (fieder-, pinnati-), mit wie oben definierten Einschnitttiefen: Gelappt, buchtig, fiederlappig; mit durch abgerundete Einschnitte getrennten, ebenfalls abgerundeten Abschnitten.
    • fiederlappig (pinnatilobate, pinnately lobed)
    • fiederspaltig (pinnatifid, pinnately cleft), mit kleinen Blatteinschnitten, die nicht bis zur Mitte der Spreitenhälfte gehen
    • fiederteilig (pinnatipartit, pinnately parted), mit bis zur Mitte der Spreitenhälfte gehende Blatteinschnitten
    • fiederschnittig (pinnatisect, pinnately divided), mit bis auf den Mittelnerv gehenden Blatteinschnitten
  • Leierförmig (lyrate): fiederförmig mit vergrößertem Endabschnitt z.B. Barbarakraut (Barbarea vulgaris).
  • Schrotsägeförmig (runcinate): fiederförmig mit dreieckigen, spitzen, zum Blattgrund gerichteten Abschnitten z.B. Kuhblume (Taraxacum).
  • Kammförmig (pectinate): regelmäßig fiederförmig mit dicht stehenden, gleich langen, sehr schmalen Abschnitten.
  • Eingeschnitten (incised, dissected): Mit tiefen, scharfen, unregelmäßigen Zacken. Blätter, die tief oder mehrfach in viele Abschnitte geschnitten werden.
  • Zerschlitzt, zerrissen (laciniate, lacerate): unregelmäßig fiederförmig mit unregelmäßigen und schmalen Abschnitten.

Gefiedert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gefiedert (pinnate, unipinnate, pinnately compound), zusammengesetztes Blatt (compound); mit völlig voneinander getrennten Blättchen (Fiedern, leaflets).

  • paarig gefiedert (paripinnate, even-pinnate): Es gibt kein Endblättchen, sondern eine Endranke oder Spitze. Die Fiedern müssen nicht gegenständig, die Fiederzahl nicht gerade sein.
    • paarig gefiedert mit Endranke (tendril-pinnate):
  • unpaarig gefiedert (imparipinnate, odd-pinnate) bzw. fiederschnittig/-teilig/-spaltig/-lappig: Es gibt ein Endblättchen bzw. einen Endabschnitt.
    • wechselnd unpaarig gefiedert (alternipinnate): Die Blättchen sind nicht gegenständig.
  • zweizählig (bifoliolate, geminate, jugate):
    • doppelt zweizählig (bigeminate, bijugate):
    • dreifach zweizählig (tergeminate, trijugate):
  • dreizählig (gefingert) (ternate, trifoliolate) (ternately compound): mit drei angeordneten Blättchen, z.B. Weiß-Klee (Trifolium repens); ein Teil der Floren unterscheidet zwischen dreizählig gefingerten Blättern (mit gleich lang gestielten Blättchen) (pinnate-ternate) und dreizählig gefiederten Blättern (mit länger gestieltem oder gegliedertem mittlerem Blättchen) (palmate-ternate).
    • doppelt dreizählig (biternat) (biternately compound): mit drei angeordneten, erneut dreizähligen Blättchen.
    • dreifach dreizählig (triternate):
  • vierzählig (quadrifoliolate, tetramerous):
  • gefingert: siehe Handförmig
  • gescheitelt, in Büscheln, nadelartig (fascicled):
  • unterbrochen gefiedert (interrupted pinnate): mit regelmäßig oder unregelmäßig abwechselnden größeren und kleineren Fiedern z.B. Gänse-Fingerkraut (Potentilla anserina).
  • Fußförmig (pedate, birdfooth-shaped): Die Blättchen sind fast handförmig angeordnet, gehen aber von einem verbreiterten Blattgrund aus. Wobei die äußeren Blättchen, nahe dem Grund, den nach innen folgenden, abzweigen, z.B. Schneerose. Gilt sinngemäß auch für die Abschnitte unvollständig zerteilter Blätter.
    • fußförmig geschnitten (fiederförmig) (pedatisect, pedately lobed, radiatisect):
    • fußförmig zusammengesetzt (pedate compound):
  • doppelt bzw. mehrfach gefiedert (bipinnate; twice-pinnate, tripinnate; thrice-pinnate oder decompound): mit ihrerseits wieder gefiederten Fiedern. Die eigenständigen Abschnitte heißen Fiederchen oder Fiedern zweiter, dritter … letzter Ordnung. Gilt sinngemäß auch für unvollständig zerteilte Blätter.

Gliederung nach Gestalt der Spreite[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klassifikation von Blattformen nach William Bertram Turrill
  • Asymmetrisch, ungleich: Die Spreite ist beidseits der Mittelvene in ungleich große Teile geteilt.
  • Symmetrisch: Die Spreite ist beidseits der Mittelvene in zwei etwa gleich große Teile geteilt.
  • Panaschiert (variegated): mit weißer (farbiger) Musterung, Flecken, Streifen versehen.
  • Kreisrund (orbiculate): Die Spreite hat einen kreisförmigen Umriss.
  • Halbkreisförmig (semicircular): Die Spreite hat einen halbkreisförmigen Umriss.
  • Rundlich (suborbiculate): Die Spreite hat einen annähernd kreisförmigen Umriss und ist etwas (1- bis 1,5-mal) länger als breit.
  • Elliptisch (oval[1]): Das Blatt ist 1,5 bis 2,5-mal, und so es schmalelliptisch (narrowly-elliptic) ist auch bis 3-mal so lang wie breit. Die breiteste Stelle ist in der Mitte.
  • Querelliptisch (transverse-elliptic): Die Spreite ist 0,3- bis 0,7-mal so lang wie breit bzw. 1,5- bis 3-mal so breit wie lang. Die breiteste Stelle ist in der Mitte.
  • Eiförmig oder eirund (ovate): Die Spreite ist 1,5- bis 3-mal so lang wie breit. Die breiteste Stelle ist unterhalb der Mitte. Der Begriff ist weiter unterteilbar in breiteiförmig (broadly-obovate; 1,2- bis 2-mal so lang wie breit), eiförmig im engeren Sinne (2- bis 2,5-mal so lang wie breit) und schmaleiförmig (narrowly-ovate; 2- bis 3-mal so lang wie breit). Entsprechendes gilt für die anderen Begriffe mit gleichem Längen-/Breitenverhältnis.
  • Verkehrteiförmig (obovate): wie eiförmig, aber die breiteste Stelle ist oberhalb der Mitte.
  • Spatelförmig, spatelig (spatulate, unguiculate); (auch obpyriform): Die Spreite besitzt eine abgerundete Spitze, die größte Breite ist im Spitzendrittel. Die Spreite verschmälert sich zum Grund hin mit konkaven, dann geraden Rändern. Die Spreite unterteilt sich im Prinzip in Nagel und Platte, wie bei einigen Kronblättern.
  • Eilanzettlich, eiförmig-lanzettlich (ovate-lanceolate): Die Spreite ist im Grenzbereich zwischen eiförmig und lanzettlich und (3- bis 8-mal) so lang wie breit. Die breiteste Stelle ist unterhalb der Mitte.
  • Verkehrteilanzettlich (obovate-lanceolate); Verkehrtlanzettlich (oblanceolate): Die Spreite ist im Grenzbereich zwischen eiförmig und lanzettlich und (3- bis 8-mal) so lang wie breit. Die breiteste Stelle ist oberhalb der Mitte.
  • Lanzettlich (lanceolate): Die Spreite ist (3- bis 8-mal) so lang wie breit. Die breiteste Stelle ist in der Mitte. Die Ränder sind bogig gekrümmt und verschmälern sich nach beiden Enden. In fremdsprachigen aber auch in manchen deutschsprachigen Werken wird für diese Blattform der Ausdruck „schmal elliptisch“ verwendet oder von „eilanzettlich“ nicht getrennt. Der Begriff ist weiter unterteilbar in breitlanzettlich (broadly-lanceolate) (3- bis 4-mal) so lang wie breit, lanzettlich im engeren Sinne (4- bis 5,5-mal so lang wie breit) und schmallanzettlich (narrowly-lanceolate) (5,5- bis 8-mal) so lang wie breit. Entsprechendes gilt für die anderen Begriffe mit gleichem Längen-/Breitenverhältnis.
  • Länglich (oblong): Die Spreite ist (3- bis 8-mal) so lang wie breit. Sie besitzt in der Mitte ziemlich parallele Blattränder mit abgerundeten Ecken.
  • Lineallanzettlich (lineal-lanceolate): Die Spreite ist im Grenzbereich zwischen linealisch und lanzettlich und (7- bis 10-mal) so lang wie breit.
  • Linealisch, grasartig, Grasblatt (lineal, linear): Die Spreite ist mindestens (6- bis) 8-mal länger als breit und besitzt parallele Blattränder.
  • Bandförmig (flexuous): So bezeichnet man Blätter von Wasserpflanzen mit weicher Beschaffenheit und linealischer, mit parallelen Rändern versehener, relativ breiter Gestalt mit einem Breite-Länge-Verhältnis von 1:12 oder mehr.[5]
  • Nadelförmig (acicular, acerose): Die Spreite ist schmal, parallelrandig, starr, mit derber, oft stechender Spitze.
  • Pfriemlich (subulate): Die Spreite ist sehr schmal, dreieckig, über (6-mal) so lang wie breit, am Grund am breitesten, in eine feine Spitze verschmälert.
  • Dreieckig, keilförmig (triangulate): Die Spreite ist (0,5- bis 6-mal) so lang wie breit und am Grund am breitesten und gegen die Spitze allmählich und geradlinig verschmälert.
  • Deltaförmig (deltate): Die Spreite ist dreieckig und so lang wie breit, die Spitze ist am Apex. Wird auch als „deltoid“ bezeichnet, dies ist aber geometrisch unzutreffend.
  • Verkehrtdeltaförmig (obdeltate): Die Spreite ist dreieckig und so lang wie breit, die Spitze ist am Blattgrund.
  • Verkehrtdreieckig, keilförmig (cuneate, obtriangulate): Die Spreite ist (0,5- bis 6-mal) so lang wie breit und an der Spitze am breitesten und gegen den Grund allmählich und geradlinig oder konvex verschmälert.
  • Rhombisch, rautenförmig (rhomboid): Die Spreite hat die Form eines auf der Spitze stehenden Vierecks. Sie ist (1- bis 3-mal) so lang wie breit und ungefähr in der Mitte am breitesten.
  • Kellenförmig, drachenviereckig, deltoid (trullate): Wie rhombisch, die Spreite ist (1- bis 3-mal) so lang wie breit, aber unterhalb der Mitte am breitesten.
  • Verkehrtkellenförmig, -drachenviereckig, -deltoid (obtrullate): Wie rhombisch, die Spreite ist (1- bis 3-mal) so lang wie breit, aber oberhalb der Mitte am breitesten.
  • Herzförmig (cordate, cordiform): Die Spreite hat die Form eines Herzes und ist spitzig, zugespitz, bespitzt bis abgerundet. Eine abgerundete Kerbung oder ein (tieferer) Einschnitt teilt die grundständige Hälfte in zwei breite, nach hinten weisende, abgerundete Lappen. Sie ist in der Bucht gestielt oder sitzt ungestielt an der Achse. Sie ist (1- bis 2-mal) so lang wie breit.
  • Verkehrtherzförmig (obcordate): Die Spreite hat an der Spitze eine runde Ausrandung. Sie ist an der Herzspitze gestielt oder sitzt ungestielt an der Achse.
  • Nierenförmig (reniform): Die Spreite ist querelliptisch bis rundlich und hat die Form einer Niere. Eine abgerundete Kerbung oder (tieferer) Einschnitt teilt die grundständige Hälfte in zwei breite, nach hinten weisende, abgerundete Lappen.
  • Geigenförmig, eingeschnürt (panduriform, pandurate, fiddle-shaped): Die Spreite ist länglich oder elliptisch und hat in der Mitte oder darunter auf beiden Seiten eine bogenförmige Einschnürung. Der untere Teil ist breiter als der obere.
  • Birnenförmig (pyriform); (auch obspatulate): Die Spreite besitzt einen abgerundete Grund, die größte Breite ist im Grunddrittel. Die Spreite verschmälert sich zur Spitze hin mit konkaven, dann konvexen Rändern.
  • Schuppenförmig, dachziegelig (scale leaf, imbricate): kurz, breit und meist dem Spross anliegend. Zimmertanne (Araucaria heterophylla)
  • Schildförmig (peltate): Der Blattstiel setzt an der Spreitenunterseite an, zentral oder exzentrisch.
  • Sichelförmig (falcate): Die Spreite ist sichelförmig gebogen.
  • Halbmondförmig (lunate, crescent-shaped); flügelförmig (aliform): Die Spreite ist halbmondförmig geformt, in der Form eines Deltaseglers, mit zwei langen, abgerundeten, dreieckigen Lappen (Flügeln), die zu einem größeren Dreieck verbunden sind. Christia vespertilionis, Passiflora biflora.
  • Schwertförmig, Riemenförmig (ensiform)(lorate): Die Blattspreite ist seitlich stark flachgedrückt, mit scharfen Kanten und verjüngend zu einer (schlanken) Spitze; Klivie (Clivia miniata).
  • Zungen-, bandförmig (ligulate): zungenblattförmig, gurtförmig, schmal mit parallelen Seiten, gerieft und wie abgebissen.
  • Fächerförmig (flabellate): Mit fächerförmiger Spreite z.B. Ginkgo Blätter.
  • Spießförmig (hastate, halberd-shaped): Die beiden spitzen, auch gerundeten Seitenlappen am Grund stehen recht- bis stumpfwinkelig (> 110°), auswärts ab.[6]
  • Pfeilförmig (sagittate): Die beiden spitzen, auch gerundeten Seitenlappen am Grund weisen, spitz- bis stumpfwinklig (< 110°) nach hinten.[6]
  • Verdreht, gewunden, spiralig (twisted, curled, spirally, turbinate, tortuous, helical, helicoidal): Die Spreite ist axial verdreht, gewunden; Albuca spiralis, Chrysothamnas viscidiflorus.
  • Deformiert, verzerrt (distorted, contorted): Die Spreite ist verkrümmt, runzelig auch verdreht.

Gliederung nach Spreitengrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Spreitengrund (Basis) ist das (proximale) Spreitenende am Blattstiel.

  • Gestutzt (truncate): Die (fast; subtruncate) geraden Spreitenränder treffen senkrecht auf die Mittelrippe.
  • Gerundet (rotundate): Die konvex gebogenen Spreitenränder treffen senkrecht auf die Mittelrippe.[7]
  • Verschmälert (attenuate): Die konkav gebogenen Spreitenränder treffen im spitzen Winkel (< 45°) auf die Mittelrippe.
  • Zugespitzt (acuminate): Die konkaven Seitenränder treffen spitzwinkling (< 90°) auf die Mittelrippe und bilden eine langgezogene Spitze.
  • Keilförmig, keilig (narrowly cuneate): Die geraden oder konvexen Spreitenränder treffen im spitzen Winkel (< 45°) auf die Mittelrippe.
  • Spitz (acute, cuneate): Die geraden oder konvexen Seitenränder treffen spitzwinkling (45–90°) auf die Mittelrippe. Die Spitze ist spitzig.
  • Rundspitzig (subobtuse, subacute): Die geraden oder konvexen Seitenränder treffen spitzwinkling (45–90°) auf die Mittelrippe. Die Spitze ist knapp abgerundet.
  • Stumpf (obtuse): Die geraden oder konvexen Spreitenränder treffen stumpfwinklig (> 90°) auf die Mittelrippe. Die Spitze ist abgerundet oder leicht spitzig.
  • Herzförmig (cordate, cordiform): Siehe unter Gestalt der Spreite.
  • Nierenförmig (reniform): Siehe unter Gestalt der Spreite.
  • Schief, schräg, (ungleich)seitig (oblique, inequilateral): Der Blattgrund ist asymmetrisch, mit zwei ungleichen Hälften, z.B. Berg-Ulme (Ulmus glabra). Halbiert (dimidate); wenn eine Spreitenhälfte fast ganz fehlt.
  • Geöhrt, Lappenförmig (auriculate, lobate): wenn der Spreitengrund mit zwei kleinen runden, stumpfen Läppchen oder Anhängseln (Öhrchen) versehen ist z.B. Stieleiche (Quercus robur). Man kann hier noch zwischen der Größe der Läppchen unterscheiden klein, mittel und groß.
  • Spießförmig (hastate, halberd-shaped): Die beiden spitzen, auch gerundeten Seitenlappen am Grund stehen recht- bis stumpfwinkelig (> 110°), auswärts ab;[6] Hibiscus laevis, Polygonum arifolium.
  • Pfeilförmig (sagittate): Die beiden spitzen, auch gerundeten Seitenlappen am Grund weisen, spitz- bis stumpfwinklig (< 110°) nach hinten.[6]
  • Atypisch, gelappt (divergent, lobate): Eine Basis mit kurzen, geradlinigen, stumpfwinklig (> 110°), nach außen gerichteten Spitzen, Lappen.
  • Umgedreht, resupiniert (resupinate): Der Blattgrund ist (180°) verdreht; Inkalilien (Alstroemeria).
  • Kapuzenförmig: (cucullate)(cymbiform): mit kappen-, kahnförmig-rinnigen bis eingerollten Blatträndern am Spreitengrund.
  • Komplex: Der Spreitengrund wird durch mehrere, verschiedene Seitenkrümmungen gebildet, die Seitenränder treffen ohne Vertiefung an einem Punkt zusammen.[6]

Gliederung nach Spreitenspitze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Spreitenspitze oder der Apex ist das der Sprossachse abgewandte (distale) Ende der Spreite.

  • Gestutzt (truncate): Der Spreitenrand verläuft an der Spitze als (fast) gerade Querlinie und trifft im rechten Winkel auf die Mittelrippe.
  • Abgerundet (rotundate, rounded): Der Spreitenrand ist an der Spitze konvex gebogen und trifft im rechten Winkel auf die Mittelrippe.
  • Stumpf (obtuse): Die Spreitenränder bilden einen stumpfen Winkel (> 90°) zueinander. Die Spreitenränder sind zur Spitze hin gerade oder konvex. Die Spitze ist abgerundet oder leicht spitzig.
  • Spitz (acute): Die Spreitenränder bilden einen spitzen Winkel (45–90°) zueinander. Die Spreitenränder sind zur Spitze hin gerade oder konvex. Die Spitze ist spitzig.
  • Rundspitzig (subobtuse, subacute): Die geraden oder konvexen Seitenränder treffen spitzwinkling (45–90°) auf die Mittelrippe. Die Spitze ist knapp abgerundet.
  • Zugespitzt (acuminate): Die Spreitenränder bilden einen spitzen Winkel (< 45°) zueinander. Die Spreitenränder sind zur Spitze hin konkav.
  • Bespitzt (apiculate): Die abgerundete Spreitenspitze besitzt eine kleine, flexible, flächige, von der Spreite plötzlich abgesetzte Spitze (l/b > 3:1).
  • Feinspitzig (cuspidate): mit abgesetzter, kurzer, schmaler, steifer Spitze oder Höcker (kürzere Träufelspitzen).
  • Geschwänzt (caudate): mit abgesetztem, langem, schwanzähnlichen Anhängsel an der Spitze (längere Träufelspitzen).
  • Stachelspitzig (mucronate): mit kurzer, weicher bis harter, von der austretenden Mittelrippe gebildeten Endborste (l/b 1:1 bis 3:1).
  • Feinstachelspitzig (mucronulate): mit sehr kurzer, weicher bis harter, von der austretenden Mittelrippe gebildeten Endborste (l/b ≤ 1:1).
  • Grannenspitzig, begrannt (aristate): mit einer langen, geraden, steifen von der austretenden Mittelrippe gebildeten Endborste (l/b > 3:1). Die Granne kann bei den Spelzen der Gräser auch aus dem Rücken austreten.
  • Dornspitzig (pungent): mit einem stechenden dornähnlichen Spitz.
  • Kapuzenförmig: (cucullate) (cymbiform): mit kappen-, kahnförmig-rinnigen bis eingerollten Blatträndern an der Spitze, z.B. Zweiblättriger Blaustern (Scilla bifolia).
  • Glashaarig: Mit einem sehr dünnen Glashaar; Tortula ruralis.
  • Verschmälert (attenuate): Die konkav gebogenen Spreitenränder bilden in spitzen Winkel (< 45°) eine scharfe Spitze.
  • Langausgezogen, nadelförmig oder pfriemlich (acicular, subulate): Allmählicher Übergang in die Spitze.
  • Wickelförmig (cirrhose, cirrhous) (tendrillar): Mit einem dünnen, spiralförmigen, flexiblen Wickel; Ruhmeskrone (Gloriosa superba).
  • Hakig (uncinate, circumflex): Mit einem Haken an der Spitze.
  • Abgebissen (pre(a)morse, bitten): abrupt, unregelmäßig gestutzt, wie abgebissen, abgebrochen.
  • Stachelig (aculeate, spiny, spinose, bristle-tipped): Mit kleinen, steifen Stacheln am Blattrand, auch an der Spitze, auch mit Haken (uncinate); Mahonia aquifolium, Berberis koreana, Stechpalmen (Ilex).
  • Spaltig, Gekerbt, Gebuchtet, es kann auch ungleich (oblique) sein.
    • Zwei-, Dreilappig, -spitzig (bi-, trifid, bi-, tridentate): Mit zwei oder drei Lappen, Spitzen.
    • Gespalten (notched): Mit einem Spalt (1/4–1/2 l) an der Spitze, in runde oder geradlinige Lappen geteilt, Seitenränder konvex oder gerade..
    • Geteilt, gelappt (cleft, lobed): Mit einer Einbuchtung (1/4–1/2 l) an der Spitze, in runde oder geradlinige Lappen geteilt, Seitenränder konvex oder gerade.
    • Verkehrtherzförmig (obcordate): Mit einer kleinen (1/10–1/4 l), abgerundeten Einbuchtung an der Spitze, Seitenränder konvex oder gerade.
    • Ausgerandet (emarginate): Mit einer sehr kleinen (1/20–1/10 l), abgerundeten Einbuchtung an der Spitze, Seitenränder konvex oder gerade.
    • Eingebuchtet (retuse): Mit einer ganz kleinen (1/100 bis 1/20 l), abgerundeten Einbuchtung an der Spitze, Seitenränder konvex.
  • Atypisch (divergent): Die beiden spitzen, auch gerundeten Seitenlappen am Apex stehen stumpfwinkelig, auswärts ab (bi,-trifid; auch mit Mittellappen); Passiflora citrina, Tulpenbaum (Liriodendron tulipifera).
  • Aufgerollt (circinate): Die Spreitenspitze ist aufgerollt.
  • Umgerollt, zurückgerollt (revolute): Die Spreitenspitze ist zur Unterseite hin eingerollt.
  • Eingerollt (involute): Die Spreitenspitze ist zur Oberseite hin eingerollt.
  • Umgebogen (recurved): Die Spreitenspitze ist zur Unterseite hin umgebogen.
  • Eingebogen (incurved): Die Spreitenspitze ist zur Oberseite hin umgebogen.
  • Komplex: Der Apexbereich wird durch mehrere, verschiedene Seitenkrümmungen gebildet, die Seitenränder treffen ohne Vertiefung an einem Punkt zusammen.[6]

Gliederung nach Spreitenrand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blattrand: A ganzrandig, B bewimpert, C-E gesägt, F doppelt gesägt, G gezähnt, H gekerbt, I stachelspitzig gezähnt, J zerschlitzt
  • Ganzrandig (entire): mit ungezähntem Rand, ohne Einschnitte.
  • Gesägt (serrate): Zwischen den spitzen Vorsprüngen (Zähne) befinden sich spitze Einschnitte.
    • Doppelt gesägt (biserrate, doubly, double serrate): mit ihrerseits gesägten Sägezähnen. Mit regelmäßig oder unregelmäßig, abwechselnden größeren und kleinen Sägezähnen.[1]
    • Vorwärts gesägt (forward-pointing, forth-serrated, antrorse): Sägezähne weisen zur Spreitenspitze. Die englischen Bezeichnungen für gesägt (serrate) und gekerbt (crenate) sind immer vorwärts gemeint.
    • Abstehend, gerade gesägt (straight-serrated, saw-toothed) (in manchen, v.a. fremdsprachlichen Werken „gezähnt“; dentate genannt): Sägezähne stehen gerade ab.
    • Rückwärts gesägt (backward-pointing, back, retro-serrated, retrorse): Sägezähne weisen zum Spreitengrund.
    • Feingesägt (serrulate): mit kleinen Sägezähnen in gleichmäßigem Abstand.
    • Grobgesägt (coarsley serrated): mit großen Sägezähnen.
    • Entfernt gesägt (distantly, remotely-serrated): mit entfernt voneinander stehenden Sägezähnen.
  • Gekerbt (crenate): Zwischen den abgerundeten Vorsprüngen (Kerbzähnen) liegen spitze Einschnitte.
  • Feingekerbt (crenulate): mit kleinen Kerbzähnen.
  • Rundgezahnt, stumpfgezahnt, kreneliert (scalopped, broad-crenate): Mit breiten, runden Zähnen, Läppchen; Gundermann (Glechoma hederacea), Echte Betonie (Betonica officinalis), Schwedischer Efeu (Plectranthus verticillatus).
  • Grobgekerbt (cleft, notched): mit tieferen Kerbzähnen.
  • Gelappt: mit tiefern Einschnitten und weniger Abschnitten.
  • Gezähnt (dentate): zwischen den gerade abstehenden, spitzigen oder leicht abgesumpften Zähnen liegen abgerundete oder gerade Einschnitte; mit gleichen Unterteilungen wie gesägt.
  • Spitziggezähnt (spinose-dentate): mit kleinen Spitzen auf den Zähnen.
  • Gezähnelt (denticulate): mit sehr kleinen Zähnchen.
  • Geschweift, seichtbuchtig (distantly shallowly-sinuate, dentately): Flache, runde oder spitze Vorsprünge wechseln mit weitbogigen Einschnitten ab, z.B. Brachyglottis repanda.
  • Gefranst, fransig (fimbriate, fringed): Die Spreitenränder sind fransig, mit (un)regelmäßig, langen, schmalen fädlichen Spitzen.
  • Fadentragend (filiferous): Die Spreite hat lange, abstehende Fäden wie bei der Kalifornischen Washingtonpalme (Washingtonia filifera) oder der Agave filifera.
  • Gewimpert (ciliate): mit abstehenden Haaren am Blattrand.
  • Feingewimpert (ciliolate): mit ganz feinen abstehenden Härchen am Blattrand.
  • Vor-, rückwärts-rauh (ciliate, ciliolate, antrorse, retrorse bristly, prickly, scabrous): mit winzigen, steifen (hackigen) Härchen besetzt, daher beim Vor- Rückwärtswärtsstreichen sich rauh anfühlend. Sumpf-Labkraut (Galium palustre), Kletten-Labkraut (Galium aparine)
  • Abgebissen (pre(a)morse, bitten): abrupt, unregelmäßig gestutzt, wie abgebissen, abgebrochen.
  • Wellig, gewellt (undulate, corrugated): mit dreidimensionalen Wellen, im Gegensatz dazu; flache, zweidimensionale Wellen werden als „gebuchtet“ (sinuate) bezeichnet. Rotbuche (Fagus sylvatica)
  • Gebuchtet, buchtiggezähnt (sinuate): gewellte Ränder, sinuskurvenförmig, mit flachen, gerundeten Zähnen und Buchten.
  • Ausgeschweift, feingewellt (repand): mit kleineren, flachen, dreidimensionalen Wellen; Berchemia scandens.
  • Kraus, gekräuselt (crispate): stark und unregelmäßig gewellt; Petersilie.
  • Knorpelrandig (cartilaginous): mit verdicktem, meist bleichem Rand; Aurikel (Primula auricula).
  • Genagt (erose): Die Seiten sind fein, unregelmäßig gezackt, gekerbt, wie abgenagt, abgebrochen.
  • Stachelig (aculeate, spiny, spinose, bristle-tipped, spinescent): mit kleinen, steifen Stacheln am Blattrand, auch mit Haken (uncinate).
  • Gerafft, gefältelt (rüschig) (ruffled, frilly): Die Spreitenränder sind zusammengerafft, -gefältelt.
  • Eingeschnitten (incised): Mit tiefen, scharfen, unregelmäßigen Zacken.
  • Zerschlitzt, zerrissen (laciniate, lacerate): unregelmäßig fiederförmig mit unregelmäßigen und schmalen Abschnitten.
  • Kammförmig (pectinate): regelmäßig fiederförmig mit dicht stehenden, gleich langen, sehr schmalen Abschnitten.
  • Haarspitzig (hirsute, hispid): mit einem Haar (Trichom) an den Spitzen der Zähne.
  • Drüsenspitzig (glandular): mit Drüsen besetzten Zähne; Ceanothus tomentosus.

Gliederung nach Spreitenquerschnitt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gerade (plane): Der Querschnitt ist annähernd gerade.
  • Umgerollt, zurückgerollt (revolute): Der Spreitenrand ist zur Unterseite hin eingerollt.
  • Eingerollt (involute): Der Spreitenrand ist zur Oberseite hin eingerollt.
  • Umgebogen (recurved): Der Spreitenrand ist zur Unterseite hin umgebogen.
  • Eingebogen (incurved): Der Spreitenrand ist zur Oberseite hin umgebogen.
  • Gerollt (convolute): Die Spreite ist vollständig längs gerollt.
  • Hochgebogen (bend-, tipped up,): Die Spreitenränder sind etwa gerade hochgebogen.
  • Muschelförmig, löffelförmig (conchiform) (spoon-shaped, cochlear): Die Spreitenhälften sind hochgebogen, so dass sich eine Schale oder Löffel ergibt.
  • Zerknautscht, knittrig (crumpled, crinkled): Das Blatt ist zerknautscht, knittrig; Gartensalat (Lactuca sativa), Gemüsekohl (Brassica oleracea).
  • Kuppenförmig, abaxial konkav (cupuliform, cup-shape, saddle-shape): Die Spreite ist zur Oberseite hin konvex gebogen.
  • Eingefaltet, gefalzt (conduplicate): Längs der Mittelrippe nach oben geklappt. Der Querschnitt ist deutlich V-förmig.
  • Gefaltet (plicate, pleated)(induplicate, reduplicate): Die einzelnen Blättchen oder Blätter sind parallel gefaltet, wie z.B. ein Fächer – Palmblätter oder längs wie beim Weißen Germer (Veratrum album) und bei Wachendorfia thyrsiflora.
  • Rinnenförmig, rinnig (channelled, canaliculate; keeled, carinate): Der Querschnitt ist U- bis V-förmig.
  • Gekielt (carinat): Die Spreite besitzt auf der Unterseite eine kantige Längsleiste, die meist aus der verdickten Mittelrippe besteht. Bei Grasspelzen genügt ein gewinkelter Rücken.
  • Rohrförmig, röhrig (tubular); Der Querschnitt ist rohrförmig, innen hohl. Röhrige Affodill (Asphodelus fistulosus), Schnittlauch (Allium schoenoprasum)
  • Kahnförmig, bootförmig, wannenförmig, abaxial konvex (cymbiform): Gekielt mit nach oben gewölbten Seitenhälften, im Querschnitt U- bis V-förmig, mit zusammengezogener Spitze.
  • Wellig, längsfaltig (undulate/repand): Mit einem welligen Querschnitt.
  • Übergerollt (supervolute): Die eine Blattseite umrollt ein anderes, zusammengerolltes Blatt, die andere Blattseite rollt sich darüber, wenn sie oberhalb des Bodenniveaus erscheinen; Glanthus elwesii.
  • Hängend (dropped, flaccid): Wenn z.B. bei schildförmigen Blättern die Lamina zu allen Seiten herabhängt.

Riefung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wenn im Querschnitt der Blattspreite deutliche Täler (Rillen, Furchen) und Berge (Rippen) zu erkennen sind, bezeichnet man die Spreite als gerieft (striation). Im Allgemeinen ist die Riefung gleichmäßig.

  • glatt bzw. beinahe glatt (smooth, plane) z.B. Briza media.
  • glatt mit Doppelrille (Skispur-, Schienenblatt)(smooth with tramline) in der Mitte z.B. die meisten Arten der Gattungen Poa, Wiesenhafer (Helictotrichon), Schwaden (Glyceria).
  • schwach bzw. flach gerieft (slightly striated): Rippen breiter als hoch
  • deutlich gerieft (clearly striated): Rippen etwa gleich breit wie hoch z.B. die meisten Arten der Gattung Agrostis.
  • sehr stark gerieft (extremely striated): Rippen höher als breit z.B. Deschampsia cespitosa, Festuca rubra.
  • einen längs verlaufenden, hellen bis weißlichen Mittelstreifen (white central strip); Hühnerhirse (Echinochloa crus-galli) oder Haarästige Rispenhirse (Panicum capillare).
  • Unregelmäßig gerieft (unequal striated): Die Rippen sind ganz unterschiedlich breit.

Oberflächenbeschaffenheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Riefen (striate): siehe oben
  • Löchrig (fenestrate, perforated): kleine Löcher sind in der Blattspreite köstliches Fensterblatt (Monstera deliciosa).
  • Gepunktet, getüpfelt, punktiert (punctate): mit winzigen Punkten oder kleinen Dellen, Löchern.
  • Papillös (papillose): mit kleinen warzenähnlichen Erhebungen.
  • Warzig, verrukös (tuberculate, verrucose): mit Warzen, Knötchen bedeckt.
  • Runzelig (rugose, wrinkled): netzartig, irregulär knitterig.
  • Blasig (bullate): mit kleinen Blasen.
  • Kopfsteinartig (cobblestone, torose, knobbed, knopped, tortoise):
  • Gekaut (ruminate, chewed): grob uneben, sehr stark knittrig, wie gekaut.
  • Querwellen, hügelig (cross bumps, bumpily): Mit hügeligen Erhebungen auf der Blattoberseite Poa annua oder Dactylis glomerata.

Gliederung nach Biegung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • (recurved): Mit einer auswärts nach unten gebogenen Spitze.
  • (cernuous): Mit einer auswärts abnickenden Spitze.
  • (squarrose): Mit einer rechtwinkligen, abwärts, auswärts Biegung der Spitzen.
  • (incurved): Mit einer kurvig nach oben gebogenen Spitze.
  • (flexuous): Band-, wellenförmig gebogen.

Gliederung nach dreidimensionaler Form des Blattes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laubblätter sind nicht immer flächig gestaltet, sondern können in vielen Formen auftreten.

  • Kugelig (globose): kugelförmig.
  • Eiförmig (ovoid): ähnlich einem Ei, d.h. unten breiter als oben.
  • Birnenförmig (pyriform, auch piriform): gegen den Grund (Stiel) zu stark verschmälert.
  • Ellipsoidal (ellipsoid, spheroid)(oblate, prolate): eine dreidimensionale Ellipse.
  • Walzlich, zylindrisch, drehrund (terete): mit rundem, gleichbleibendem Querschnitt.
  • Röhrig (fistulose): schmal zylindrisch und hohl.
  • Spindelförmig (fusiform): gegen beide Enden zu verschmälert Austrocylindropuntia subulata.
  • Borstenförmig, borstlich (setiform): mindestens (20-mal) so lang wie breit, gleich dick und steif, mit einem Durchmesser von (0,8 bis 1,5 mm). Im Querschnitt zylindrisch oder mit Rinne. Borstgras (Nardus stricta)
  • Fadenförmig, fädlich (filiform): wie oben, aber nicht steif, mit einem Durchmesser von (0,5 bis 0,8 mm).
  • Haarförmig (filamentous): wie oben, aber nicht steif, mit einem Durchmesser von unter (0,5 mm).
  • Binsenförmig, binsenartig (junciform): lang, schmal und stielrund, ohne Rinne.

Gliederung nach Fläche der Spreite[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Christen Raunkiær, Webb:[8][9]

  • leptophyll: < 25 mm2
  • nanophyll: 25–225 mm2; l = < 2,5 cm
  • microphyll: 225–2,025 mm2; l = 2.5–7.5 cm
  • notophyll: 2,025–4,500 mm2; l = 7.5–12.5 cm
  • mesophyll: 4,500–18,225 mm2; l = 12.5–25 cm
  • macrophyll: 18,225–164,025 mm2; l = > 25 cm
  • megaphyll: >164,025 mm2

Es werden von anderen Autoren auch etwas abweichenden Masse und Subklassen angegeben.[10][11]

Sonstige Merkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Als Domatien werden in der Botanik Pflanzenteile (z.B. ein Hohlraum, ein Haarbüschel) bezeichnet, die Tieren, meist Insekten, Wohnraum bieten.
  • Als Blatthäutchen (Ligula) bezeichnet man bei Pflanzen mit Blattscheiden ein Anhängsel an der Übergangsstelle von Scheide und Spreitenoberseite.
  • Blattnarben entstehen auf den Trieben von ausdauernden Pflanzen nach dem Abfall der Blätter.
  • Hydathoden oder Wasserspalten sind wasserabscheidende Drüsen, die häufig an Blattspitzen, an Zähnchen des Blattrandes oder am Ende großer Blattadern liegen.
  • Phyllodien sind blattartig verbreiterte Blattstiele, welche die Assimilationsfunktion der Blattspreite übernehmen, während letztere rückgebildet ist.
  • Pulvinus sind verdickte Stellen (Blattgelenke) in den Stielen oder an der Basis der Fiedern von Pflanzenblättern

Konsistenz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unter „Konsistenz“ versteht man die Art und Weise, wie sich ein Blatt beim Anfassen und Bewegen anfühlt. Man unterscheidet zwischen:[12]

  • Unauffällig (inconspicuous)
  • Schlaff, weich (limp, soft): wenn man leicht gegen die Spitze der Spreite drückt, knickt sie wenige Millimeter unterhalb der Spitze ab z.B. Poa pratensis, Milium effusum.
  • Extrem weich (very soft):
  • Steif und derb (stiff and firm): wenn man leicht gegen die Spitze der Spreite drückt, knickt sie erst ca. zwei Zentimeter unterhalb der Spitze ab z.B. Sesleria caerulea, Calamagrostis epigejos, Phragmites australis.
  • Lederig (leathery):
  • Wie Leder (coriaceous), leicht brüchig (like leather, slightly breakable):
  • Papieriger Klang:
  • Metallischer Klang:
  • Sehr fibrös (very fibrous): Palmblätter
  • Sukkulent, saftreich:
  • Krautartig (herbaceous): schwache, wässerige Struktur

Griff[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unter „Griff“ versteht man die Art und Weise, wie sich ein Blatt beim Anfassen und Darüberstreichen anfühlt. Man unterscheidet zwischen:

  • Unauffällig (inconspicuous)
  • Glatt (glabous subglabrous):
  • Fettig-seifig (oleaginous-soapy) z.B. Briza media
  • Rau, aufwärts rau bzw. abwärts rau (rough, scabrid) z.B. Deschampsia cespitosa.
  • Seidig (silky): mit seidigen Trichomen
  • Klebrig (viscid, glutinous): mit klebriger Oberfläche
  • Sandig (scabrous, scaberulous):
  • Borstig (bristly, hirsute):
  • Schuppig (lepidote):
  • Stachelig (muricate, prickly):
  • Gepunktet, getüpfelt, punktiert (punctate): mit winzigen Punkten oder kleinen Dellen, Löchern.
  • Papillös (papillose): mit kleinen warzenähnlichen Erhebungen.
  • Warzig, verrukös (tuberculate, verrucose): mit Warzen, Knötchen bedeckt.
  • Blasig (bullate):
  • Runzlig (rugose):
  • Kopfsteinartig (cobblestone, torose, knobbed, tortoise):
  • Geriffelt (striate):
  • Mehlig, schorfig (farinaceous, scurfy): bedeckt mit mehlartigem Pulver oder kleinen Partikeln.
  • Behaart (pubescent):
  • Schleimig (slimy, mucous):

Blattanatomietyp[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Einschätzung der Blattanatomie und generell des Wasser- und Gaswechsels werden neben der Blattstruktur wie Stomata pro Fläche, Leitbündel pro Fläche, Art der Kutikula, Behaarungen usw. auch Merkmale der Wurzel mit berücksichtigt. Mögliche Zustände oder Ausformungen:[13]

  • hydromorph – grüne Organe sind an Gasaustausch im Wasser angepasst.
  • blattsukkulent – mit Wasserspeichern in den Blättern sowie dicker Epidermis und Kutikula.
  • helomorph – mit lufterfüllten Räumen in der Wurzelrinde durch die der Gasaustausch verbesser wird; eine Anpassung an Sauerstoffmangel im Sumpfboden. Blätter mit vielen Stomata und Leitbündeln pro Fläche.
  • mesomorph – ohne Besonderheiten, zwischen skleromorph, xeromorph und hygromorph stehend.
  • skleromorph, xeromorph – versteift, derb-ledrig, wachsig und saftarm, meist klein, sowie mit dicklicher Epidermis und Kutikula, aber auch mit Einrichtungen zur Förderung der Wassernachlieferung bei guter Wasserversorgung.
  • hygromorph – zart gebaut, großflächig, dünn, saftreich und reich an Interzellularräumen. Blätter der Schatten- und Halbschattenpflanzen, bei Bäumen mit hohem Wasserbedarf und ausgeprägter Transpiration. Diese Arten sind an relativ hohe Luftfeuchtigkeit gebunden, feuchte bis nasse Standorte. Die Kutikula und die Epidermis sind schwach entwickelt, helomorelt und dünn. Ebenso ist die Zahl der Spaltöffnungen sehr klein.

Blattausdauer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • vorsommergrün (spring green)
  • sommergrün, wechselgrün (summer green)
  • überwinternd grün, halbimmergrüne (overwintering green)
  • immergrün (persistent green)

Lichtlage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt auch eine Einteilung der Blattstellungen zum Licht, die Lichtlage; Blattheliotropismus, Plagiophototropismus, sie richten sich in einem Winkel zur Lichtrichtung aus.[14][15]

  • aphototrop, apophotometrisch; werden vom Licht nicht beeinflusst.
  • dysphototrop; Ausrichtung der Ebene der Lamina nicht-senkrecht aber anders auf einfallendes Licht.
  • spirophototrop; spiralige Ausrichtung der Blätter, dass die größte Lichtfülle auf die Sprossachse gerichtet ist.
  • diaphototrop, transversalphototrop; Ausrichtung der Ebene der Lamina senkrecht auf einfallendes Licht, mit Drehung am Blattgrund.
  • euphototrop, euphotometrisch, transversalphototrop; Ausrichtung der Ebene der Lamina senkrecht auf einfallendes Licht, selbständige Drehung am Blattstiel.
  • paraphototrope, panphotometrisch; Ausrichtung der Ebene der Lamina parallel auf einfallendes Licht. Blätter, die sich so stellen um das Maximum des diffusen Lichtes zu erhalten.
  • photokinetisch; mit lichtreizbaren Blättern

Die Blätter der Lichtpflanzen sind in der Regel dicker, kleiner und in spitzeren, steileren Winkel ausgerichtet als die horizontalen, dünneren, größeren der Schattenpflanzen. Dies sorgt auch dafür, dass die anderen, weiter unten wachsenden genug Licht bekommen. Die Photosyntheskapazität ist auch höher als bei den Schattenpflanzen.[16]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Lexikon der Biologie. Band 3, Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2000, ISBN 3-8274-0328-6, S. 1–9.
  • Manfred A. Fischer, Karl Oswald, Wolfgang Adler: Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol. 3. verbesserte Auflage. Land Oberösterreich, Biologiezentrum der Oberösterreichischen Landesmuseen, Linz 2008, ISBN 978-3-85474-187-9.
  • Siegmund Seybold: Flora von Deutschland und angrenzender Länder. Ein Buch zum Bestimmen der wild wachsenden und häufig kultivierten Gefäßpflanzen. Begründet von Otto Schmeil, Jost Fitschen. 93. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Quelle & Meyer, Wiebelsheim 2006, ISBN 3-494-01413-2.
  • Rudolf Schubert, Klaus Werner, Hermann Meusel (Hrsg.): Exkursionsflora für die Gebiete der DDR und der BRD. Begründet von Werner Rothmaler. 13. Auflage. Band 2: Gefäßpflanzen. Volk und Wissen, Berlin 1987, ISBN 3-06-012539-2.
  • Christel Kasselmann: Aquarienpflanzen. Ulmer Verlag, Stuttgart 1995; 2., überarbeitete und erweiterte Auflage 1999, ISBN 3-8001-7454-5, S. 483–483 (zu Blattformen, Blattstellung und Blattrandformen).
  • Konrad Lauber, Gerhart Wagner: Bestimmungsschlüssel zur Flora Helvetica. Mit Zeichnungen von André Michel. 4. Auflage, Paul Haupt, Bern/Stuttgart/Wien 2007, ISBN 978-3-258-07240-1.
  • Michael G. Simpson: Plant Systematics. Academic Press, 2006, ISBN 978-0-12-644460-5.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Blattform – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Blattform – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e Die Definition dieses Begriffes weicht in Fischer et al. 2005 und 2008, Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol ab.
  2. Manfred A. Fischer, Wolfgang Adler, Karl Oswald: Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol. 2., verbesserte und erweiterte Auflage. Land Oberösterreich, Biologiezentrum der Oberösterreichischen Landesmuseen, Linz 2005, ISBN 3-85474-140-5.
  3. Manfred A. Fischer, Karl Oswald, Wolfgang Adler: Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol. 3. verbesserte Auflage. Land Oberösterreich, Biologiezentrum der Oberösterreichischen Landesmuseen, Linz 2008, ISBN 978-3-85474-187-9.
  4. Eckehart J. Jäger (Hrsg.): Exkursionsflora von Deutschland. Gefäßpflanzen: Grundband. Begründet von Werner Rothmaler. 20., neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2011, ISBN 978-3-8274-1606-3, S. 880.
  5. Christel Kasselmann: Aquarienpflanzen. Ulmer Verlag, Stuttgart 1995; 2., überarbeitete und erweiterte Auflage 1999, ISBN 3-8001-7454-5, S. 479.
  6. a b c d e f Leaf Architecture Working Group: Manual of Leaf Architecture. Smithsonian Institution, 1999, ISBN 0-9677554-0-9, online (PDF; 4,1 MB), auf geosc.psu.edu, abgerufen am 15. Juni 2017.
  7. William Thomas Stearn: Botanical Latin. History, Grammar, Syntax, Terminology and Vocabulary. 3. überarbeitete Auflage. David & Charles, Newton Abbot / London / North Pomfret VT 1983, ISBN 0-7153-8548-8, Descriptive Terminology, S. 311–357.
  8. L. J. Webb: A physiognomic classification of Australian rain forests. In: Journal of Ecology. 47(3), 1959, S. 551–570, doi:10.2307/2257290.
  9. Geoff Williams, Paul Adam: The Flowering of Australia's Rainforests. Csiro, 2010, ISBN 978-0-643-10187-6, S. 36.
  10. Eddy van der Maarel, Janet Franklin: Vegetation Ecology. 2nd Edition, Wiley, 2013, ISBN 978-1-4443-3888-1, S. 388, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche.
  11. M. Ingrouille: Diversity and Evolution of Land Plants. Chapman & Hall, 1992, 1995, ISBN 0-412-44230-2, S. 260, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche.
  12. B. Rollet, Ch. Högermann, Ingrid Roth: Stratification of tropical forests as seen in leaf structure. Teil 2, Kluwer Academic, 1990, ISBN 978-94-010-7335-6, S. 46.
  13. Stefan Klotz & Ingolf Kühn: Blattmerkmale. In: Bundesamt für Naturschutz, Bonn: Schriftenreihe für Vegetationskunde. H. 38, 2002, S. 119–126, online (PDF; 235 kB).
  14. Oscar Drude: Die Ökologie der Pflanzen. Vieweg, 1913, online (PDF; 33,5 MB).
  15. Katharina Munk (Hrsg.): Botanik. Thieme, 2009, ISBN 978-3-13-144851-4, S. 432.
  16. Michael Begon,Robert W. Howarth,Colin R. Townsend: Ökologie. 3. Auflage, Springer, 2017, ISBN 978-3-662-49906-1, S. 88.