Bloodsucking Freaks

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Filmdaten
Deutscher Titel Bloodsucking Freaks
Originaltitel Bloodsucking Freaks
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1976
Länge ca. 88 Minuten
Altersfreigabe FSK Ungeprüft / Bundesweit beschlagnahmt gemäß § 131 StGB (Gewaltdarstellung)
Stab
Regie Joel M. Reed
Drehbuch Joel M. Reed
Produktion Alan C. Margolin,

Joel M. Reed

& Cleve Polar
Musik Michael Sahl
Kamera John Coleone
Besetzung
  • Seamus O'Brien: Sardu
  • Viju Krem
  • Niles McMaster
  • Dan Fauci
  • Alan Dellay
  • Ernie Pysher
  • Luis De Jesus: Ralphus
  • Helen Thompson
  • Saiyanidi
  • Carol Mara
  • Linda Small
  • Alphonso
  • Illa Howe
  • Lynette Sheldon
  • Janis Beaver

Bloodsucking Freaks ist ein Splatterfilm aus dem Hause Troma, der 1976 in den USA erschienen ist. Der Regisseur des Filmes ist Joel M. Reed. Vorlage war der Film The Wizard of Gore (1970) von Herschell Gordon Lewis.

Handlung[Bearbeiten]

In einem kleinen Theater in New York bietet der Magier Sardu seinem Publikum eine ganz besondere Bühnenshow. Die Bühnenshow zeigt Episoden, in denen junge Frauen verstümmelt oder zu Tode gefoltert werden. Bei den meisten Besuchern vor allem aufgrund der erstklassigen „Spezialeffekte“ geschätzt, die eigentlich keine sind, ruft die Show bei einem bekannten Kritiker, der die Show ebenfalls besucht, vor allem Ablehnung hervor. Daraufhin lässt Sardu sowohl ihn, als auch die bekannte Broadway-Balletttänzerin Natasha kidnappen. Beide sollen die neuen Stars in einer seiner künftigen Shows werden. Ebenso wie Sardu bereits den Willen von einigen nackten Frauen gebrochen hat, die er im Keller in einem Käfig gefangen hält um sie zu Kannibalen zu machen, versucht er auch den Willen des Kritikers mit Hilfe von psychischer und physischer Folter zu brechen. Natasha jedoch unterzieht er mittels Hypnose einer „Gehirnwäsche“ um es so aussehen zu lassen als wolle sie aus freien Stücken an seiner Show mitwirken. Jedoch überzeugt dieses den Freund von Natasha nicht, sodass dieser die korrupte Polizei mobilisiert um das illegale Treiben Sardus aufzudecken und seine Freundin zu befreien.

Kritik[Bearbeiten]

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Bloodsucking Freaks bietet dem Zuschauer einige Metzel- und Ekelpassagen, wie zum Beispiel ein Backgammonspiel mit abgetrennten Fingern als Chips für die Einsätze oder eine Partie Dart, bei der das Gesäß einer jungen Dame als Zielscheibe dient. Insgesamt fällt sowieso, vor allem aufgrund der Foltereinlagen und Shows, der menschenverachtende Umgang mit Frauen auf, der stark diskutiert wurde und einige Kontroversen über die generelle Frauenfeindlichkeit des Filmes nach sich zog. Auch die Darstellung der Polizei als korrupte Institution, die Sardu solange gewähren lässt, bis Natashas Freund sie mit Hilfe von finanziellen Mitteln mobilisieren kann etwas zu unternehmen, ist ein interessanter Aspekt des Filmes. Gleichzeitig ist der Film auch gesellschaftskritisch, da die Shows trotz ihrer Verabscheuungswürdigkeit und Menschenverachtung im Film selbst eigentlich von den Besuchern als Kunst wahrgenommen werden. Obwohl der Zuschauer vor dem Monitor die Wahrheit kennt, unterliegt er jedoch trotzdem derselben Faszination und nimmt dies zum Anlass den Film bis zum Ende zu verfolgen.

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

Bloodsucking Freaks wurde in mehreren Ländern unter einigen Alternativtiteln veröffentlicht.

Fassungen[Bearbeiten]

In Deutschland wurde der Film vom Label „Astro“ sowohl als DVD, als auch als VHS veröffentlicht. Es existieren außerdem eine DVD des Labels „Laser Paradise“ (Red Edition) und eine VHS des Labels „Vestrada Filmworks“. Die „Red Edition“ wurde am 3. Februar 2012 beschlagnahmt.[1]

Im Produktionsland (USA) wurden zwei VHS-Versionen der Labels „Vestron“ (möglicherweise eine Cut-Version) und „Troma USA“, sowie eine DVD-Version des Labels „Troma Team Video“ in Umlauf gebracht.

In den Niederlanden kam der Film als VHS des Labels „Meteor Home Video“ auf den Markt.

Das Label „New Star“ veröffentlichte in Griechenland ebenfalls eine DVD (Darkside Collection).

Die Labels „Palace“ und „Siren/Troma“ veröffentlichten in Australien jeweils eine VHS-Version (beide sind möglicherweise geschnitten).

In Frankreich wurde Bloodsucking Freaks vom Label „Haxan Films“ als VHS released. Dort wurde der Film am 21. Januar 2004 sogar vom Pay-TV-Sender CineFX ungekürzt ausgestrahlt, mit einer Freigabe ab 16 Jahren.

Alternativtitel[Bearbeiten]

Der Film Bloodsucking Freaks wurde auch unter folgenden Alternativtiteln veröffentlicht:

  • Blood Sucking Freaks
  • Heritage of Caligula
  • The House of the Screaming Virgins
  • The Incredible Torture Show
  • Sardu, Master of the Screaming Virgins

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. AG Frankfurt/Main, Beschlagnahmebeschluss vom 3. Februar 2012, Az.: 931 Gs 1553/11